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Warnmeldungen
Verunreinigung der Brahme mit Öl - Brahmenau, Zschippach, Dorna
Aktuell besteht eine Verunreinigung des Gewässers "Brahme" im Bereich der Ortslagen Brahmenau/Zschippach und Gera Dorna mit Öl.
Zentrale Leitstelle Gera Berliner Straße 153 07546 Gera
29.08.2026 13:53

Abkochverfügung und Chlorgebot für versorgte Ortsteile der Trinkwasserversorgung - Ortsteile der Gemeinde Riedering
Beim Trinkwasser der gemeindlichen Wasserversorgung Riedering wurde eine Verkeimung des Wassers festgestellt.
Aufgrund der mikrobiologischen Belastung muss das Netz einer Desinfektion mittels Chlor unterzogen werden. Bis die geforderte Chlorkonzentration von 0,1 mg/l an den entferntesten Entnahmestellen erreicht ist, muss das Trinkwasser abgekocht werden.
Leitstellenbereich Rosenheim Wittelsbacherstraße 53 83022 Rosenheim
28.08.2026 12:56

Schadenereignis nach starkem Unwetter - Bohlingen
Die Feuerwehr - gibt bekannt:
In Bohlingen -, Landkreis Konstanz und umgliegenden Gemeinden kam es nach einem starken Unwetter zu größeren Schadensereignissen.
Die Ortschaft Bohlingen ist momentan nicht befahrbar und sowohl die Ortschaft Bohlingen wie in allen umliegen Gemeinden und vor allem Wäldern ist es mit herunterstürzenden Ziegeln von Dächern und Ästen von Bäumen zu rechnen.
Integrierte Leitstelle Konstanz Konstanzer Str. 74 78315 Radolfzell am Bodensee
28.08.2026 12:24

Wichtiger Hinweis zur Trinkwassernutzung für Neugeborene und immungeschwächte Pers - Gemeinde Weilerswist
Wichtige Mitteilung an alle Haushalte mit vulnerablen Personen
Bei einer routinemäßigen Untersuchung des Trinkwassers wurde eine mikrobiologische Verunreinigung mit coliformen Baketerien in geringen Konzentrationen festgestellt.
Das Trinkwasser kann im Bereich
Weilerswist
Groß-Vernich
Klein-Vernich
Horchheim
Hausweiler
Derkum
Ottenheim
Schneppenheim
Lommersum
Bodenheim
Müggenhausen
Schwarzmaar
Metternich
Verunreinigungen aufweisen.
Eine Gesundsheitsgefährdung ist bei gesunden Menschen in der Regel nicht zu erwarten.
Bei abwehrgeschwächten Personen und Neugeborenen kann beim Nachweis von coliformen Bakterien eine gesundheitliche Gefährdung nicht ausgeschlossen werden.
Um jeglichen Schaden für diesen vulnerablen Personenkreis zu vermeiden, befolgen Sie nitte die folgenden Anweisungen des Gesundheitsamts:
Trinken Sie Leitungswasser nur abgekocht. Lassen SIe das Leitungswasser einmalig sprudelnd aufkochen und dann langsam über mindestens 10 Minuten abkühlen. DIe Verwendung eines Wasserkochers ist aus praktischen Gründen zu empfehlen.
Nehmen Sie für die Zubereitung von Nahrung, zum Zähneputzen und zum Säubern von offener Wunden ausschließlich abgekochtes Wasser oder Mineralwasser.
Sie können das Leitungswasser für die Toilettenspülung und andere Zwecke sonst ohne Einschränkung nutzen.
Spül- und Desinfektionmaßnahmen wurden unmittelbar eingeleitet. Aktuell arbeitet e-regio als Betriebsführerin des Verbandswasserwerks daran, die Ursache zu ermitteln und abzustellen.
Das Gesundheitsamt des Kreises Euskirchen ist informiert und in die weiteren Maßnahmen eingebunden.
Wir informieren Sie, sobald das Trinkwasser wieder einwandfrei ist.
Bitte geben Sie die Informationen auch an Ihre Mitbewohner und Nachbarn weiter.
Einheitliche Leitstelle Kreis Euskirchen Jülicher Ring 32 53879 Euskirchen
26.08.2026 18:56

