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Warnmeldungen
Entwarnung: Brand in Weimar, Lützendorf - Stadt Weimar, Teile Landkreis Weimarer Land
Dies ist die Entwarnung zur Warnung "Brand in Weimar, Lützendorf - Stadt Weimar, Teile Landkreis Weimarer Land" vom 13.09.2026 21:33:53 gesendet durch Zentrale Leitstelle Erfurt. Die Warnung ist aufgehoben.
Im Bereich Weimar, Lützendorf kommt es zu einer Rauchentwicklung auf Grund eines ausgedehnten Brandes.
Die Feuerwehr ist bereits im Einsatz!
Halten Sie die Notrufnummern von Feuerwehr und Polizei für Notrufe frei.
Zentrale Leitstelle Erfurt
0361/655-5100
Zentrale Leitstelle Erfurt St.-Florian-Str. 4 99092 Erfurt
13.09.2026 23:02

1. AKTUALISIERUNG: Bakteriologische Beeinträchtigung des Trinkwassers - Chlorung - Biringen, Fürweiler, Gerlfangen und Oberesch - Gde. ReSi
UPDATE zur Pressemitteilung vom 01.09.2026
04.09.2026 | Bakteriologische Beeinträchtigung des Trinkwassers
Schutzchlorung für den Ortsteil Hemmersdorf der Gemeinde Rehlingen
Siersburg aufgehoben
Im Bereich der Gemeinde Rehlingen-Siersburg – in den Ortsteilen Biringen, Fürweiler, Gerlfangen,
Hemmersdorf und Oberesch – wurde im Rahmen von Routinekontrollen des Trinkwassers eine
mikrobiologische Verunreinigung festgestellt.
Für den Ortsteil Hemmersdorf konnte eine Beeinträchtigung des Trinkwassers durch eine Nachprobe
ausgeschlossen werden: Für den Ortsteil Hemmersdorf sind daher alle Maßnahmen aufgehoben.
Auch nach Aufhebung der Schutzchlorung kann das Trinkwasser noch einige Tage weiterhin leicht
nach Chlor riechen. Von dem Chlorgehalt geht jedoch keine Gesundheitsgefährdung aus – das Wasser
kann uneingeschränkt genutzt werden.
Für die Ortsteile Biringen, Fürweiler, Gerlfangen und Oberesch bleibt die Schutzchlorung bestehen.
Die Ursache der Verunreinigung wird geklärt und Maßnahmen zur Behebung der Störung sind
eingeleitet. Unter anderem werden engmaschige bakteriologische Kontrollen durchgeführt.
Für Rückfragen erreichen Sie uns jederzeit unter folgender Telefon-Notrufnummer:
06835 501933
********************************************************************************************************************
Im Bereich der Gemeinde Rehlingen-Siersburg – in den Ortsteilen Biringen, Fürweiler, Gerlfangen,
Hemmersdorf und Oberesch – wurde im Rahmen von Routinekontrollen des Trinkwassers eine
mikrobiologische Verunreinigung festgestellt.
Es sind nur die genannten Ortsteile betroffen!
Die Ursache der Verunreinigung wird geklärt und Maßnahmen zur Behebung der Störung sind
eingeleitet. Unter anderem werden engmaschige bakteriologische Kontrollen durchgeführt.
In Abstimmung mit dem Gesundheitsamt Saarlouis wurde, gemäß dem bestehenden Maßnahmenplan
nach Trinkwasserverordnung, eine Schutzchlorung angeordnet.
Infolge der Schutzchlorung kann das Trinkwasser in den betroffenen Ortsteilen leicht nach Chlor
riechen. Von dem Chlorgehalt geht jedoch keine Gesundheitsgefährdung aus – das Wasser kann
uneingeschränkt genutzt werden.
Die Babynahrung sollte bis zum Ende der Schutzchlorung mit abgepacktem Wasser
zubereitet werden.
Da weiterhin – u. a. in den Nachtstunden – Spülvorgänge im Netz stattfinden mit dem Auftreten von
Trübung im Trinkwasser gerechnet werden.
Die Trübung des Trinkwassers ist gesundheitlich unbedenklich.
Es erfolgt eine erneute Information an die Bevölkerung, sobald die vorsorgliche Schutzchlorung
beendet wird.
Für Rückfragen erreichen Sie uns jederzeit unter folgender Telefon-Notrufnummer:
06835 501933
TWRS Technische Werke der Gemeinde Rehlingen-Siersburg GmbH
06835 501933
Katastrophenschutzbehörde LK Saarlouis Kaiser-Wilhelm-Straße 4-6 66740 Saarlouis
04.09.2026 13:05

Abkochverfügung und Chlorgebot für versorgte Ortsteile der Trinkwasserversorgung - Ortsteile der Gemeinde Riedering
Beim Trinkwasser der gemeindlichen Wasserversorgung Riedering wurde eine Verkeimung des Wassers festgestellt.
Aufgrund der mikrobiologischen Belastung muss das Netz einer Desinfektion mittels Chlor unterzogen werden. Bis die geforderte Chlorkonzentration von 0,1 mg/l an den entferntesten Entnahmestellen erreicht ist, muss das Trinkwasser abgekocht werden.
Leitstellenbereich Rosenheim Wittelsbacherstraße 53 83022 Rosenheim
28.08.2026 12:56

