08.10.2020 13:45

Stuttgart Universität

Baden-Württemberg

Schadstoffaustritt aus technischen Gerät

Beim Eintreffen der Feuerwehr erwartete ein Mitarbeiter des Instituts die Feuerwehr vor dem Gebäude. Nach dessen Angaben roch es in einem Raum für technische Prozesse im Untergeschoss nach Chlor. Der betroffene Gebäudeteil war bereits geräumt.

Bei der ersten Erkundung durch Kräfte der Feuerwehr konnte eine chemische Flüssigkeit in einer Ätzmaschine festgestellt werden, welche mutmaßlich den starken Chlorgeruch verursachte. Weitere Gebinde mit chemischen Stoffen waren in diesem Raum gelagert, welche allerdings keine Beschädigungen aufwiesen. Eine Gefahr für die umliegenden Gebäude sowie die Bevölkerung bestand nicht.

Die betroffenen Gebinde und die Ätzmaschine wurden von den Einsatzkräften, unter spezieller Schutzausrüstung gesichert und in das Freie gebracht. Dort wurden die ausgetretenen Stoffe mit Bindemittel gesichert und gebunden.

Die betroffenen und benachbarten Bereiche wurden im Anschluss belüftet und unter Atemschutz die Schadstoffkonzentration im Gebäude gemessen. Nach Abschluss dieser Maßnahmen konnte das Gebäude ohne Einschränkungen wieder durch den Betreiber betreten werden.

Kräfte Berufsfeuerwehr:

  • Direktionsdienst
  • Inspektionsdienst
  • Löschzüge der Feuerwachen 1 und 2
  • Diverse Sonderfahrzeuge
  • Insgesamt 15 Einsatzfahrzeuge und 36 Einsatzkräfte

Kräfte Freiwillige Feuerwehr:

  • GW-Messtechnik Birkach
  • Führungsunterstützung der Abteilung Degerloch
  • Insgesamt 2 Einsatzfahrzeuge und 8 Einsatzkräfte
  • Zusätzliche Kräfte der Abteilungen Logistik und Hedelfingen in Bereitschaft

Kräfte Rettungsdienst:

  • Organisatorischer Leiter Rettungsdienst
  • Rettungswagen

Eingesetzte Geräte:

  • Atemschutzgeräte
  • Universal Schutzanzüge
  • Dekontaminationsausrüstung
  • Überdruckbelüftungsgerät
  • Messgeräte

Feuerwehr Stuttgart


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