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Warnmeldungen
Feuerwehreinsatz
Die örtliche Gefahrenabwehr der Gemeinde / Stadt Albersdorf gibt bekannt:
In Albersdorf, Kreis Dithmarschen, kommt es in der Straße Karkloh derzeit zu einem Feuerwehreinsatz.
Die Bevölkerung wird gebeten im Warnbereich Fenster und Türen geschlossen zu halten sowie Lüftungs- und Klimaanlagen abzuschalten!
i.A. Kooperative Regionalleitstelle West
25337 Elmshorn
BBK-ISC-001 BBK-ISC-009 shortCode:BBK-ISC-001
15.08.2022 03:52

Geruchsbelästigung/Rauchentwicklung
Durch den Waldbrand in Münster-Breitefeld kommt es weiterhin zu Rauchentwicklung und Geruchsbelästigung. Es wird empfohlen, Fenster und Türen geschlossen zu halten.
Meiden Sie das Gebiet und behindern Sie nicht die Einsatzkräfte
15.08.2022 02:07

Allgemeinverfügung | Fischsterben in der Oder
Aktuell ist entlang des Ufers der Oder ein Fischsterben größeren Ausmaßes zu beobachten. Die Ursache ist bislang unbekannt.
Aufgrund einer Gefahrenvermutung, ordnet der Landkreis-Oder-Spree per Allgemeinverfügung, in Form einer Notbekanntmachung, mit Wirkung vom 13.08.2022 an:
Es ist verboten:
- das Baden
- das Tauchen
- das Schöpfen mit Handgefäßen mit Ausnahme einer behördlichen
Probenentnahme
- das Viehtränken,
- das Schwemmen
- das Betreten von Uferflächen und Anlagen in und an den vom Geltungsbereich
erfassten Gewässern zum Zweck der Fischerei (Angeln).
Diese Allgemeinverfügung gilt für die Oder von der Einmündung der Lausitzer Neiße, in
Neißemünde, Ortsteil Ratzdorf, ab Stromkilometer 542,4, bis zur Kreisgrenze des
Landkreises Oder-Spree zur Stadt Frankfurt (Oder) bei Brieskow-Finkenheerd
(Stromkilometer 574,0) sowie für die Spree-Oder-Wasserstraße (Oder-Spree-Kanal) von
unterhalb der Zwillingsschachtschleuse in Eisenhüttenstadt ab Kilometer 127,4 bis zur
Einmündung in die Oder bei Kilometer 130,1.
- Die Situation ist bekannt. Sehen Sie von Meldungen bei der 112 und 110 ab! - Meiden Sie das betrof
13.08.2022 21:00

Waldbrand im Bereich Dillenburg / Haiger
Im Bereich Dillenburg / Haiger kommt es aktuell zu einem Waldbrand mit einer starken Rauchentwicklung. Die Rauchentwicklung ist kilometerweit zu sehen. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes zieht die Rauchwolke nach Westen. Im Bereich der Bundesautobahn 45 sowie im Bereich der Kreisstraße 48 und der L 3044 kann es zu Sichtbehinderungen kommen. Die Bevölkerung wird gebeten den Bereich weiträumig zu umfahren und die Löscharbeiten nicht zu behindern. Bei Bedarf wird empfohlen Fenster und Türen geschlossen zu halten sowie Lüftungsgeräte auszuschalten.
Die Bevölkerung wird gebeten, sparsam mit der Verwendung von Trinkwasser umzugehen.
Massive Rauchausbreitung im Bereich Niederroßbach..Die Bewohner im Ort Niederroßbach werden gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten.
Diese Warnung wird regelmäßig aktualisiert und an das Einsatzgeschehen angepasst.
19:53 Uhr Führungsstab LDK
BBK-ISC-015 BBK-ISC-016 shortCode:BBK-ISC-001
13.08.2022 14:38