Abkochgebot Trinkwasser - Ehrenberg-Wüstensachsen und Melperts
Die Gemeinde Ehrenberg (Rhön) teilt mit, dass bei Kontrollen der Trinkwasseranlagen im Versorgungsbereich Wüstensachsen und Melperts Überschreitungen des Grenzwertes für Coliforme Bakterien festgestellt worden sind. Die Untersuchungen haben ergeben, dass es sich um einen umwelt-coliformen Keim handelt.
Es gilt für die normal gesunde Bevölkerung als unwahrscheinlich, dass er eine Krankheit hervorruft.
Als Vorsorgemaßnahme wird in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt Fulda das Abkochen des Wassers empfohlen.
Wir bitten darum das Trinkwasser vorsorglich einmal sprudelnd aufzukochen (~100°C). Anschließend ist eine Abkühlzeit von ca. 10 Minuten vor der weiteren Verwendung des Trinkwassers einzuhalten. Handelsübliche Wasserkocher sind für die Durchführung dieser Maßnahme gut geeignet. Über die Aufhebung des Abkochgebotes werden wir Sie rechtzeitig informieren.
Kurzfristig umsetzbare Lösungen zur Ursachenbehebung werden derzeit bereits erarbeitet.
Wir werden umgehend bekannt geben, sobald die Abkochempfehlung aufgehoben werden kann.
Bei Rückfragen können Sie sich an das Rathaus unter der Telefonnummer 06683/9601-10 oder per E-Mail an info@ehrenberg-rhoen.de wenden.
Weitere Informationen und Updates erhalten Sie auf www.ehrenberg-rhoen.de
06683/9601-10
Kreissausschuss des Landkreises Fulda Otfrid-von-Weißenburg-Straße 3 36043 Fulda
24.08.2026 18:52

giftige Rauchwolke duch brennenden LKW mit Batterieschrott - Rastplatz Marienborn Süd
durch den Brand eines LKW, beladen mit Batterien, zoieht eine Rauchwolke in Rtg Westen
Feuerwehr und Rettungsleitstelle Helmstedt Dieselstrasse 24 38440 Wolfsburg
26.09.2025 04:14

Sirenentest der Städte Weinheim, Hemsbach und der Gemeinde Laudenbach - Weinheim, Hemsbach, Laudenbach
Sirenentest in den Städten Weinheim, Hemsbach und der Gemeinde Laudenbach.
In den Städten Weinheim, Hemsbach und der Gemeinde Laudenbach ein Sirenentest durchgeführt. Es besteht keine Gefahr und es ist keine Handlung erforderlich!
Freiwillige Feuerwehr Weinheim / Freiwillige Feuerwehr Hemsbach / Freiwillige Feuerwehr Laudenbach
Innenministerium Baden-Württemberg durch Auslösestelle Lagezentrum der Landesregierung Willy-Brandt-
11.07.2025 18:08


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Feuerwehr Dorsten

Nicht „nur“ von Beruf Lebensretter

Wer Jörg Wischnewski über den Weg läuft, der wird den direkten Eindruck gewinnen, dass er ein gestandener Feuerwehrmann ist und richtig zupacken kann. Wer ihn besser kennt, weiß jedoch, dass das bei weitem nicht alles ist.

Für den Oberbrandmeister, der seit fast zwei Jahrzehnten seinen Dienst als hauptamtliche Kraft auf der Feuer- und Rettungswache der Dorstener Feuerwehr versieht, ist der Beruf des Feuerwehrmannes nicht nur einfach ein Job, sondern eine Lebenserfüllung und vielmehr Berufung. Mit viel Motivation und Herzblut bewältigt er die komplexen Aufgaben, die es im Bereich des Rettungsdienstes und abwehrenden Brandschutzes zu bewältigen gilt, immer wieder aufs Neue.

Doch im privaten Leben hat ein Feuerwehrmann genau all die Probleme des Alltags zu bewältigen, wie jeder andere auch und das ganz unabhängig von seinem ausgeübten Beruf. Denn jede Einsatzkraft ist einfach auch nur ein "Mensch" und nimmt am täglichen Leben teil. Das jedoch das Schicksal in voller Härte auch bei beruflichen "Rettern" zuschlagen kann, wurde vor einigen Jahren Jörg Wischnewski sehr bewusst. Als seine Ehefrau Birgitt an Krebs erkrankte, war plötzlich nichts mehr so wie es einmal war. Nach vielen Höhen und Tiefen, die die Erkrankung mit sich brachte, verstarb seine Ehefrau vor ziemlich genau drei Jahren an der tückischen Krankheit. Nach einem riesigen Verlust eines liebgewonnen Menschen und viel Trauer, war für Jörg Wischnewski aber auch klar, dass der Kopf im Sand niemandem weiterhilft. Bereits vor vielen Jahren hat er sich bei der heutigen DKMS (ehemals Deutsche Knochenmarkspenderdatei) typisieren und registrieren lassen. Die damalige Motivation zu diesem Schritt, war eine Leukämieerkrankung der Tochter eines Bekannten.

