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22.03.2022 11:57

Elmshorn Segeberg

Schleswig-Holstein

Mehrere Verletzte nach Reizstoffalarm in Gemeinschaftsschule

Am Dienstagvormittag meldeten Lehrkräfte aus einer Gesamtschule in Elmshorn mehrere betroffene Schülerinnen und Schüler, die über Atemwegsreizungen klagen, vier mussten zur Behandlung in ein Krankenhaus transportiert werden.

Der Einsatz begann um 11.57 Uhr. Im hinteren Gebäudetrakt der Gesamtschule am Koppeldamm meldeten mehrere Schülerinnen und Schüler Atemwegsreizungen und Husten. Die vor Ort anwesende Lehrkraft alarmierte die Einsatzkräfte. Rund 20 Schülerinnen und Schüler klagten zum Teil über Atembeschwerden. Einsatzkräfte von der Rettungsdienst-Kooperation in Schleswig-Holstein (RKiSH) sichteten alle Betroffenen, drei Notärzte, ein leitender Notarzt sowie der organisatorische Leiter Rettungsdienst übernahmen die weiteren Behandlungen. Vier Schülerinnen und Schüler mussten zur weiteren Versorgung in ein Pinneberger Krankenhaus transportiert werden, die übrigen wurden nach der Betreuung durch die Einsatzkräfte an die Schulleitung übergeben.

Die erst eintreffenden Einsatzkräfte nahmen einen Geruch wahr und evakuierten die rund 130 Schülerinnen und Schüler aus dem betroffenen Schulgebäude. Die Schulklassen aus den nicht betroffenen Gebäudeteilen verblieben in ihren Schulklassen. In enger Zusammenarbeit zwischen der Feuerwehr Elmshorn und dem Löschzug Gefahrgut vom Kreis Pinneberg wurden in dem betroffenen Schulgebäude unter Atemschutz Messungen durchgeführt. Die Messungen verliefen ergebnislos, sodass das Gebäude nach Belüftungsmaßnahmen wieder freigegeben werden konnte. Nach rund 1,5 Stunden konnten alle Einsatzkräfte die Einsatzstelle verlassen.

FF Elmshorn: 26 mit 7 Fahrzeugen; LZG Pinneberg 25 mit 5 Fahrzeugen; KFV Pinneberg: 1 mit 1 Fahrzeugen; Rettungsdienst RKiSH: 5 RTW, 3 Notätzte, 1 ORGL, 1 LNA, 1 Pressesprecher; Polizei mit 2 Fahrzeugen

Kreisfeuerwehrverband Pinneberg


Heute Mittag (22.03.2022) sind mehere Personen in der Gemeinschaftsschule im Koppeldamm in Elmshorn durch das Freisetzen einer bislang unbekannten Substanz verletzt worden.

Die Zahl der Verletzten hat sich zwischenzeitlich erhöht. Mittlerweile geht die Polizei von 20 Geschädigten einer gefährlichen Körperverletzung aus, von denen sechs mit Verdacht auf leichte Atemwegsreizungen in Krankenhäuser gebracht wurden.

Es handelte sich um Schülerinnen und Schüler im Alter von 11 bis 16 Jahren.

Vermutlich wurde die Substanz in einem Mädchen-WC im Erdgeschoss freigesetzt.

Hinweise auf den oder die Täter liegen zurzeit nicht vor.

Beamte des Polizeireviers Elmshorn leiteten ein Strafverfahren gegen Unbekannt ein.

Polizeidirektion Bad Segeberg


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