Personensuche - Alsfeld und Umgebung
Aktuell läuft im Großraum Alsfeld eine Personensuche. Hierbei wird die Bevölkerung um Mithilfe gebeten:
Seit Montag (24.08.), 16.30 Uhr, ist die 88-jährige Brunhilde S. aus einem Seniorenheim in Alsfeld abgängig. Frau S. ist leicht orientierungslos. Es könnte sein, dass sie versucht, nach Reiskirchen zu gelangen.
Sie kann wie folgt beschrieben werden:
circa 175cm groß, normale Statur, dunkelbraune Haare mit auffällig hoher Stirn. Frau S. ist mit einer dunklen, langen Hose sowie einem schwarz-weinroten langärmeligen Oberteil mit aufgedruckten Blumenmotiven bekleidet.
Personen, die Hinweise zum Aufenthaltsort der Vermissten geben können, wenden sich bitte an die Polizeistation Alsfeld unter der 06631-974-0 oder jede andere Polizeidienststelle.
Absender: Leitstelle des Vogelsbergkreises in Kooperation mit der Polizei Alsfeld
Datum: 25.08.2026
Uhrzeit: 13:45
Weitere Informationen:
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/43558/6339160
Polizei Alsfeld
06631-974-0
Kreissausschuss des Vogelsbergkreises Goldhelg 20 36341 Lauterbach
25.08.2026 13:57

Abkochgebot Trinkwasser - Ehrenberg-Wüstensachsen und Melperts
Die Gemeinde Ehrenberg (Rhön) teilt mit, dass bei Kontrollen der Trinkwasseranlagen im Versorgungsbereich Wüstensachsen und Melperts Überschreitungen des Grenzwertes für Coliforme Bakterien festgestellt worden sind. Die Untersuchungen haben ergeben, dass es sich um einen umwelt-coliformen Keim handelt.
Es gilt für die normal gesunde Bevölkerung als unwahrscheinlich, dass er eine Krankheit hervorruft.
Als Vorsorgemaßnahme wird in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt Fulda das Abkochen des Wassers empfohlen.
Wir bitten darum das Trinkwasser vorsorglich einmal sprudelnd aufzukochen (~100°C). Anschließend ist eine Abkühlzeit von ca. 10 Minuten vor der weiteren Verwendung des Trinkwassers einzuhalten. Handelsübliche Wasserkocher sind für die Durchführung dieser Maßnahme gut geeignet. Über die Aufhebung des Abkochgebotes werden wir Sie rechtzeitig informieren.
Kurzfristig umsetzbare Lösungen zur Ursachenbehebung werden derzeit bereits erarbeitet.
Wir werden umgehend bekannt geben, sobald die Abkochempfehlung aufgehoben werden kann.
Bei Rückfragen können Sie sich an das Rathaus unter der Telefonnummer 06683/9601-10 oder per E-Mail an info@ehrenberg-rhoen.de wenden.
Weitere Informationen und Updates erhalten Sie auf www.ehrenberg-rhoen.de
06683/9601-10
Kreissausschuss des Landkreises Fulda Otfrid-von-Weißenburg-Straße 3 36043 Fulda
24.08.2026 18:52

Trinkwasserverschmutzung - Waldsolms-Weiperfelden
Der Lahn-Dill-Kreis informiert über eine Trinkwasserverschmutzung durch Bakterien im Einzugsgebiet der Wasserversorgung Waldsolms-Weiperfelden. Weitere Ortsteile sind nicht betroffen. Die Bevölkerung wird dazu aufgerufen, das Wasser sprudelnd aufzukochen und 10 Minuten abzukühlen, bevor Sie es zum Trinken, Kochen, Zähneputzen oder für die Zubereitung von Speisen verwenden.
Das Wasser wird derzeit gechlort. Dadurch kann es zu einer geringen Geruchs- und Geschmacksbeeinträchtigung kommen.
Dies gilt bis auf Widerruf. Wir informieren Sie bei einer Änderungen der Situation.
Duschen und Händewaschen sind unbedenklich!
Kreisausschuss des Lahn-Dill-Kreises, Abteilung 22 Franz-Schubert-Str. 4 35578 Wetzlar
19.08.2026 16:17

Das Trinkwasser in Langgöns-Cleeberg muss abgekocht werden - Langgöns-Cleeberg
Das Trinkwasser in Langgöns-Cleeberg muss abgekocht werden. Bei einer Trinkwasseruntersuchung wurden Bakterien im Leitungsnetz festgestellt.
Für das betroffene Gebiet gilt: Abgekocht werden muss alles Wasser, das zum Trinken, Herstellen von Getränken, Reinigen von Obst, Gemüse oder anderen ungekochten Nahrungsmitteln verwendet wird.
Auch für die Herstellung von Eiswürfeln, zum Zähneputzen oder bei der Verwendung einer Munddusche muss abgekochtes Wasser verwendet werden. Abkochen bedeutet, das Wasser einmal sprudelnd aufkochen zu lassen, z.B. in einem handelsüblichen Wasserkocher.
Zur Körperpflege (Waschen, Duschen) kann das Wasser weiterhin ohne Abkochen uneingeschränkt genutzt werden.
Dabei sollten offene Wunden durch wasserundurchlässige Pflaster abgedeckt werden.
Die Aufforderung zum Abkochen gilt bis auf Widerruf.
Weitere Informationen gibt es unter www.langgoens.de.
Für Fragen stehen die Gemeindewerke Langgöns unter Telefon (06403) 9020-22 zur Verfügung.
Weitere Informationen gibt es unter www.langgoens.de.
Für Fragen stehen die Gemeindewerke Langgöns unter Telefon (06403) 9020-22 zur Verfügung.
(06403) 9020-22
Zentrale Leitstelle Landkreis Gießen Riversplatz 1-9 35394 Gießen
19.08.2026 14:42

