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25.10.2020

07.00

SWR

Brauchen Feuerwehren den Pflichtdienst?

Wenn es brennt, ruft man die 112 - und erwartet, dass die Feuerwehr kommt und hilft. Doch genau das wird immer schwieriger. In Deutschland gibt es nur etwa 100 Berufsfeuerwehren, überall sonst hilft die Freiwillige Feuerwehr. Doch der gehen vielerorts die Mitglieder aus. Werden es zu wenige, droht per Gesetz der Pflichtdienst und der kann theoretisch jeden treffen. Aber ist eine Pflichtfeuerwehr die Lösung? Warum engagieren sich nicht genügend Menschen freiwillig? Was müsste die Freiwillige Feuerwehr tun, um attraktiver zu werden, zum Beispiel für Frauen oder auch Geflüchtete? Oder bräuchte Deutschland vielleicht sogar eine generelle Pflicht zum Ehrenamt, um die Rettungsdienste und sozialen Einrichtungen am Laufen zu halten? Philipp Engel macht sich auf die Suche nach Antworten - unter anderem im hessischen Ginsheim-Gustavsburg. Hier könnten bald tatsächlich Bürgerinnen und Bürger auf zehn Jahre zum Feuerwehrdienst verpflichtet werden.

25.10.2020

19:15

SWR

Die Fallers: Nur nichts anbrennen lassen

... Wenn ins Rathaus Post von Ulrich Zimmermann flattert, bedeutet das zwar nie Gutes, diesmal aber scheint der Feuerwehrkommandant tatsächlich durchzudrehen. Diesen Eindruck hat zumindest der Bürgermeister, als er den neuesten Brief von ihm in Händen hält. Bernhard zitiert Uli Zimmermann ins Rathaus. Auf keinen Fall wird er sich vom noch amtierenden Feuerwehrkommandanten so unter Druck setzen lassen. Er wird ihm demonstrieren, wer hier am längeren Hebel sitzt. ...

https://www.swrfernsehen.de/die-fallers/archiv/folge-1074-110.html

30.10.2020

12.45

ZDF info

Ein Tag im alten Rom

Der „Terra X“-Dreiteiler „Ein Tag im alten Rom“ ist eine ebenso ungewöhnliche wie spannende Zeitreise in den Alltag vergangener Epochen. Das Leben von Kaisern und Königen ist umfassend erforscht und dokumentiert. Der Alltag von ganz normalen Menschen hingegen ist weit weniger bekannt. Er steckt voller Überraschungen und eröffnet einen neuen, verblüffenden Blick auf unsere Geschichte. Die „Terra X“-Reihe „Ein Tag in ...“ beantwortet die Frage, die sich Menschen heute stellen, wenn sie an Geschichte denken: Wie wäre es gewesen, in Berlin zur Kaiserzeit zu leben, im Frankfurt des Mittelalters - oder im alten Rom? Davon berichtet die erste Folge. Der Film erzählt einen Tag im Leben des römischen Feuerwehrmanns Quintus Pompeius Naso im Jahr 80 nach Christus - vom Morgenappell bis zum nächtlichen Brandeinsatz. Quintus‘ Geschichte ist erfunden, und dennoch ist sie wahr, recherchiert und verdichtet aus historischen Biografien und neuesten Erkenntnissen der Forschung. Mithilfe von Wissenschaftlern rekonstruiert die Dokumentation das Alltagsleben im alten Rom, die Figur von Quintus macht es erlebbar. Im Jahr 80 nach Christus erstrahlt Rom im Glanz neuer Monumentalbauten. Das Kolosseum wird von Kaiser Titus in 100-tägigen Spielen eröffnet. Der Alltag in der Hauptstadt aber ist für die meisten Römer wenig glanzvoll. Mehr als eine Million Menschen drängeln sich auf geschätzten 13 Quadratkilometern Fläche. Damit geht es damals 29-mal enger zu als im heutigen Köln. Dicht an dicht stehen die antiken Mietskasernen, die Insulae. Verheerende Brände sind an der Tagesordnung. Seit den Tagen des Kaisers Augustus gibt es zwar eine militärisch straff organisierte Feuerwehr, und ausgerechnet der als Brandstifter berüchtigte Kaiser Nero hat eine ganze Reihe von Brandschutzvorschriften erlassen. Dennoch brennt es in der Stadt rund 100-mal am Tag. Die Mitglieder der Feuerwehr haben einen Knochenjob. Kein Wunder, dass die meisten der 3500 „Vigiles“ so wie Quintus Freigelassene sind - ehemalige Sklaven, die nach ihrer Dienstzeit sämtliche Bürgerrechte und damit bessere Karriereaussichten erhalten können. Sie müssen nicht nur Brände löschen, sondern sie auf ihren Inspektionsrundgängen in den Hochhausschluchten auch möglichst verhindern. Auf dem Weg durch Rom erlebt Quintus die Tücken des Alltags. Abgesehen von der Zahnpflege mit Salbei und Bimsstein findet aus Platzmangel alles auf der Straße statt: Die Rasur, das Frühstück mit verdünntem Wein, sogar der Gang zur Latrine ist öffentlich und nicht einmal nach Geschlechtern getrennt. Als Toilettenpapier dienen in Essigwasser getauchte Schwämme, die man sich kurzerhand teilt. Mithilfe von Funden aus antiken Abwasserkanälen rekonstruiert der Film das Leben auf der Straße, das durch Quintus‘ Augen erlebbar wird, darunter der ewige Aufruhr bei der Verteilung des staatlich subventionierten Brots an die armen „Proles“, die Proletarier Roms. Auch die Lebensbedingungen in den häufig illegal gebauten Hochhaussiedlungen können Wissenschaftler heute sehr genau nachvollziehen: Sie waren teuer, eng und wegen offener Feuer und leicht brennbarer Baumaterialien buchstäblich brandgefährlich. Als Quintus in einer Insula massiven Baupfusch aufdeckt, gerät er in das gefährliche Intrigenspiel römischer Immobilienspekulanten, die ihre Rivalität vor Gericht austragen. Und mit Quintus erlebt der Zuschauer einen Nachmittag im Kolosseum, dessen Hauptattraktionen nicht nur Gladiatorenkämpfe, sondern auch die kaiserlichen Lotterien sind. Er nimmt am abendlichen Vereinsleben teil, bis schließlich ein handfester Feuerwehreinsatz mit darüber entscheidet, ob Quintus‘ heiß ersehnter Wunsch erfüllt wird - nämlich zu einem vollwertigen Bürger Roms aufzusteigen.