Die Registrierung war schon völlig in Vergessenheit geraten, da meldete sich plötzlich die Westdeutsche Spenderzentrale (WSZE) aus Ratingen. Die Kontaktaufnahme gestaltete sich jedoch schwierig, da der Dorstener Feuerwehrmann vor einiger Zeit umgezogen ist. Schließlich konnte der Kontakt, wie kann es anders sein, über die Feuer- und Rettungswache in Dorsten hergestellt werden. Kurze Zeit später machte sich Jörg Wischnewski auf den Weg nach Ratingen, um dort im Labor die notwendige Kompatibilität mit dem Empfänger überprüfen zu lassen, da er als potenzieller Spender in Frage kam. Nach der Überprüfung hörte er zunächst lange Zeit nichts mehr aus Ratingen. Ein halbes Jahr später erfolgte erneut die Kontaktaufnahme und er reiste wieder nach Ratingen. Spätestens jetzt wurde es ernst, da Jörg Wischnewski nun explizit danach gefragt wurde, ob die Bereitschaft zur Spende in letzter Konsequenz besteht. Nach weiteren Untersuchungen und einer Wartezeit von zwei Wochen, war dann klar, dass eine Spende kurz bevorsteht. Um Stammzellen spenden zu können, bekam Jörg Wischnewski ein Medikament, das er sich über sieben Tage selbst verabreichte. Dabei handelte es sich um einen Botenstoff (G-CSF), der es möglich macht, dass die Zahl der Stammzellen im Blut erhöht wird. Bevor er jedoch für eine Woche nach Hause entlassen wurde, wurde ihm eines ganz besonders klar gemacht. Wenn er jetzt eine Spende verweigern würde, bedeutet dies zeitgleich eine absolute Lebensgefahr für seinen genetischen Zwilling, denn dieser muss für die Spende ebenfalls vorbereitet werden. Dabei wird das Immunsystem des Empfängers auf null gesetzt. Dementsprechend verfügt er dann über keinerlei Abwehrkräfte und wird für diesen Zeitraum komplett isoliert. Da Jörg Wischnewski sich allerdings vorher vollumfänglich mit der Thematik auseinandergesetzt hatte, zu seinem Wort steht und kein Freund von langen Erzählungen ist, sagte er einfach nur ruhrpotttypisch: "Lass gehen, mach fertig!"

Nach einer Woche war es dann endlich soweit, die Entnahme der Stammzellen stand auf dem Plan. Sein genetischer Zwilling, der übrigens in den Vereinigten Staaten lebt und US-Bürger ist, wurde für die Transplantation vorbereitet und konnte die Spende nun empfangen. Jörg Wischnewski, der im Kollegenkreis auch einfach "Bärchen" genannt wird, fühlte sich anschließend sehr gut und wurde zügig wieder nach Hause entlassen. Nach der Entnahme der Stammzellen und der Vorbereitung zur Spende war für Jörg Wischnewski klar, dass er es jederzeit wieder genauso machen würde und als Lebensretter einer anderen "Art" zur Verfügung steht.

Eine sehr seltene Tatsache wurde ein Jahr später zur Gewissheit, denn der Empfänger der Spende in den USA wurde rückfällig und Jörg Wischnewski wurde ein zweites Mal um Hilfe gebeten. Er ließ praktisch alles stehen und liegen und war sofort bereit wieder zu helfen. Für ihn stand somit fest, dass ihn ein weiteres Mal das identische Szenario aus dem vergangenen Jahr bevorsteht. Die wiederholte Einnahme des notwendigen Botenstoffes bescherten Jörg Wischnewski zwar grippeähnliche Symptome, allerdings waren diese schnell wieder abgeklungen. Die zweite Spende ist jetzt knapp einen Monat her und Jörg Wischnewski hat mittlerweile wieder seinen Dienst bei der Feuerwehr aufgenommen. Eine nachträgliche Betreuung durch die WSZE findet in einem großen Umfang statt. Hier können viele Fragen geklärt werden und der Spender wird so niemals mit eventuellen Problemen alleine gelassen. Die Stadt Dorsten, als verantwortliche Dienststelle, war von Anfang an unterstützend tätig und ermöglichte Jörg Wischnewski die Spende an einen sehr kranken Menschen am anderen Ende des großen Teiches. Ob die Spende die endgültige Rettung des US-Bürgers bedeutet, kann Jörg Wischnewski frühestens nach 12 Monaten in Erfahrung bringen. Jörg Wischnewski, ein Mann mit dem Herz am richtigen Fleck, hat die Probleme seiner Mitmenschen, trotz seines persönlichen Schicksalsschlages, nie aus den Augen verloren. Ein Feuerwehrmann wie ein Bär, eben ein richtiges "Bärchen" und einfach zum lieb haben.



Feuerwehr Dorsten
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