19.11.2020 19:06

Mönchengladbach Heyden

Nordrhein-Westfalen

Lebensgefährliche Kohlenmonoxidkonzentration in Wohnung

Am frühen Donnerstagabend wurde die Feuerwehr durch die bereits vor Ort befindliche Besatzung eines Rettungswagens nachalarmiert.

Der Rettungsdienst hatte in einer Wohnung eine kaum ansprechbare Person vorgefunden. Als die Besatzung sich um die Patientin kümmern wollte, schlugen die Kohlenmonoxid-Warngeräte an. Beim Eintreffen der nachalarmierten Feuerwehr war die Patientin bereits aus der Wohnung gerettet und in den Rettungswagen verbracht worden. Durch einen Atemschutztrupp wurden die hohen Messwerte an Kohlenmonoxid in der Wohnung bestätigt und nach der Ursache für das Atemgift gesucht. Die Patientin wurde zwischenzeitlich durch den ebenfalls alarmierten Notarzt mit lebensgefährlichen Vergiftungserscheinungen zur Erstversorgung in ein örtliches Krankenhaus gebracht, von wo sie dann weiter in eine Klinik mit Druckkammer zur hyperbaren Sauerstofftherapie verlegt wurde. Währenddessen konnten die Kräfte der Feuerwehr als Ursache des giftigen Gases eine defekte Gastherme im Badezimmer lokalisieren. Die betroffene Wohnung wurde gelüftet und die Nachbarwohnungen sicherheitshalber kontrolliert. Die defekte Therme wurde durch den Energieversorger stillgelegt und die Wohnung nochmals mit Messgeräten kontrolliert. Es konnten keine erhöhten Messwerte mehr festgestellt und somit der Einsatz für alle Kräfte beendet werden.

Im Einsatz waren der Löschzug der Feuer- und Rettungswache III (Rheydt), Rettungswagen und Notarzt, der Energieversorger sowie der Führungsdienst der Berufsfeuerwehr und die Polizei.

Feuerwehr Mönchengladbach


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