Auf dem Rangierbahnhof Nord ist ein Mann durch einen Stromschlag schwer verletzt worden. Er musste in den Schockraum einer Klinik transportiert werden.
Am frühen Sonntagmorgen wurde die Leitstelle über einen schwerverletzten Mann im Gleisbereich informiert, woraufhin der Rettungsdienst und eine Hilfeleistungslöschfahrzeug alarmiert wurden. Vor Ort wurden drei Personen angetroffen. Ein Mann aus dieser Gruppe war auf einen Kesselwagen gestiegen und dort in Kontakt mit der Oberleitung gekommen. Diese führt auf Bahnstrecken bis zu 15.000 Volt Spannung. Es kam zu einem Stromschlag, wodurch der Mann schwere Verbrennung am gesamten Körper erlitt und vom Wagon stürzte. Erst nach der Sperrung der Gleise konnten Einsatzkräfte gefahrlos für die medizinische Versorgung zu dem Schwerverletzten gelangen. Die Feuerwehr unterstütze hierbei sowie beim Transport durch das unwegsame Gelände.
Die Einsatzstelle wurde für weitere Ermittlungen an die Polizei und den DB-Notfallmanager übergeben. Die Feuerwehr München weist in diesem Zusammenhang ausdrücklich darauf hin, dass das unbefugte Betreten von Gleisanlagen oder das Besteigen von Wagon mit einer enormen Gefahr für Leib und Leben verbunden ist. Auch ohne direkten Kontakt mit der Oberleitung kann es hier schon ab einem Abstand von unter zwei Metern zu einem Stromschlag kommen.
Feuerwehr München