VORSORGLICHE INFORMATION
Empfehlung auf Verzicht zum Angeln, der Wassernutzung und Wasserentnahme im Bereich „Kleines Haff“
Auf Grundlage einer aktuellen Lageeinschätzung des Staatlichen Amtes für Landwirtschaft und Umwelt Vorpommern zum Verlauf und zu möglichen Auswirkungen des Fischsterbens in der Oder, das vermutlich durch eine anhaltende Gewässerverunreinigung mit Schadstoffen verursacht wird, geht das zuständige Ministerium für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt M-V derzeit auch von Auswirkungen auf Mecklenburg- Vorpommern aus. So ist damit zu rechnen, dass die Welle bzw. Front der Belastungen in der Oder die Odermündung in das Oderhaff bei Szczecin gestern Abend erreicht hat. Abhängig von Wind- und Strömungsverhältnissen können Auswirkungen der Belastungen den mecklenburg-vorpommerschen Teil des Oderhaffs, das Kleine Haff, im Laufe des heutigen Sonnabends erreichen.
Aus diesem Grund wird empfohlen, vorsorglich
- auf das Angeln und Fischen im Kleinen Haff zu verzichten
- auf die Nutzung von Wasser aus dem Kleinen Haff (z.B. für Bewässerung, Viehtränke, Kontakt durch Nutz- und Haustiere)
- sowie auf die Wasserentnahme und Verwendung für menschliche Nutzungen zu verzichten oder diese weitestgehend einzuschränken.
Die Untersuchung von Gewässer- und Fischproben wird vorbereitet.
Halten Sie bitte die Notrufnummern 112 und 110 der Feuerwehr und Polizei für echte Notrufe frei!
13.08.2022 10:46

Wasser abkochen
Das Gesundheitsamt Traunstein teilt mit, dass in einer Probe aus einem Hochbehälter der (Außenbereich Wald an der Alz einschließlich Oberberg)Otting-Pallinger-Gruppe, aus dem auch Haushalte der Gemeinden Halsbach, Kirchweidach, Feichten, Garching an der Alz und Tyrlaching versorgt werden, 12 KBE Enterokokken/100 ml nachgewiesen.

Aufgrund des Nachweises von Enterokokken in dieser Probe aus einem Hochbehälter der Otting-Pallinger-Gruppe trifft das Landratsamt Altötting / Gesundheitsamt aufgrund von § 4 Abs. 1 und § 5 TrinkwV in Verbindung mit § 9 TrinkwV nachfolgende Anordnung
1. Bis auf Weiteres wird für die Haushalte der Gemeinden Halsbach, Kirchweidach, Feichten, Garch
12.08.2022 21:00
Rauchwolke durch Waldbrand in Hessen
Durch einen Waldbrand in Nordhessen zieht eine deutlich sichtbare Rauchwolke über das südliche Siegerland.
Schließen Sie Fenster und Türen und schalten Sie Klimaanlagen aus. Vermeiden Sie den Aufenthalt im F
12.08.2022 17:56

Großbrand
Im Bereich des Nationalpark ist es zu einem Waldbrand gekommen. Es kommt zu starker Rauchentwicklung. Aufgrund von starker Rauchentwicklung kommt es zu Sichtbehinderungen und Verkehrseinschränkungen.
Das betreten und befahren des Bereiches für touristische Zwecke ist strengstens untersagt. Die Polizei riegelt den Bereich weiträumig ab.
Den Weisungen der Einsatzkräfte vor Ort ist Folge zu leisten. Halten Sie Straßen und Wege für Feuerw
12.08.2022 11:56

Fischsterben an der Oder
Aktuell ist in der gesamten Oder ein Fischsterben zu beobachten. Die Ursache des Fischsterbens ist aktuell noch unklar.
Bitte vermeiden Sie in diesem Zusammenhang den Notruf zu wählen.
Die Situation ist bekannt, die zuständigen Behörden prüfen die Hintergründe und Ursachen.
Solange unklar ist, um welche Stoffe es sich handelt, und in welcher Konzentration diese in der Oder
11.08.2022 10:47