14.11.2020

09.05

ORF2

Der Spritzen-Karli

Karl, genannt „Spritzen-Karli“, von Beruf Masseur und Betreiber eines Fitness-Studios, ist mit Leib und Seele bei der Freiwilligen Feuerwehr Wr.Neustadt. Bei einem Katastropheneinsatz - ein Tankwagen ist verunglückt - rettet er unter Einsatz seines Lebens den eingeklemmten Fahrer aus dem Führerhaus, was ihm eine schwere Benzinvergiftung einbringt. Das hindert ihn aber nicht, bereits zwei Tage später einen aus dem Zwinger des Stadtparks entflohenen Bären einzufangen.

26.11.2020

21.00

WDR

Feuer und Flamme

Brand in Lagerhalle, Tauchen mit Seelöwen, Krampfanfall auf Parkplatz:
Schwarzer, dichter Qualm steigt aus einer Lagerhalle empor. Der komplette Löschzug der Zentralen Feuer-und Rettungswache in Gelsenkirchen rückt aus, die Feuerwehrmänner durchkämen mit Atemschutzmasken das verrauchte Gebäude. Ein Arbeiter soll sich noch im Keller der Halle befinden. Sie müssen sich beeilen, denn der Rauch ist für den Mann lebensgefährlich und eine Abluftöffnung steht in Flammen. Werden sie den Vermissten rechtzeitig retten? Einsatz in einer Privatwohnung in Gelsenkirchen-Erle. Eine ältere Frau hat die Feuerwehrzentrale alarmiert, ihr Mann ist im Badezimmer schwer gestürzt. Die Feuerwehrmänner arbeiten auch im Rettungsdienst und helfen bei medizinischen Notfällen solcher Art. Auch bei einem jungen Mann, der einen schweren Krampfanfall mitten auf einem Parkplatz bekommen hat, schickt die Feuerwehr den Rettungsdienst. Das Problem: Der Mann weigert sich und will trotz seiner Notlage nicht ins Krankenhaus gebracht werden. Werden die Rettungssanitäter den Mann überzeugen können? Bei der Tauchergruppe, der Spezialeinheit der Feuerwehr, stehen jede Woche Tauchübungen auf dem Programm. Normalerweise im Schwimmbad oder im Rhein-Herne-Kanal. Heute jedoch ist alles anders, denn die Feuerwehrleute haben ganz besondere Tauchpartner: Seelöwen! Welche Aufgabe haben die Rettungstaucher im Seelöwenbecken des Zoos in der Zoom Erlebniswelt und - welche Rolle haben die verspielten Seelöwen dabei? Und außerdem sorgt ein Küchengerät für einen Großeinsatz der Feuerwehr.
Hinweis: Die Zentrale Feuer- und Rettungswache 2 ist das Herzstück der Feuerwehr Gelsenkirchen. Fünf Monate lang wurden die Feuerwehrleute in ihrem aufreibenden Berufsalltag begleitet. Das Ergebnis dieser technisch aufwändigen und emotional berührenden Dreharbeiten ist die Doku-Reihe „Feuer & Flamme - Mit Feuerwehrmännern im Einsatz“. Über die Leitstelle der Wache 2 wird das Feuer- und Rettungswesen der gesamten Stadt gesteuert. Zu rund 39.000 Einsätzen jährlich und damit mehr als 100 Mal am Tag rücken in Gelsenkirchen die Feuerwehrmänner zu Bränden, technischen Hilfeleistungen und medizinischen Notfällen aus. Ob beim Löschen eines Brandherdes in einer vermüllten Wohnung, bei Einsätzen der Taucher-Spezialeinheit oder bei der Bergung nach Verkehrsunfällen auf der Autobahn - bis zu 20 Kameras liefen gleichzeitig am Drehort mit. Die Feuerwehrleute waren mit am Körper befestigten Aufnahmeeinheiten (sog. „Bodycams“) ausgestattet, die es dem Zuschauer jetzt ermöglichen, die Arbeit der Retter aus deren Perspektive zu verfolgen und hautnah mitzuerleben. Der Anspruch an diese speziell angefertigten Geräte bestand darin, dass sie qualitativ hochwertiges TV-Material liefern, gleichzeitig handlich und hitzefest sein mussten und zu keiner Beeinträchtigung im Einsatz führen durften.

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© www.FEUERWEHR.de, Dipl.-Ing.(FH) Jürgen Mayer