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28.04.2022 16:52

Bad Segeberg Segeberg

Schleswig-Holstein

Dachstuhlbrand- Feuerwehr verhindert Ausbreitung

Am Donnerstagabend wurde der Regionalleitstelle West um 16:52 Uhr über den Notruf 112 eine Rauchentwicklung aus dem Dachstuhl eines Einfamilienhauses im Fritz-Reuter-Weg gemeldet.

Die Freiwillige Feuerwehr Bad Segeberg wurde daraufhin mit dem Einsatzstichwort "FEU G" - Feuer größer als Standard alarmiert.

Der mitlarmierte Rettungswagen erreichte die Einsatzstelle als erstes und konnte offene Flammen und eine Rauchentwicklung aus dem Dachbereich bestätigen.

Aufgrund des Lagebildes entschied Einsatzleiterin Mareike Pottkamp umgehend das Alarmstichwort auf FEU 2 - "Feuer 2 Löschzüge" zu erhöhen. Dieses beinhaltete auch die zusätzliche Sirenenalarmierung.

Das erst eingetroffene Löschfahrzeug begann sofort mit einem Atemschutztrupp und dem ersten C-Rohr mit der Brandbekämpfung. Hierfür konnte das vorhandene Baugerüst an der Giebelseite, welches zur Zeit für Dacharbeiten gebraucht wird, als schnelle Auftstiegshilfe genutzt werden.

Parallel wurden durch weitere Einsatzkräfte die Drehleiter in Stellung gebracht, um bei einer weiteren Brandausbreitung im Dachstuhl von oben mit dem Wenderohr zügig eingreifen zu können.

Der Atemschutztrupp auf dem Dach konnte durch das schnelle Handeln eine Brandausbreitung verhindern, so dass die Flammen nach wenigen Minuten bekämpft waren.

Um sicher zu gehen, war es erforderlich, den betroffenen Dachbereich mit den Maßen 2×2 Meter mit der Rettungssäge zu öffnen und auf Glutnester abzusuchen. Anschließend wurde der Bereich nochmals abgelöscht und mit einer Wärmebildkamera nachkontrolliert.

Ein weiterer Atemschutztrupp kontrollierte parallel die Innenräume im 1. Obergeschoss, um abschließend eine Brandausbreitung auszuschließen.

Teile der Dachisolierung wurden schlussendlich entfernt und auf dem Boden abgelöscht.

Um zwischenzeitlich genügen Atemschutzkräfte vor Ort zu haben, wurde zusätzlich die Freiwillige Feuerwehr Klein Gladebrügge hinzualarmiert. Diese stellten die Reserve und brauchten dann aber nicht mehr tätig werden.

Nach 1,5 Stunden war der Einsatz beendet.

Verletzt wurde niemand.

Zur Brandursache und Schadenshöhe können seitens der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden.

Im Einsatz:

  • Freiwillige Feuerwehr Bad Segeberg: 7 Einsatzfahrzeuge mit 36 Einsatzkräften
  • Freiwillige Feuerwehr Klein Gladebrügge
  • 2 Rettungswagen der Rettungsdienst-Kooperation in Schleswig-Holstein
  • Polizei

Freiwillige Feuerwehr Bad Segeberg


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