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12.03.2022 14:45

Laichingen

Baden-Württemberg

Scheune geht in Flammen auf / Hoher Sachschaden

Beim Eintreffen quoll bereits dichter Rauch aus Dach und Verschalung des Gebäudes. Nachdem ein Zugang über ein Gargentor geschaffen war wurde die Brandausbreitung über den kompletten Innen-raum des Stadels sichtbar. Kurz darauf kam es zur Durchzündung und in Folge zum Durchbrand der Dachhaut.
Aufgrund der fortgeschrittenen Brandausbreitung und der damit verbunden Einsturzgefahr war die Brandbekämpfung nur von außen möglich.
Das Feuer wurde mit 5 C Rohren teilweiße unter Atemschutz und später zusätzlich über die Drehleiter bekämpft.

Ein angrenzendes in Renovierung befindliches Wohngebäude konnte gehalten werden hier kam es zu einer leichten Beschädigung im Dachspitz. Personen waren nicht in Gefahr.

Nachdem große Teile des Dachs eingestürzt und der Brand unter Kontrolle galt gingen mehrere Trupps unter PA ins Gebäude um Glutnester zu bekämpfen.
Des Weiteren wurde über einen Sicherungspunkt der Drehleiter Teile des Nachbardachs entfernt um an weitere versteckte Glutnester zu gelangen.
Fachlich stand das THW zur Seite um die Einsturzgefahr des Gebäudes zu beurteilen. In Verlauf des Abends wurde durch Kräfte des THW ein Gerüst aufgebaut und das Dach des Wohngebäudes provisorisch verschlossen.

Gegen 21 Uhr war die komplette Ausrüstung wieder Einsatzklar und die Kräfte konnten nach Hause.

Feuerwehr Laichingen


Gegen 14.45 Uhr rückte die Feuerwehr mit einem Großaufgebot in die Schulstraße aus. Anwohner hatten gemeldet, dass aus einer Scheune Flammen schlagen. Trotz des sofortigen Einsatzes der Feuerwehr, brannte die Scheune nieder. Das unmittelbar angebaute Wohnhaus wurde durch die Flammen ebenfalls ins Mitleidenschaft gezogen. Es ist aktuell nicht bewohnbar. Ein Pkw und andere Gegenstände, die in der Scheune standen, wurden ein Raub der Flammen. Nach ersten Schätzungen beträgt der Schaden ca. 200.000 Euro. Verletzt wurde zum Glück niemand. Da die Scheune zum Teil einstürzte, zog die Feuerwehr einen Sachverständigen hinzu, der die Statik prüfte. Das Polizeirevier Ehingen und die Kriminalpolizei nahmen Ermittlungen zur Brandursache auf.

Polizeipräsidium Ulm


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