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27.02.2022 21:00

Neu-Edingen Rhein-Neckar-Kreis

Baden-Württemberg

ICE nach Brand am Triebkopf evakuiert

Eine Rauchentwicklung im Triebkopf eines ICE sorgte am Sonntagabend am Bahnhof Neu-Edingen/Friedrichsfeld für einen Großeinsatz für Feuerwehr und Polizei.

Die 50 Einsatzkräfte von Polizei und der Feuerwehr Edingen-Edingen-Neckarhausen sowie der Berufsfeuerwehr Mannheim rückten gegen 20:50 Uhr mit insgesamt 14 Fahrzeugen an, nachdem der Zugführer die Notmeldung abgegeben hatte und der Maschinenraum und Teile der 1. Klasse verraucht waren.

Nach der Erkundung und Sperrung aller Bahngleise wurden die Evakuierungsmaßnahmen von 65 Personen eingeleitet. Glücklicherweise gab es keine Verletzten und es blieb beim Sachschaden. Mit der Drehleiter wurde der gesamte Gleisbereich ausgeleuchtet und die Feuerwehrleute unterstützten die Fahrgäste beim Aussteigen über eine Notleiter. Die Oberleitung wurde zwischenzeitlich durch den Notfallmanager der Deutschen Bahn stromlos gemacht und der Zug durch den Zugführer geerdet. Weitere Erkundungsmaßnahmen wurden durch die Feuerwehr durchgeführt, wobei keine weiteren Gefahren festgestellt werden konnten.

Die Reisenden fuhren mit Bussen und einem Sonderzug weiter; Verspätungen und Zugausfälle beeinträchtigten den Zugverkehr bis in die späten Abendstunden.

Gegen 23:15 Uhr war der Einsatz beendet.

Feuerwehr Neu-Edingen


Sonntagabend (27. Februar) wurde ein ICE am Haltepunkt Neu-Edingen/Friedrichsfeld aufgrund einer Rauchentwicklung am Triebkopf evakuiert. Es wurden keine Personen verletzt.

Gegen 21 Uhr bemerkte der Triebfahrzeugführer des ICE 1085 (Fahrweg Weinheim - Karlsruhe) eine Rauchentwicklung am Triebkopf. Der DB Mitarbeiter brachte den Zug im Bahnhof Neu-Edingen zum Stehen.

Feuerwehr, Rettungskräfte, Landes- und Bundespolizei rückten zum Einsatzort aus.

Die Feuerwehr evakuierte die 65 Reisenden aus dem Zug.

Ein Ersatzzug wurde angefordert, aber aufgrund technischer Probleme am Gleis nicht in Gebrauch genommen. Stattdessen wurden die Personen mittels bereitgestellten Bussen zum Hauptbahnhof Heidelberg verbracht, von wo aus sie ihre Reise fortsetzen konnten.

Die Bundespolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Aktuell liegen keine Hinweise auf eine Fremdeinwirkung vor.

Bundespolizeiinspektion Karlsruhe


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