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09.12.2023 16:59

Ulm

Baden-Württemberg

Schädlingsbekämpfung mit 14 Verletzten

Am späten Nachmittag kam es im Ulmer Donautal zu einer notwendigen Evakuierung eines Firmengebäudes.

Die Feuerwehr musste aufgrund von Atemwegsreizungen bei Mitarbeitern handeln, verursacht durch Reinigungsarbeiten mit einem speziellen Reinigungsmittel.

Ein umfangreiches Team von Feuerwehr und des Rettungsdienstes war rasch vor Ort.

Nach der Evakuierung wurden die insgesamt 14 Patienten durch den Rettungsdienst gesichtet, von denen vier zur weiteren Behandlung in die Klinik transportiert wurden.

Es bestand zur keiner Zeit eine Gefahr für umliegende Betriebe oder Anwohner.

Feuerwehr Ulm


Dort hatte ein Unternehmen in einem Gebäudeteil eines Betriebes ein Insektizid vernebelt. Dies wird in regelmäßigen Abständen durchgeführt und soll verhindern, dass sich ungeliebte Krabbeltiere ansiedeln. Während der Vernebelung war der Teil des Gebäudes und auch das dazugehörige Treppenhaus mittels Warnschildern gesperrt. Zudem waren die Mitarbeiter des Hauses schon vorher mittels E-Mail informiert worden, dass ein Betreten der Betroffenen Räume nicht erlaubt ist. 14 Mitarbeiter hielten sich nicht an die Anordnung und betraten die gesperrten Räumlichkeiten. Dabei zogen sich alle Atemwegsreizungen zu. Zwei mussten mit dem Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser verbracht werden. Die Polizei ermittelt nun, wie es dazu kommen konnte. Im Zusammenhang mit der Versorgung der Verletzten kam es zu einem größeren Einsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst vor Ort. Die vollständigen Personalien der Verletzen, alles Männer im Alter zwischen 19 und 54 Jahren, müssen erst noch festgestellt werden.

Polizeipräsidium Ulm


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