Landkreise Uckermark und Barnim empfehlen, Kontakt mit Wasser aus der Oder und aus der HoFriWa zu vermeiden
Beschreibung der Warnmeldung
Aus bislang ungeklärten Ursachen ist aktuell ein Fischsterben in der Oder zu beobachten.
Die zuständigen Behörden ermitteln und prüfen gegenwärtig, was dazu geführt hat.
Solange keine belastbaren Informationen über die Gründe vorliegen, empfiehlt der Landkreis Uckermark, den Kontakt mit Wasser aus der Oder und aus der Hohensaaten-Friedrichsthaler-Wasserstraße vorsorglich zu meiden und das Wasser für private oder gewerbliche Zwecke, z.B. Viehtränken, Bewässerung usw. nicht zu verwenden. Ebenso sollte auf den Verzehr von Fischen aus der Oder verzichtet werden.
Sobald weitere Erkenntnisse vorliegen, wird der Landkreis darüber informieren.**
BBK-ISC-009 shortCode:BBK-ISC-011
11.08.2022 09:44

Aktualisierung: Landkreis Uckermark empfiehlt, Kontakt mit Wasser aus der Oder und aus der HoFriWa zu vermeiden
Beschreibung der Warnmeldung
Aus bislang ungeklärten Ursachen ist aktuell ein Fischsterben in der Oder zu beobachten.
Die zuständigen Behörden ermitteln und prüfen gegenwärtig, was dazu geführt hat.
Solange keine belastbaren Informationen über die Gründe vorliegen, empfiehlt der Landkreis Uckermark, den Kontakt mit Wasser aus der Oder und aus der Hohensaaten-Friedrichsthaler-Wasserstraße vorsorglich zu meiden und das Wasser für private oder gewerbliche Zwecke, z.B. Viehtränken, Bewässerung usw. nicht zu verwenden. Ebenso sollte auf den Verzehr von Fischen aus der Oder verzichtet werden.
Sobald weitere Erkenntnisse vorliegen, wird der Landkreis darüber informieren.
BBK-ISC-009 shortCode:BBK-ISC-011
10.08.2022 16:44

Telefonausfall Polizeidienststellen
Ausfall der Amtsleitungen der Polizeistation Langen und des Kommissariats Geestland. In dringenden Fällen bitte die 110 wählen.
BBK-ISC-095 shortCode:BBK-ISC-011
05.08.2022 16:47

Coronavirus: Informationen des Landes Nordrhein-Westfalen
Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales Nordrhein-Westfalen hat die Coronaschutzverordnung sowie die Test-und-Quarantäneverordnung bis zum 25. August 2022 verlängert.
Alle Regeln, den genauen Wortlaut sowie Antworten auf häufig gestellte Fragen finden Sie unter: www.land.nrw/corona
Damit gelten in Nordrhein-Westfalen weiterhin folgende Regelungen:
Maskenpflicht
Die Maskenpflicht gilt weiterhin im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). Auch in medizinischen und pflegerischen Einrichtungen bleibt die Maskenpflicht bestehen.
Infektionsschutzmaßnahmen in Krankenhäusern und Pflegeheimen
Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen dürfen von Besucherinnen und Besuchern nach wie vor nur mit einem aktuellen negativen Testnachweis betreten werden.
Quarantäneregelungen
Die Regelungen zur Isolierung bei einem positiven Coronatest bleiben unverändert:
Wer positiv getestet ist, muss grundsätzlich 10 Tage in Isolation, kann sich aber nach 5 Tagen freitesten. In Nordrhein-Westfalen ist hierfür weiterhin ein negativer offizieller Coronaschnelltest oder ein PCR-Test (negativ oder mit einem Ct-Wert >30) erforderlich. Ein selbst durchgeführter Test reicht nicht aus. Die Freitestung bleibt nach den bundesrechtlichen Regelungen auch zukünftig kostenfrei.
Bürgertelefon des Landes Nordrhein-Westfalen - 0211/9119-1001
http://www.land.nrw/corona
0211/9119-1001
Handlungsempfehlungen Es wird weiterhin dringend empfohlen, das Angebot einer Corona-Impfung sowie e
27.07.2022 12:00

