12.09.2020 03:00

Leipzig Marienbrunn

Sachsen

Brandanschlag auf Bahnanlagen

Personen im Gleisbereich, Feuer auf Bahnanlagen - ein Hubschrauber der Bundespolizei stellte heute Nacht zwei Personen im Gleisbereich sowie einen brennenden Schaltkasten im Bereich des ehemaligen Haltepunktes Leipzig - Marienbrunn fest. Die Feuerwehr Leipzig konnte den Brand löschen und die Personen durch eine Streife der Bundespolizei aus dem Gefahrenbereich gebracht werden.

Gegen Mitternacht stellte ein Hubschrauber der Bundespolizei, im Bereich der Eisenbahnbrücke Maximilianallee, zwei Personen im Gleisbereich fest. Beide Männer rannten mehrfach über die Gleise und setzten damit ihr Leben aufs Spiel. Die Gleisanlagen mussten kurzfristig gesperrt werden, bis eine Streife der Bundespolizei die beiden Männer im Alter von 27 und 66 Jahren gestellt hatte. Gründe, für ihr lebensgefährliches Handeln, konnten die beiden keine nennen. Gegen sie wurde ein Ordnungswidrigkeiten-Verfahren eingeleitet.

Nur wenig später, gegen 03:00 Uhr, stellte der Hubschrauber einen Brand im Bereich des ehemaligen Haltepunktes Leipzig - Marienbrunn fest. Nach ersten Ermittlungen wurde durch unbekannte Personen ein Schaltkasten der Deutschen Bahn in Brand gesetzt. Obwohl die Feuerwehr Leipzig den Brand löschen konnte, wurde der Schaltkasten komplett zerstört. Auf der Bahnstrecke zwischen Leipzig - Connewitz und Leipzig - Stötteritz kann es daher noch bis Sonntag zu Einschränkungen im Bahnverkehr kommen. Die Bundespolizei Leipzig leitete ein Strafverfahren wegen Brandstiftung ein. Die weiteren Ermittlungen führt die Polizeidirektion Leipzig, die in unmittelbarer Tatortnähe auch eine männliche Person feststellte. Ein Tatzusammenhang wird geprüft.

Gegen 03:10 Uhr unterstütze der Hubschrauber der Bundespolizei bei der Suche nach einer vermissten Person im Bereich der Sachsenbrücke.

Bundespolizeiinspektion Leipzig


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