30.11.2022 08:45

Gruibingen Göppingen

Baden-Württemberg

Tödlicher Unfall am Stauende

Zu einem schweren Verkehrsunfall mit mehreren beteiligten LKW ist es am Mittwoch Morgen gekommen. Ein LKW fuhr aus noch ungeklärter Ursache auf einen aufgrund eines vorhergehenden Verkehrsunfalls bei Aichelberg entstandenen Stau auf. Der LKW schob vier LKW zusammen. Ein Fahrer konnte rasch gerettet und dem Rettungsdienst übergeben werden. Der Fahrer des auffahrenden LKW musste aus seinem Fahrzeug aufwendig herausgeschnitten werden, da dieses beim Aufprall sehr stark deformiert wurde bzw. im Auflieger des vorderen LKW zusammengequetscht wurde. Der Fahrer des auffahrenden LKW war daher zunächst nicht sichtbar. Zuerst mussten die beiden LKW mit 2 RW auseinander gezogen werden. Anschließend wurde mit Spreizer, Schere, Zylinder und Motorflex der Fahrer aus dem Führerhaus geborgen. Leider kam jede Hilfe zu spät. Parallel wurde die Einsatzstelle abgesichert, auslaufende Betriebsstoffe aufgefangen und der Brandschutz schergestellt. Am frühen Nachmittag wurde die Einsatzstelle dann der Polizei übergeben.

Beteiligte Kräfte: Feuerwehr Gruibingen, Feuerwehr Wiesensteig, Kreisbrandmeister, Feuerwehr Weilheim/Teck, Polizei, Rettungsdienst

Feuerwehr Gruibingen


Gegen 8.45 Uhr fuhr ein 55-Jähriger mit einem Sattelzug auf der A8 von München in Richtung Stuttgart. Bei Gruibingen staute der Verkehr bereits durch einen vorherigen Unfall. Am Stauende fuhr der Mann dann aus unbekannter Ursache auf einen stehenden Sattelzug auf. Den schob er auf einen weiteren Sattelzug, welchen es wiederum auf einen weiteren, davorstehenden Sattelzug aufschob. Drei der vier Sattelzüge waren anschließend nicht mehr fahrbereit. Der Fahrer des vordersten Sattelzugs blieb unverletzt. Die beiden Fahrer des zweiten und dritten Sattelzuges erlitten leichte Verletzungen. Der 55-Jährige, der auf das Stauende auffuhr, erlitt tödliche Verletzungen. Die Feuerwehr befreite die beiden Verletzten aus den Lastern. Rettungskräfte brachten sie zur Behandlung in Kliniken. Abschlepper bargen die Fahrzeuge mit Hilfe eines Krans. Zur Bergung von Ladung war ein Bagger im Einsatz. Die Autobahnmeisterei leitete den Verkehr bei der Anschlussstelle Mühlhausen von der A8 ab. Dies war notwendig, da die Polizei die Sicherheit an der Unfallstelle nur durch eine Vollsperrung gewährleisten konnte. Die Vollsperrung dauert mehrere Stunden an. Der Verkehrsdienst Mühlhausen war mit vielen Polizistinnen und Polizisten vor Ort. Sie sicherten Spuren und nahmen den Unfall auf. Die Polizei schätzt den Schaden auf 250.000 Euro.

Polizeipräsidium Ulm


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