Heiße Sommer: Besonders Ältere und Vorerkrankte sind gefährdet
Extreme Hitze ist vor allem für ältere Menschen eine nicht zu unterschätzende Gefahr. Allein zwischen 2018 und 2020 sind nach aktuellen Schätzungen rund 19.000 Menschen in Deutschland hitzebedingt verstorben. Menschen mit chronischen Erkrankungen, Herz-Kreislauf-Problemen oder Übergewicht sowie alleinlebende, ältere oder pflegebedürftige Personen sind besonders gefährdet. Es ist daher wichtig, bei den aktuell hohen Wärmebelastungen auf Familienmitglieder, Freunde und Nachbarn zu achten, die zu den besonders gefährdeten Personengruppen zählen. Regelmäßige Besuche und Telefonate können helfen, bei gesundheitlichen Problemen rechtzeitig einzugreifen.
Gerade im Alter nimmt das Durstgefühl ab, daher erleiden vor allem ältere Menschen oft einen Flüssigkeitsmangel (Dehydrierung), der schwere gesundheitliche Folgen haben kann. Symptome einer Dehydrierung sind beispielsweise Kopfschmerzen, Verwirrtheit, Schwindel, Konzentrationsstörungen, Müdigkeit, Gliederschmerzen, Muskelkrämpfe oder Herzrasen. In diesem Fall ist es wichtig, dass die Person wieder Flüssigkeit zu sich nimmt, optimalerweise Mineralwasser oder (gekühlter) Tee.
Auch schwitzen Menschen mit zunehmendem Alter weniger, wodurch der Körper weniger Wärme abgegeben kann. Die Hautdurchblutung nimmt ab und das Herz-Kreislauf-System ist nicht mehr so leistungsfähig wie bei jüngeren Menschen. Das steigert die Gefahr einer Überhitzung des Körpers.
Typische Symptome einer Hitzeerschöpfung können eine kalte und feuchte Haut sein, niedriger Blutdruck mit hoher Pulsfrequenz und eine rasche, aber schwache Atmung. Dazu können noch Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen, Schwindel oder Mattigkeit kommen. Spätestens bei diesen Symptomen sollte die Person etwas Kühles trinken (z.B. Mineralwasser oder Tee) und ihren Körper abkühlen (z.B. Dusche, Arm-Bäder). Falls die Symptome auch danach noch anhalten oder wenn ihre Körpertemperatur 38°C erreicht (mit dem Fieberthermometer messen), muss unbedingt ärztliche Hilfe (Hausarzt, Notarzt) geholt werden, um einen Hitzschlag zu vermeiden.
Ein Hitzschlag ist eine lebensbedrohliche Situation. Die Haut ist gerötet, heiß und trocken. Übelkeit, Kopfschmerzen, Bewusstseinsveränderungen und Bewusstlosigkeit sind weitere mögliche Kennzeichen eines Hitzschlags und erfordern sofortige ärztliche Hilfe!
Es ist wichtig, bei den aktuell hohen Wärmebelastungen auf Familienmitglieder, Freunde und Nachbarn
19.07.2022 15:34

Akute Gefahrenlage / Erneut akute Gefahr von Wald- und Flächenbränden
Für heute und auch für die kommenden Tage gilt eine hohe Gefahr von Wald- und Flächen-Bränden auch im Landkreis Lörrach. Wegen warmer Temperaturen und Trockenheit hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) für heute für Wald- und Flächenbrände (Wiese, Grasland, Getreide u.ä.) die Gefahrenstufe 5 (sehr hohe Gefahr) ausgerufen, für die kommenden Tage die Gefahrenstufe 4 (hohe Gefahr).
Bei Trockenheit und Hitze entstehen Brände in der Regel durch menschlichen Leichtsinn oder Unachtsamkeit. Auch im Landkreis Lörrach ist es in den vergangenen Wochen immer wieder zu Bränden gekommen. Das Landratsamt ruft daher zu absoluter Vorsicht auf und bittet darum, die geltenden Verhaltensregeln im Wald und auf offenen Flächen zu beachten.
Es ist wichtig, keine glimmenden Zigaretten wegzuwerfen und kein offenes oder Grillfeuer zu entfache
14.07.2022 11:06

