Einsatz: Brand Pflegeheim (B5)
Fahrzeuge: 40/1, 30/1, 21/1, 11/1, 43/1, 56/1
Heute Mittag kam es zu einem massiven Brand in der Seniorenwohnanlage in Rednitzhembach!
Trotz des schnellen Eintreffens massiver Kräfte der verschiedenen Feuerwehren kam es vorher schon zu einer Ausbreitung auf mehrere Wohneinheiten!
Während der Menschenrettung und Brandbekämpfung kümmerten sich die Kräfte des Rettungsdienstes um die Verletzten!
An dieser Stelle ein großer Dank an die vielen Kräfte der Feuerwehren, des Rettungsdienstes und des Technischen Hilfswerks! Wir können hier sicher nicht alle Einheiten aufzählen, ohne jemanden zu vergessen!
Feuerwehr Rednitzhembach
Am Samstagmittag (08.08.2026) brach in einer Einrichtung für betreutes Wohnen in Rednitzhembach (Lkrs. Roth) ein Brand aus. Zahlreiche Bewohner mussten evakuiert werden. Eine Person erlitt schwere Verletzungen.
Gegen 12:40 Uhr wurde der integrierten Leitstelle Rauch aus dem Dach des Gebäudes in der Steigerwaldstraße gemeldet. Bereits auf Anfahrt der Einsatzkräfte bestätigte sich diese Meldung in Form einer weithin sichtbaren Rauchsäule. Vor Ort stellten die Kräfte fest, dass sich mindestens eine Wohnung im Dachgeschoss bereits im Vollbrand befand.
Während umgehend mit Löschmaßnahmen begonnen wurde, organisierte die Feuerwehr die Menschenrettung aus den vom Brand unmittelbar betroffenen vier Wohnungen. Aus einer der Wohnungen retteten die Feuerwehrleute eine schwerverletzte Person. Diese kam nach einer ersten Behandlung vor Ort mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus. Parallel evakuierten Feuerwehr und Polizei den restlichen Gebäudekomplex. Hiervon waren in Summe knapp 50 Personen betroffen. Nach etwa einer Stunde war das Feuer gelöscht.
Neben der schwerverletzten Person erlitten zwei weitere eine Rauchgasintoxikation. Eine davon kam zur weiteren Behandlung in ein Klinikum. Die andere Person konnte vor Ort behandelt werden.
Die evakuierten Personen wurden in das nahegelegene Gemeindezentrum gebracht, wo sie vom Rettungsdienst sowie einem Arzt betreut wurden. Zudem standen ihnen hier Mitarbeitende der Psychosozialen Notfallversorgung (PSNV) zur Verfügung.
Sowohl zur Brandursache als auch zum entstandenen Schaden kann bis dato keine Aussage getroffen werden. Durch Spezialisten des THW wird der betroffene Gebäudeteil hinsichtlich einer weiteren Bewohnbarkeit inspiziert. Der Kriminaldauerdienst Mittelfranken kam vor Ort und hat die ersten Ermittlungen zur Klärung der Brandursache eingeleitet.
Bei dem Einsatz waren insgesamt über 300 Einsatzkräfte von Feuerwehr (rund 190; u.a. Rednitzhembach, Roth, Schwabach, Abensberg, Büchenbach, Ottersdorf und Schwanstetten), Rettungsdienst (rund 80; u.a. Bayerisches Rotes Kreuz, Johanniter, RKT und zwei Rettungshubschrauber), THW und Polizei (Polizeiinspektionen Roth und Schwabach, Verkehrspolizei Feucht, USK Mittelfranken) vor Ort.
Update:
Wie berichtet, brach am Samstagmittag (08.08.2026) in einer Einrichtung für betreutes Wohnen in Rednitzhembach (Lkrs. Roth) ein Brand aus. Der zunächst schwerverletzte Bewohner ist zwischenzeitlich verstorben.
Wie berichtet, wurde gegen 12:40 Uhr der integrierten Leitstelle Rauch aus dem Dach des Gebäudes in der Steigerwaldstraße gemeldet. Bereits auf Anfahrt der Einsatzkräfte bestätigte sich diese Meldung in Form einer weithin sichtbaren Rauchsäule. Vor Ort stellten die Kräfte fest, dass sich mindestens eine Wohnung im Dachgeschoss bereits im Vollbrand befand.
Während umgehend mit Löschmaßnahmen begonnen wurde, organisierte die Feuerwehr die Menschenrettung aus den vom Brand unmittelbar betroffenen vier Wohnungen. Aus einer der Wohnungen retteten die Feuerwehrleute eine schwerverletzte Person. Diese kam nach einer ersten Behandlung vor Ort mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus. Parallel evakuierten Feuerwehr und Polizei den restlichen Gebäudekomplex. Hiervon waren in Summe knapp 50 Personen betroffen. Nach etwa einer Stunde war das Feuer gelöscht.
Der von der Feuerwehr aus einer Wohnung gerettete 71-jährige Mann ist am Dienstagnachmittag (11.08.2026) im Krankenhaus verstorben. Eine Obduktion des Leichnams soll nun die genaue Todesursache klären.
Ermittler des zuständigen Fachkommissariats der Schwabacher Kriminalpolizei haben zwischenzeitlich den Brandort untersucht. Sie wurden hierbei auch von Spezialisten des Landeskriminalamtes unterstützt. Nach bisherigem Ermittlungsstand wird davon ausgegangen, dass der Brand fahrlässig - möglicherweise durch eine Zigarette - verursacht wurde.
Vier Wohnungen brannten bei dem Feuer vollständig aus. Eine fünfte Wohnung wurde beschädigt. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von mehr als einer Million Euro.
Polizeipräsidium Mittelfranken / Bilder: Feuerwehr Rednitzhembach