29.09.2022 20:21

Bretten Karlsruhe

Baden-Württemberg

Dachstuhlbrand zerstört Wohnhaus in der Innenstadt

Bei einem Großbrand wurde am Donnerstagabend ein Wohnhaus in der Brettener Innenstadt schwer beschädigt. Personen wurden glücklicherweise keine verletzt.

Die Feuerwehr Bretten war um 20:21 Uhr zu einem Dachstuhlbrand in die Wilhelmstraße gerufen worden. Noch vor Eintreffen der Abteilung Bretten wurden durch den Kommandanten weitere Kräfte nachalarmiert, da beim betroffenen Gebäude der Dachstuhl sowie ein darunter liegendes Wohngeschoss bereits in Vollbrand standen.

Glücklicherweise hatten alle Bewohner das Gebäude selbstständig verlassen, sodass sich die Feuerwehr auf die Löscharbeiten konzentrieren konnte. Neben mehreren Rohren im Außenangriff kamen hierbei auch zwei Wenderohre über die Drehleitern aus Bretten und Knittlingen zum Einsatz. Ein zunächst begonnener Innenangriff wurde abgebrochen. Zur Deckung des Löschwasserbedarfs wurde neben Hydranten auch aus dem angrenzenden Brühlgraben Wasser entnommen.

Durch den massiven Löscheinsatz konnte das angebaute Nachbarhaus geschützt werden. Das Brandobjekt wurde jedoch so stark beschädigt, dass es zur Zeit nicht mehr bewohnbar ist. Die Feuerwehr Bretten war bis in die Morgenstunden mit Nachlöscharbeiten am Haus beschäftigt.

Vor Ort waren etwa 90 Kräfte der Abteilungen #Bretten, #Büchig, #Diedelsheim, #Gölshausen, #Rinklingen, #Ruit und #Sprantal, der gemeinsamen Führungsgruppe Bretten/Gondelsheim sowie aus Knittlingen. Die DRK-Bereitschaften Bretten und Büchig stellten Verpflegung bereit. Zudem war der Rettungsdienst mit mehreren Fahrzeugen vor Ort. Die Polizei sperrte die Wilhelmstraße während den Löscharbeiten vollständig.

Oberbürgermeister Martin Wolff, Bürgermeister Michael Nöltner sowie der stv. Kreisbrandmeister Bernd Molitor machten sich vor Ort ein Bild der Lage.

Feuerwehr Bretten


Ein Wohnhaus mit 19 Bewohnerinnen und Bewohner wurde am Donnerstagabend in der Wilhelmstraße in Bretten so stark beschädigt, dass es nicht mehr bewohnbar ist. Alle Personen konnten gerettet werden. Es hat sich niemand verletzt. Die Feuerwehren aus Bretten und Knittlingen waren mit 82 Feuerwehrangehörigen und 14 Feuerwehrfahrzeugen im Einsatz. Das Feuer konnte nur noch von außen mit mehreren Rohren gelöscht werden. Weithin sichtbar war für die anrückenden Feuerwehren am Donnerstagabend der Brand in einem Wohnhaus in der Kernstadt der Großen Kreisstadt Bretten. Es wurde unverzüglich auch die Drehleiter aus dem benachbarten Knittlingen zur Unterstützung alarmiert und eingesetzt, um das Feuer aus mehreren Rohren zu löschen. Ein Innenangriff musste abgebrochen werden. Das Feuer hat das Wohnhaus stark beschädigt. Es ist nicht mehr bewohnbar. Die Feuerwehr war unter der Leitung des Brettener Feuerwehrkommandanten Oliver Haas im Einsatz. Die 19 Bewohnerinnen und Bewohner konnten sich alle unverletzt ins Freie retten. Sie wurden von Einsatzkräften des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) betreut. Die Arbeit des Rettungsdienstes und der Helferinnen und Helfer des DRK wurde von Max Gay, Organisatorischer Leiter Rettungsdienst, geleitet. Die Stadt Bretten organisiert die Unterbringung der geretteten Bewohner. Oberbürgermeister Martin Wolff und der Stellvertretende Kreisbrandmeister Bernd Molitor waren an die Einsatzstelle geeilt um sich ein Bild vom Schadensausmaß und der Arbeit der Rettungskräfte zu machen. Weitere Behörden und Einrichtungen, wie die Stadtwerke und das Klärwerk unterstützen die Feuerwehr bei Ihrer Arbeit.

Kreisfeuerwehrverband Landkreis Karlsruhe


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