Einrichtung von Schutzzonen zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) - Süd-westlicher Bereich des Landkreises Waldeck-Frankenberg
Informationen über die Afrikanische Schweinepest und der Schutzzonen finden Sie unter https://www.landkreis-waldeck-frankenberg.de/schweinepest/
Leitstelle Waldeck-Frankenberg Südring 2 34497 Korbach
04.03.2026 10:32

giftige Rauchwolke duch brennenden LKW mit Batterieschrott - Rastplatz Marienborn Süd
durch den Brand eines LKW, beladen mit Batterien, zoieht eine Rauchwolke in Rtg Westen
Feuerwehr und Rettungsleitstelle Helmstedt Dieselstrasse 24 38440 Wolfsburg
26.09.2025 04:14

Sirenentest der Städte Weinheim, Hemsbach und der Gemeinde Laudenbach - Weinheim, Hemsbach, Laudenbach
Sirenentest in den Städten Weinheim, Hemsbach und der Gemeinde Laudenbach.
In den Städten Weinheim, Hemsbach und der Gemeinde Laudenbach ein Sirenentest durchgeführt. Es besteht keine Gefahr und es ist keine Handlung erforderlich!
Freiwillige Feuerwehr Weinheim / Freiwillige Feuerwehr Hemsbach / Freiwillige Feuerwehr Laudenbach
Innenministerium Baden-Württemberg durch Auslösestelle Lagezentrum der Landesregierung Willy-Brandt-
11.07.2025 18:08


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Feuerwehr Dorsten

Nicht „nur“ von Beruf Lebensretter

Wer Jörg Wischnewski über den Weg läuft, der wird den direkten Eindruck gewinnen, dass er ein gestandener Feuerwehrmann ist und richtig zupacken kann. Wer ihn besser kennt, weiß jedoch, dass das bei weitem nicht alles ist.

Für den Oberbrandmeister, der seit fast zwei Jahrzehnten seinen Dienst als hauptamtliche Kraft auf der Feuer- und Rettungswache der Dorstener Feuerwehr versieht, ist der Beruf des Feuerwehrmannes nicht nur einfach ein Job, sondern eine Lebenserfüllung und vielmehr Berufung. Mit viel Motivation und Herzblut bewältigt er die komplexen Aufgaben, die es im Bereich des Rettungsdienstes und abwehrenden Brandschutzes zu bewältigen gilt, immer wieder aufs Neue.

Doch im privaten Leben hat ein Feuerwehrmann genau all die Probleme des Alltags zu bewältigen, wie jeder andere auch und das ganz unabhängig von seinem ausgeübten Beruf. Denn jede Einsatzkraft ist einfach auch nur ein "Mensch" und nimmt am täglichen Leben teil. Das jedoch das Schicksal in voller Härte auch bei beruflichen "Rettern" zuschlagen kann, wurde vor einigen Jahren Jörg Wischnewski sehr bewusst. Als seine Ehefrau Birgitt an Krebs erkrankte, war plötzlich nichts mehr so wie es einmal war. Nach vielen Höhen und Tiefen, die die Erkrankung mit sich brachte, verstarb seine Ehefrau vor ziemlich genau drei Jahren an der tückischen Krankheit. Nach einem riesigen Verlust eines liebgewonnen Menschen und viel Trauer, war für Jörg Wischnewski aber auch klar, dass der Kopf im Sand niemandem weiterhilft. Bereits vor vielen Jahren hat er sich bei der heutigen DKMS (ehemals Deutsche Knochenmarkspenderdatei) typisieren und registrieren lassen. Die damalige Motivation zu diesem Schritt, war eine Leukämieerkrankung der Tochter eines Bekannten.

