10.08.2022 17:33

Heiligenhaus Mettmann

Nordrhein-Westfalen

Brennende Gartenlaube gefährdet Wohnhaus

Sirenenalarm in Heiligenhaus. Am Mittwoch brannte eine Gartenlaube, das Feuer griff in der Folge auf ein angrenzendes Wohnhaus über. Die Einsatzkräfte bekämpften die Flammen mit mehreren Strahlrohren und kontrollierten das Wohnhaus von außen und innen. Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand.

Am Mittwochabend alarmierte die Kreisleitstelle die Feuerwehr Heiligenhaus in die Tersteegenstraße. Dort brannte eine Gartenlaube, die direkt an ein Wohnhaus angrenzte und darauf überzugreifen drohte. Bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr Heiligenhaus gerieten Teile der Dachkonstruktion in Brand und Rauch zog in das Wohnhaus.

Der Einsatzleiter forderte umgehend Einsatzkräfte nach, woraufhin in Heiligenhaus die Sirenen heulten. Die Einsatzkräfte löschten mit mehreren Strahlrohren die Gartenlaube sowie den Dachstuhl. Mit Atemschutzgeräten kontrollierten sie das Wohnhaus und stellten eine Verrauchung fest.

Die Löschmaßnahmen zeigten schnell den gewünschten Erfolg. Eine Gasflasche bargen die Kräfte der Feuerwehr und kühlten sie. Den verrauchten Wohnbereich lüfteten die Feuerwehrleute. Nach dem Ablöschen der letzten Glutnester und einer Kontrolle des Daches über die Drehleiter, mittels einer Wärmebildkamera, war der Einsatz beendet.

Die Feuerwehr Heiligenhaus war mit 45 Feuerwehrleuten im Einsatz.

Feuerwehr Heiligenhaus


Wie die Heiligenhauser Feuerwehr noch am gleichen Tag mit eigener Pressemitteilung (siehe oben) berichtete, wurden Feuerwehr und Polizei in Heiligenhaus am frühen Mittwochabend des 10.08.2022, um 17.33 Uhr, zur Terstegenstraße in Heiligenhaus gerufen. Dort brannte eine Gartenlaube und das Feuer griff beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bereits auf ein angrenzendes Wohnhaus über. Teile der Dachkonstruktion gerieten in Brand und Rauch zog in die Doppelhaushälfte.

Die Heiligenhauser Feuerwehr konnte den Brand sehr schnell löschen und damit insbesondere eine weitere Ausbreitung des Feuers am Wohnhaus verhindern. Dennoch entstand am Dachstuhl und an mehreren Rollladen des weiterhin bewohnbaren Hauses nicht unerheblicher Sachschaden. Die Gartenhütte wurde vom Feuer total zerstört. Der entstandene Gesamtsachschaden, der sich mindestens auf mehrere tausend Euro beläuft, kann aktuell nicht genauer beziffert werden. Personenschaden entstand nicht.

Bei der polizeilichen Erkundung der Brandursache wurde ermittelt, dass ein 58-jähriger Heiligenhauser, unmittelbar vor Brandausbruch im Gartenbereich, einen Gas-Grill entzündet und dann beim Anheizen für nur wenige Minuten unbeobachtet gelassen hatte. Als er zum Grill zurückkehrte, brannte die Gasflasche wahrscheinlich in Folge eines technischen Defektes und die Flammen griffen bereits auf den gesamten Grill und die nahe Gartenhütte über. Eigene Löschversuche des 58-Jährigen brachten keinen Erfolg. Hilferufe des Mannes wurden von Nachbarn gehört, welche den Notruf der Feuerwehr wählten.

Feuerwehr Heiligenhaus


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