Jeder vierte Haushalt hat einen Kamin- oder Kachelofen, doch nur wenige schützen sich vor Kohlenmonoxid

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Warnmeldungen
Stadt Greven NRW - Kreis Steinfurt
Es folgt eine wichtige Information der Feuerewehr
Durch ein Schadensereignis kommt es im Bereich südlicher Bereich der Stadt Greven zu einer Rauch und Geruchsbelästigung.
Es besteht keine Gesundheitsgefahr.
Halten Sie die Notrufnummern von Feuerwehr und Polizei für Notrufe frei.
Leitstelle Steinfurt Tecklenburger Strasse 10 48565 Steinfurt
06.10.2026 19:56

Entwarnung: Rauchausbreitung und Geruchsbelästigung - Dessau-Roßlau südliches Stadtgebiet
Dies ist die Entwarnung zur Warnung "Rauchausbreitung und Geruchsbelästigung - Dessau-Roßlau südliches Stadtgebiet" vom 06.10.2026 12:44:39 gesendet durch Berufsfeuerwehr Dessau-Roßlau. Die Warnung ist aufgehoben.
Durch den Brand eines Strohdiemens zwischen Dessau-Kochstedt und Dessau-Mosigkau kommt es im südlichen Stadtgebiet zu Rauch- und Geruchsbelästigungen.
Berufsfeuerwehr Dessau-Roßlau Innsbrucker Straße 8 06849 Dessau-Roßlau
06.10.2026 19:15

Kampfmittelfund - Braunsbedra
In Braunsbedra, Ortsausgang Richtung Krumpa, wurden eine 5 Zentner schwere Bombe aus dem 2. Weltkrieg gefunden.
Aufgrund der Gefahrenlage ist am Mittwoch, 07.10.2026, die Entschärfung erforderlich. Dabei können Gefahren für die Bevölkerung, Tiere und Sachwerte nicht ausgeschlossen werden. Zu Ihrer Sicherheit wird deshalb hiermit angeordnet:
Die Einwohner und Anlieger der Bereiche
- Westring
- Müchelner Landstraße (vor Einfahrt Westring)
- Geiseltalstraße
haben diesen Gefahrenbereich ab 08:00 Uhr zu verlassen. Die Sperrung des Bereichs beginnt um 09:00 Uhr und dauert voraussichtlich bis 12:00 Uhr an.
Bürger, die keine anderweitige Möglichkeit der Unterbringung haben, können für den Evakuierungszeitraum das Rathaus Braunsbedra, Markt 1, zum Aufenthalt als Anlaufstelle nutzen.
Folgende Firmen sind im genannten Gebiet ansässig und damit ab 09:00 Uhr bis zum Ende der Sperrung NICHT zu erreichen:
- Autohaus im Geiseltal
- Gottfried Schmalfuß GmbH
- MBA Dietrich
- Grundstück Verwaltung UG
- EWAG
Der mit den Firmen verbundene Schwerlastverkehr wird durch die Sperrung massiv beeinträchtigt.
Landkreis Saalekreis
Landkreis Saalekreis, Ordnungsamt Domplatz 2 06217 Merseburg
06.10.2026 16:35


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Kohlenmonoxid-Vergiftungen

Jeder vierte Haushalt hat einen Kamin- oder Kachelofen, doch nur wenige schützen sich vor Kohlenmonoxid

Initiative zur Prävention von Kohlenmonoxid-Vergiftungen informiert über Gesundheitsgefahren mit Aufklärungswoche zum Start der Heizperiode.

Giftiges Kohlenmonoxid (CO) kann durch verstopfte Abluftrohre und Schornsteine von Gasthermen, Ölheizungen oder Kamin- und Kachelöfen in die Raumluft gelangen. Durch technische Defekte, mangelnde Wartung oder Manipulationen an der Verbrennungseinrichtung können insbesondere bei geschlossenen Fenstern lebensbedrohliche CO-Konzentrationen verursacht werden. Mit einer Aufklärungswoche anlässlich der Umstellung auf die Winterzeit vom 19. bis 25. Oktober weist die Initiative gemeinsam mit Feuerwehren und Schornsteinfegern auf die Gefahr durch Kohlenmonoxid hin.



