14.08.2020 05:33

Kaarst Rhein-Kreis Neuss

Nordrhein-Westfalen

Lagerhallenbrand in voller Ausdehnung

Gegen 05:33 Uhr wurde die Feuerwehr Kaarst zu einem Brandereignis alarmiert. Die ersten Meldungen meldeten bereits einen Vollbrand mir kleineren Explosionen.

Auf der Anfahrt war eine starke Rauchwolke sichtbar. Die Löschzüge Kaarst und Büttgen begannen umgehend mit der Brandbekämpfung.

Bei dem Objekt handelt es sich um eine Halle von 15x30 m, in der landwirtschaftliche Fahrzeuge unterstellt sind.

Vorsorglich wurde eine Warnung der Bevölkerung über NINA ausgegeben.

Update

Mit rund 100 Kräften sind wir seit dem frühen Morgen an der Schiefbahner Straße im Einsatz. Die Alarmierung erfolgte um 5.33 Uhr. Dort stand eine 15 mal 30 Meter große Lagerhalle im Vollbrand. Es gab mehrere Explosionen, vermutlich durch Propangasflaschen. Die Halle dient als Lager von landwirtschaftlichem Gerät. Seit 6.40 Uhr haben wir das Feuer unter Kontrolle. Wegen des deutlich wahrnehmbaren Brandgeruchs und der mehr als 100 Meter hohen Rauchsäule haben wir über die Warn-App NINA die Bevölkerung alarmiert und Messungen in den umliegenden Bereichen durchgeführt. Sowohl in den Wohngebieten als auch an den Vorster Schulen wurde kein Grenzwert überschritten, die Warnung ist mittlerweile aufgehoben. Derzeit gilt unser Hauptaugenmerk einem Tank mit 2000 Liter Heizöl. Der Tank ist beschädigt. Eine Brandgefahr besteht nicht. Unterstützt durch den städtischen Baubetriebshof erstellen wir Sandwälle, um ein Einsickern des Öls zu verhindern. Die Wasserschutzbehörde und das Klärwerk sind eingebunden, da mit Öl verschmutztes Löschwasser in die Kanalisation geflossen ist. Wir möchten uns herzlich bei den Kollegen der Feuerwehr Neuss für Ihre Unterstützung vor Ort bedanken.

Update

Um 19:45 Uhr konnte der Einsatz auf der Schiefbahner Straße in Vorst beendet werden. So wurden im Laufe des Nachmittags vereinzelte Glutnester abgelöscht, bevor die Aufräumarbeiten beginnen konnten. Hierzu waren noch sechs Feuerwehrkräfte mit einem Löschfahrzeug eingesetzt. Die rund 100 Einsatzkräfte bekämpften den Brand mit zwei B- und sechs C- Rohren. Glücklicherweise wurde bis auf eine leichtverletzte Person, niemand ernsthaft verletzt. Eindringlich, die Gasflasche, die während der Löschmassnahmen als Geschoss, aus der Halle flog.

Unterstützung erhielten wir bis Mittags von der Feuerwehr Neuss. Während ihrer Wachbereitschaft auf der Feuerwache Kaarst, mussten sie einen Brandmeldealarm abarbeiten. Die Halle ist nach dem Brand Einsturz gefährdet, zur Sicherung wurde ein Bauzaun errichtet. Das ausgelaufene Öl aus dem 2000 l Tank konnte erfolgreich aufgehalten werden. Hierzu trugen maßgeblich die Mitarbeiter des städtischen Baubetriebshofes bei. Durch mehrere Sand Ladungen wurde ein Wall gebaut und eine weitere Ausbreitung verhindert. Nach Absprache mit der Unteren Wasserbehörde wird die aufgefangene Flüssigkeit von einer Fachfirma aufgenommen und entsorgt. Ebenso kümmert sich eine Spezialfirma um das kontaminierte Erdreich.

Die Einsatzstelle wurde an die Polizei übergeben.

Zur Brandursache und Schadenshöhe können keine Aussagen gemacht werden.

Feuerwehr Kaarst

Weitere Berichte zu diesem Einsatz:

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RP ONLINE

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Westdeutsche Zeitung


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