23.10.2020 21:10

Bielefeld Eckardtsheim

Nordrhein-Westfalen

Mutmaßlich vorsätzlich herbeigeführten Verkehrsunfall mit Todesfolge

Nach ersten Ermittlungen stuften Polizei und Staatsanwaltschaft einen Verkehrsunfall auf der Krackser Straße am Freitag, 23.10.2020, als Tötungsdelikt ein. Der 36-jährige Fahrer aus Bevern im Kreis Holzminden und sein elfjähriger Sohn verstarben bei dem Alleinunfall.

Gegen 21:10 Uhr gingen mehrere Notrufe bei der Leitstelle der Polizei Bielefeld ein. Verkehrsteilnehmer informierten die Beamten über einen Verkehrsunfall auf der Krackser Straße in Höhe der dortigen Unterführung unter die A 2.

Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen fuhr der 36-Jährige mit seinem Skoda Fabia auf der Krackser Straße und kam dort nach rechts von der Fahrbahn ab. Das Fahrzeug prallte gegen die Autobahnbrücke und kam auf dem Fahrstreifen der Gegenfahrbahn auf dem Dach liegend zum Stillstand.

Feuerwehrkräfte retteten den 36-jährigen Fahrer und seinen elfjährigen Sohn aus dem Fahrzeug. Beide Personen hatten bei dem Unfall schwere Verletzungen erlitten.

Der 36-jährige Fahrer wurde noch an der Unfallstelle reanimiert. Jedoch blieben die Maßnahmen ohne Erfolg, sodass ein Notarzt den Tod des Mannes erklärte.

Der elfjährige Junge wurde in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Im Laufe des Abends erlag auch er seinen schweren Verletzungen. Bisherige Ermittlungen lassen darauf schließen, dass der Fahrer in suizidaler Absicht gehandelt hat. Da auch der elfjährige Sohn bei dem Unfall zu Tode kam, klassifizierten Polizei und Staatsanwaltschaft den Unfall als Tötungsdelikt.

Die Polizei Bielefeld richtete die Mordkommission "Krackser" unter der Leitung von Kriminalhauptkommissar Bernd Kauschke ein. Die Ermittlungen zum Hergang und den Hintergründen der Tat dauern weiter an.

Polizeipräsidium Bielefeld


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