Kaum Vorbeugung und viel Unwissenheit über das Atemgift 

Laut einer Umfrage des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR)* in Deutschland haben 82 % der Befragten schon einmal von Kohlenmonoxid-Vergiftungsfällen gehört. Die meisten geben außerdem an, Ursachen und Symptome von CO-Vergiftungen zu kennen, aber nur 41 % schätzen das Risiko einer Vergiftung mit CO eher hoch oder sehr hoch ein. Nur 15 % haben einen CO-Warnmelder installiert, um sich und ihre Familie zu schützen.

Überprüfung, Wartung und CO-Warnmelder senken das Risiko

Auf 41,1 Mio. deutsche Haushalte kommen laut Statistik des Bundesverbandes des Schornsteinfegerhandwerks 11,1 Millionen offene Kamine, Kaminöfen und Kachelöfen usw., sogenannte Einzelraumfeuerungsanlagen. Alexis Gula vom Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks rät daher: „Um die Gefahr von CO-Unfällen zu minimieren, sollten Wohneigentümer ihre Kamine oder Öfen regelmäßig warten bzw. überprüfen lassen. Die Übergangsregelung der 1. BImSchV schreibt seit 2010 einen neuen Grenzwert von 0,15 g Staub und 4 g Kohlenmonoxid pro m³ Abgas für die sog. Einzelraumfeuerungsanlagen vor. Ältere Modelle, die diesen Wert nicht mehr einhalten können, müssen zu bestimmten Zeitpunkten ausgetauscht, nachgerüstet oder außer Betrieb genommen werden.“ Als lebenswichtige Sicherheitsmaßnahme empfehlen Feuerwehren und Schornsteinfeger allen Eigentümern mit Kaminen oder Kachelöfen, CO-Warnmelder zu installieren. Diese überprüfen den CO-Gehalt der Raumluft und warnen rechtzeitig vor dem tödlichen Atemgift.

„Wichtig dabei ist auf die Qualität der Warnmelder sowie eine fachgerechte Montage zu achten. Wir empfehlen CO-Warnmelder, die von einem anerkannten Prüfinstitut nach EN 50291 zertifiziert worden sind“, ergänzt Anne Wentzel, Sprecherin der Initiative zur Prävention von Kohlenmonoxid-Vergiftungen. Die Geräte sollten an der Decke mit mindestens 30 Zentimetern Abstand zur Wand, jedoch nicht direkt über dem Kamin oder Ofen montiert werden.

CO führt unentdeckt zum Tod 

Kohlenmonoxid ist ein besonders gefährliches Atemgift, denn das toxische Gas ist unsichtbar, geruchs- sowie geschmacksneutral und damit für Menschen nicht wahrnehmbar. „Eine beginnende CO-Vergiftung äußert sich durch Kopfschmerzen, Benommenheit und Übelkeit. Abhängig von der Konzentration in der Raumluft führt Kohlenmonoxid zu erheblichen Beschwerden, Bewusstlosigkeit und unentdeckt sogar zum Tod. Auch in geringen Dosen über einen längeren Zeitraum kann CO zu einer chronischen Vergiftung führen“, berichtet Neurologin Dr. Gabriele Wöbker über die gesundheitlichen Folgen.



Über die Initiative zur Prävention von Kohlenmonoxid-Vergiftungen:

Die Initiative zur Prävention von Kohlenmonoxid-Vergiftungen wurde im Jahr 2018 gegründet. Zu den Mitgliedern gehören der Deutsche Feuerwehrverband (DFV), der Bundesverband der Ärztlichen Leiter Rettungsdienst (ÄLRD), der Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks (ZIV), die Bundesarbeitsgemeinschaft Notärzte (BAND), der BHE Bundesverband Sicherheitstechnik sowie die Netze BW und verschiedene Hersteller von Kohlenmonoxid-Meldern. Ziel der Initiative ist es, über die Gefahren von Kohlenmonoxid für Leben und Gesundheit im eigenen Zuhause zu informieren und die Zahl der CO-Vergiftungen zu verringern.

*Quelle: „Kohlenmonoxid – ein unterschätztes Risiko? Bekanntheit, Wahrnehmung, Wissen und Präventionsverhalten,“ von Katrin Jungnickel, Mark Lohmann, Gaby-Fleur Böll; publiziert im Bundesgesundheitsblatt – Gesundheitsforschung – Gesundheitsschutz, im Auftrag des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR).



Initiative zur Prävention von Kohlenmonoxid-Vergiftungen
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