Die Registrierung war schon völlig in Vergessenheit geraten, da meldete sich plötzlich die Westdeutsche Spenderzentrale (WSZE) aus Ratingen. Die Kontaktaufnahme gestaltete sich jedoch schwierig, da der Dorstener Feuerwehrmann vor einiger Zeit umgezogen ist. Schließlich konnte der Kontakt, wie kann es anders sein, über die Feuer- und Rettungswache in Dorsten hergestellt werden. Kurze Zeit später machte sich Jörg Wischnewski auf den Weg nach Ratingen, um dort im Labor die notwendige Kompatibilität mit dem Empfänger überprüfen zu lassen, da er als potenzieller Spender in Frage kam. Nach der Überprüfung hörte er zunächst lange Zeit nichts mehr aus Ratingen. Ein halbes Jahr später erfolgte erneut die Kontaktaufnahme und er reiste wieder nach Ratingen. Spätestens jetzt wurde es ernst, da Jörg Wischnewski nun explizit danach gefragt wurde, ob die Bereitschaft zur Spende in letzter Konsequenz besteht. Nach weiteren Untersuchungen und einer Wartezeit von zwei Wochen, war dann klar, dass eine Spende kurz bevorsteht. Um Stammzellen spenden zu können, bekam Jörg Wischnewski ein Medikament, das er sich über sieben Tage selbst verabreichte. Dabei handelte es sich um einen Botenstoff (G-CSF), der es möglich macht, dass die Zahl der Stammzellen im Blut erhöht wird. Bevor er jedoch für eine Woche nach Hause entlassen wurde, wurde ihm eines ganz besonders klar gemacht. Wenn er jetzt eine Spende verweigern würde, bedeutet dies zeitgleich eine absolute Lebensgefahr für seinen genetischen Zwilling, denn dieser muss für die Spende ebenfalls vorbereitet werden. Dabei wird das Immunsystem des Empfängers auf null gesetzt. Dementsprechend verfügt er dann über keinerlei Abwehrkräfte und wird für diesen Zeitraum komplett isoliert. Da Jörg Wischnewski sich allerdings vorher vollumfänglich mit der Thematik auseinandergesetzt hatte, zu seinem Wort steht und kein Freund von langen Erzählungen ist, sagte er einfach nur ruhrpotttypisch: "Lass gehen, mach fertig!"

Nach einer Woche war es dann endlich soweit, die Entnahme der Stammzellen stand auf dem Plan. Sein genetischer Zwilling, der übrigens in den Vereinigten Staaten lebt und US-Bürger ist, wurde für die Transplantation vorbereitet und konnte die Spende nun empfangen. Jörg Wischnewski, der im Kollegenkreis auch einfach "Bärchen" genannt wird, fühlte sich anschließend sehr gut und wurde zügig wieder nach Hause entlassen. Nach der Entnahme der Stammzellen und der Vorbereitung zur Spende war für Jörg Wischnewski klar, dass er es jederzeit wieder genauso machen würde und als Lebensretter einer anderen "Art" zur Verfügung steht.

Eine sehr seltene Tatsache wurde ein Jahr später zur Gewissheit, denn der Empfänger der Spende in den USA wurde rückfällig und Jörg Wischnewski wurde ein zweites Mal um Hilfe gebeten. Er ließ praktisch alles stehen und liegen und war sofort bereit wieder zu helfen. Für ihn stand somit fest, dass ihn ein weiteres Mal das identische Szenario aus dem vergangenen Jahr bevorsteht. Die wiederholte Einnahme des notwendigen Botenstoffes bescherten Jörg Wischnewski zwar grippeähnliche Symptome, allerdings waren diese schnell wieder abgeklungen. Die zweite Spende ist jetzt knapp einen Monat her und Jörg Wischnewski hat mittlerweile wieder seinen Dienst bei der Feuerwehr aufgenommen. Eine nachträgliche Betreuung durch die WSZE findet in einem großen Umfang statt. Hier können viele Fragen geklärt werden und der Spender wird so niemals mit eventuellen Problemen alleine gelassen. Die Stadt Dorsten, als verantwortliche Dienststelle, war von Anfang an unterstützend tätig und ermöglichte Jörg Wischnewski die Spende an einen sehr kranken Menschen am anderen Ende des großen Teiches. Ob die Spende die endgültige Rettung des US-Bürgers bedeutet, kann Jörg Wischnewski frühestens nach 12 Monaten in Erfahrung bringen. Jörg Wischnewski, ein Mann mit dem Herz am richtigen Fleck, hat die Probleme seiner Mitmenschen, trotz seines persönlichen Schicksalsschlages, nie aus den Augen verloren. Ein Feuerwehrmann wie ein Bär, eben ein richtiges "Bärchen" und einfach zum lieb haben.



Feuerwehr Dorsten
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