Wasserentnahme aus Bächen, Flüssen und Seen ab sofort untersagt
Das Landratsamt reagiert mit dieser Maßnahme auf die zum Teil sehr niedrigen Wasserstände vor allem in Bächen und Flüssen. Ein wesentlicher Grund für die jetzt niedrigen Wasserstände ist der geringe Niederschlag im vergangenen Winter und Frühjahr. Kurzzeitig auftretende Gewitter, Starkregenereignisse und Niederschläge führen zu keiner Entspannung der Niedrigwassersituation. Zudem ist auch der Grundwasservorrat, aus dem sich die oberirdischen Gewässer speisen, durch die Trockenzeiten der letzten Jahre unterdurchschnittlich niedrig.
Aus den Bächen, Flüssen und Seen im gesamten Landkreis Lörrach darf ab sofort kein Wasser mehr für B
14.07.2022 11:05

Coronavirus: Informationen des Bundesministeriums für Gesundheit
Das Infektionsgeschehen in Deutschland unterscheidet sich regional sehr stark. Flächendeckend ist eine Überlastung der Krankenhäuser aktuell nicht zu befürchten, daher gelten die Corona-Schutzmaßnahmen seit dem 3. April 2022 mit einer Ausnahme nicht mehr bundesweit.
Die einzige Schutzmaßnahme, die auch weiterhin bundesweit gilt, ist die
- Maskenpflicht im öffentlichen Personenfernverkehr sowie im Luftverkehr.
Die Länder können in eigener Zuständigkeit eigene Basis-Maßnahmen beschließen.
Dazu gehören:
- Maskenpflicht im Personennahverkehr
- Masken- und Testpflichten in Pflegeeinrichtungen, Krankenhäusern und weiteren Einrichtungen des Gesundheitswesens
- Testpflichten in Schulen und Kindertagesstätten.
Abhängig von der Situation vor Ort sind auch weitreichendere Maßnahmen möglich.
Informationen hierzu finden Sie auf den Webseiten der Landesregierung Ihres Bundeslandes und auf den Webseiten der zuständigen Gesundheitsämter.
- Helfen Sie mit! Schützen Sie sich und andere durch die Einhaltung der bewährten Maßnahmen: Abstand
07.04.2022 12:30


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KIT

Klimawandel und Landnutzungsänderungen begünstigen Hochwasserereignisse

Aktuelle Studien zur Flutkatastrophe in der Eifel 2021 zur zukünftigen Entwicklung solcher Extremereignisse

Ein Jahr ist seit der Katastrophe in der Eifel vergangen, bei der das Hochwasser allein im Ahrtal über 100 Brücken beschädigte oder vollständig zerstörte. (Foto: Dominik Kuhn)

Auf rund 32 Milliarden Euro schätzt die deutsche Bundesregierung den Gesamtschaden der verheerenden Überschwemmungen im Juli 2021. Wie Niederschläge, Verdunstungsprozesse, Gewässer- und Abflussverhalten dieses Hochwasser begünstigten, haben Forschende des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) in zwei Studien untersucht. Um künftig besser auf solche Extremereignisse vorbereitet zu sein, raten sie dazu, bei Risikobewertungen die Landschaft und Flussverläufe, deren Veränderungen und den Sedimenttransport stärker zu berücksichtigen. Zukunftsprojektionen zeigen außerdem eine zunehmende räumliche Ausdehnung und Häufigkeit solcher Extremereignisse sowie erhöhte Niederschlagsmengen.

Das Hochwasser im Juli 2021 gehört zu den fünf schwersten und teuersten Naturkatastrophen der letzten 50 Jahre in Europa. Mehr als 180 Menschen verloren ihr Leben, weit über 10 000 Gebäude wurden beschädigt. Kritische Infrastrukturen wie Strom- und Wasserversorgungsnetze, Brücken, Bahnstrecken und Straßen wurden teilweise oder vollständig zerstört. Das Gesamtausmaß des Hochwassers am 14. und 15. Juli 2021 in der Eifel war auch für Expertinnen und Experten überraschend. Eine Kombination mehrerer Faktoren bedingte diese Katastrophe: „Wir haben untersucht, wie Niederschläge, Verdunstungsprozesse sowie Gewässer- und Abflussverhalten dieses Hochwasser begünstigt haben“, sagt Dr. Susanna Mohr, Geschäftsführerin des Center for Disaster Management and Risk Reduction Technology (CEDIM) am KIT, welche die Studie zusammen mit einem interdisziplinären Team aus mehreren Instituten des KIT erstellt hat.

Geschiebe erhöhte das Ausbreiten sowie die Auswirkungen des Hochwassers an der Ahr

An der Ahr bewegte sich die geschätzte Wasserabflussmenge 2021 in einer ähnlichen Größenordnung wie bei den historischen Hochwasserereignissen 1804 und 1910. Trotzdem lagen die Pegelstände 2021 an mehreren Orten deutlich höher. „Wir haben gesehen, dass sich die Art des Geschiebes – also Material, das durch ein Fließgewässer mittransportiert wird – erheblich verändert hat. Neben Abtragungen von Sedimenten und bereits vorhandenem Totholz hat der anthropogene, also vom Menschen verursachte Einfluss eine erhebliche Rolle gespielt“, sagt Mohr. „So haben sich etwa Fahrzeuge, Wohnwagen, Mülltonnen oder Baumaterialien an Brückenbereichen gestaut, was zu zusätzlichen Engpässen geführt und die Auswirkungen des Hochwassers weiter verschärft hat.“ Um zukünftig besser auf solche Ereignisse vorbereitet zu sein, sei es beim Hochwasserrisikomanagement notwendig, Landschaft, Infrastrukturen und Bebauung sowie Flussverläufe einschließlich deren Veränderungen und mögliche Sedimenttransporte in die Gefährdungsbeurteilung miteinzubeziehen.

Niederschlagsausmaß nicht einzigartig

Die Forschenden verglichen weiterhin das Niederschlagsereignis vom Juli 2021 mit historischen Niederschlagsaufzeichnungen: „Unsere Analysen zeigen, dass die beobachtete Gesamtniederschlagsumme mit zu den höchsten der letzten 70 Jahre in Deutschland zählt – und somit extrem, aber nicht einzigartig war“, sagt Dr. Florian Ehmele vom Institut für Meteorologie und Klimaforschung – Department Troposphärenforschung (IMK-TRO). „Die Niederschlagsereignisse, die beispielsweise zu den schweren Hochwassern in Berlin und Brandenburg 1978 oder an der Elbe 2002 geführt haben, waren sowohl hinsichtlich ihrer Niederschlagsintensität als auch ihrer Ausdehnung oder Lebensdauer deutlich stärker.“ Allerdings seien vergangene Niederschlagsereignisse, die mit dem im Juli 2021 vergleichbar sind, überwiegend im Osten und Süden von Deutschland und seltener im Westen beobachtet worden.

Die sechs schwersten Niederschlagsereignisse in Deutschland von 1951 bis 2021
(Datenquelle: DWD, HYRAS-DE, Bildquelle: Bernhard Mühr / CEDIM).
Die Rangordnung erfolgt nach der Größe der betroffenen Fläche in Abhängigkeit einer bestimmten Niederschlagsintensität (≥ 50-jährliche Ereignisse).
Das Niederschlagsereignis vom Juli 2021 rangiert auf dem fünften Platz (e).

Simulationen zeigen: Klimawandel verstärkt künftige Hochwasserereignisse

Zusätzlich haben die Forschenden des KIT das Hochwasserereignis unter verschiedenen Klimarandbedingungen simuliert. „Die Intensität solcher Niederschlagsereignisse nimmt um circa sieben Prozent pro Grad Erwärmung zu. Die Simulationen zeigen, dass sich die Niederschlagsmenge bereits jetzt um elf Prozent gegenüber vorindustriellen Bedingungen erhöht hat“, sagt Dr. Patrick Ludwig, Leiter der Arbeitsgruppe „Regionale Klimamodellierung“ am IMK-TRO. „Bei fortschreitender globaler Erwärmung müssen wir also von einer weiteren Verstärkung des Niederschlags ausgehen.“ Aber nicht nur das sei zukünftig ein Problem: „Laut unserer Zukunftsprojektionen dehnen sich solche Extremereignisse zusätzlich sowohl räumlich als auch zeitlich aus und deren Häufigkeit nimmt zu“, prognostiziert Ludwig.

Risikokompetenz der Bevölkerung muss verbessert werden

Das schwere Hochwasser im Juli 2021 habe somit gezeigt, wie wichtig es ist, auf derartige Ereignisse vorbereitet zu sein und angemessen zu reagieren, so die Forschenden. Um die Resilienz, also die Widerstandfähigkeit im Falle von Katastrophen, zu erhöhen und somit Schäden und Opferzahlen zu verringern, gelte es daher, neben dem Gefahrenpotenzial auch die Verwundbarkeit von Systemen und soziale Aspekte miteinzubeziehen. Ein essenzieller Bestandteil von Resilienz sei dabei die Risikokompetenz der Bevölkerung, also das Wissen um angemessene und rasche Handlungsmöglichkeiten bei Eintritt einer Katastrophe.

Center for Disaster Management and Risk Reduction Technology (CEDIM)

Das CEDIM, eine interdisziplinäre Einrichtung des KIT, forscht zu Katastrophen, Risiken und Sicherheit. Ziel ist, natürliche und menschengemachte Risiken in einer sich rasch verändernden, von Bevölkerungswachstum, Urbanisierung und Klimawandel geprägten Welt genauer zu verstehen, früher zu erkennen und besser zu bewältigen. Dazu verbinden die Forschenden Risikoerfassung, Risikoanalyse, Risikomanagement und Risikokommunikation und entwickeln darauf aufbauend Konzepte zum Verbessern der Resilienz von Infrastrukturen und Versorgung.

Originalpublikationen

Susanna Mohr, Uwe Ehret, Michael Kunz, Patrick Ludwig, Alberto Caldas-Alvarez, James E. Daniell, Florian Ehmele, Hendrik Feldmann, Mário J. Franca, Christian Gattke, Marie Hundhausen, Peter Knippertz, Katharina Küpfer, Bernhard Mühr, Joaquim G. Pinto, Julian Quinting, Andreas M. Schäfer, Marc Scheibel, Frank Seidel, and Christina Wisotzky (2022): A multi-disciplinary analysis of the exceptional flood event of July 2021 in central Europe. Part 1: Event description and analysis. Nat. Hazards Earth Syst. Sci. Discuss., https://doi.org/10.5194/nhess-2022-137, in review.

Patrick Ludwig, Florian Ehmele, Mário J. Franca, Susanna Mohr, Alberto Caldas-Alvarez, James E. Daniell, Uwe Ehret, Hendrik Feldmann, Marie Hundhausen, Peter Knippertz, Katharina Küpfer, Michael Kunz, Bernhard Mühr, Joaquim G. Pinto, Julian Quinting, Andreas M. Schäfer, Frank Seidel, and Christina Wisotzky: A multi-disciplinary analysis of the exceptional flood event of July 2021 in central Europe. Part 2: Historical context and relation to climate change. In finaler Vorbereitung für Nat. Hazards Earth Syst. Sci. Discuss.

Zum ersten Bericht des CEDIM zur Flutkatastrophe, Juli 2021
 
Weitere Informationen zum CEDIM: https://www.cedim.kit.edu

Als „Die Forschungsuniversität in der Helmholtz-Gemeinschaft“ schafft und vermittelt das KIT Wissen für Gesellschaft und Umwelt. Ziel ist es, zu den globalen Herausforderungen maßgebliche Beiträge in den Feldern Energie, Mobilität und Information zu leisten. Dazu arbeiten rund 9 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf einer breiten disziplinären Basis in Natur-, Ingenieur-, Wirtschafts- sowie Geistes- und Sozialwissenschaften zusammen. Seine 22 300 Studierenden bereitet das KIT durch ein forschungsorientiertes universitäres Studium auf verantwortungsvolle Aufgaben in Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft vor. Die Innovationstätigkeit am KIT schlägt die Brücke zwischen Erkenntnis und Anwendung zum gesellschaftlichen Nutzen, wirtschaftlichen Wohlstand und Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen. Das KIT ist eine der deutschen Exzellenzuniversitäten.

 

 



Karlsruher Institut für Technologie
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