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Warnmeldungen
Versorgungsunterbrechung Gas - Stadt Greiz
Die Gasversorgung bleibt in den bereits gestern betroffenen Bereichen der Stadt Greiz bis auf Weiteres abgestellt.
Betroffene Bereiche/Straßen:
• Rudolf-Breitscheid-Straße
• Salzweg
• Steilweg
• Tannendorfstraße
• Am Hasental
• Am Hutmachersberg
• Am Salzacker
• Otto-Meier-Straße
• Amselstieg
• Am Berg
• Tryfelweg
• Mylauer Straße
• Teile der Plauenschen Straße
• Ortslage Obergrochlitz
Die Energieversorgung Greiz arbeitet mit Hochdruck an der Wiederherstellung der Gasversorgung. Im Verlauf der kommenden Woche sind weitere Maßnahmen vorgesehen. Hierzu wird derzeit an einer Notversorgung der betroffenen Bereiche gearbeitet.
Ein genauer Zeitpunkt für die vollständige Wiederherstellung der regulären Gasversorgung kann derzeit noch nicht genannt werden
Die Maßnahmen zur Behebung sind im Gange.
[Bürgerinfo/Telefon]

Zentrale Leitstelle Gera
Berliner Straße 153
07546 Gera
+49 365 838939100
Zentrale Leitstelle Gera Berliner Straße 153 07546 Gera
25.09.2026 15:35

Vorsorgliches Abkochgebot für Trinkwasser in Teilen Wiesbadens - Wiesbaden-Mitte (Teile), Wiesbaden-Nordost (Teile)
Vorsorgliches Abkochgebot für Trinkwasser in Teilen Wiesbadens
Wasserversorgungsbetriebe der LHW
0611 31 – 28 28
Zentrale Leitstelle Wiesbaden Kurt-Schumacher-Ring 16 65197 Wiesbaden
25.09.2026 15:08

Umweltkeime im Trinkwasser - Kreis Heinsberg
In Wasserproben an der Kreisgrenze zu Linnich wurde bei Routineuntersuchungen vereinzelte, nicht zulässige Umweltkeime nachgewiesen. Eine gesundheitliche Gefährdung besteht primär nicht. Trotzdem wird vorsorglich in den Ortsteilen
BRACHELEN, LINDERN, WÜRM, LEIFFARTH, FLAHSTRAß und HONSDORF
das Abkochen des Trinkwassers empfohlen.
Gleichzeitige Proben aus anderen Versorgungsgebieten des Wasserwerkes Gangelt sowie im übrigen Kreisgebiet waren unauffällig.
Für weitere Informationen wird auf die Homepage des Kreis Heinsberg unter www.kreis-heinsberg.de/aktuelles verwiesen
Leitstelle des Kreises Heinsberg Zur Feuerwache 6 41812 Erkelenz
25.09.2026 14:52

Kampfmittelfund bei Groß Glienicke - Potsdam - Groß Glienicke
Am Mittwoch, den 30.09.2026 findet eine kontrollierte Sprengung von Weltkriegsmunition statt. Dafür wird ab Mittwoch 09:30 Uhr ein Sperrkreis im Bereich Waldsiedlung eingerichtet.
Es werden erhebliche Beeinträchtigungen im Straßenverkehr erwartet.
Informieren Sie sich bitte hierzu gesondert unter der Behördennummer 115.
Falls Sie den Sperrkreis nicht selbstständig verlassen können, melden Sie sich bitte unter der unten angegebenen Rufnummer. Halten Sie die Notrufleitungen 112 und 110 für echte Notfälle frei. Presseanfragen bitte direkt an die Pressestelle der Stadtverwaltung Potsdam stellen.
115
Integrierte Regionalleitstelle Nordwest Holzmarktstraße 6 14467 Potsdam
25.09.2026 14:44

Abkochgebot für Trinkwasser nach Rohrbruch - Stadt Annaburg, Ortsteile Labrun und Prettin
Im Kreis Wittenberg - Stadt Annaburg Ortschaften Prettin und Labrun kam es zu einem Schadenereignis.
Aufgrund notwendiger Reparaturarbeiten wurde die Trinkwasserversorgung im betroffenen Bereich am heutigen Tag unterbrochen. Nach Mitteilung des WAZV ist der Schaden jetzt behoben, dennoch gilt für den betroffenen Versorgungsbereich bis auf Widerruf ein Abkochgebot für Trinkwasser.
Landkreis Wittenberg - Fachdienst Brand-, Katastrophenschutz und Rettungswesen Erich-Weinert-Straße
25.09.2026 13:46

Verunreinigung des Trink- / Leitungswassers - Hambrücken
Das Trinkwasser in der Gemeinde Hambrücken weist zusätzlich bakterielle Verunreinigungen durch Escherichia coli auf. Befolgen Sie unbedingt die folgenden Anweisungen des Gesundheitsamtes:
- Trinken Sie Leitungswasser nur abgekocht.
- Lassen Sie das Wasser einmalig sprudelnd Aufkochen und dann langsam über mindes-
tens 10 Minuten abkühlen. Die Verwendung eines Wasserkochers ist aus praktischen
Gründen zu empfehlen.
- Nehmen Sie für die Zubereitung von Nahrung, zum Zähneputzen und zum Reinigen offener Wunden ausschließlich abgekochtes Leitungswasser.
- Sie können das Leitungswasser für die Toilettenspülung und andere Zwecke ohne Einschränkungen nutzen.
Gemeinde Hambrücken
07254/777769
Integrierte Leitstelle Karlsruhe Zimmerstraße 1 76137 Karlsruhe
25.09.2026 09:01


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TH Köln erarbeitet Anforderungen und einsatztaktisches Konzept

Sensorsystem zur schnellen und sicheren Ortung von Verschütteten

Bei der Rettung von Verschütteten zählt für Einsatzkräfte jede Sekunde. Weil dieser Zeitdruck meist mit einer schwierigen und riskanten Suche einhergeht, benötigen Such- und Rettungsmannschaften innerhalb kürzester Zeit möglichst viele Informationen vom Einsatzort. Um diese schnell und sicher zu liefern, entwickelt ein internationales Projektkonsortium im Rahmen des Forschungsprojektes SORTIE ein modulares Sensorsystem für eine Drohne. Das Institut für Rettungsingenieurwesen und Gefahrenabwehr der TH Köln arbeitet dabei an den Systemanforderungen und am einsatztaktischen Konzept und hat jetzt mit der Unterstützung des Technischen Hilfswerks die Endanwenderbefragung abgeschlossen.

„Gebäudeeinstürze geschehen oftmals plötzlich und ohne jegliche Vorwarnung, zum Beispiel bei Gasexplosionen oder Erdbeben. Such- und Rettungsmannschaften können sich in der Regel nur langsam auf dem instabilen Schutt der Ruinen bewegen“, sagt Prof. Dr. Ompe Aimé Mudimu, stellvertretender Institutsleiter des Instituts für Rettungsingenieurwesen und Gefahrenabwehr. Deshalb sei es von großer Bedeutung, umfangreiche Gebiete effizient und sicher absuchen zu können. Die Analyse durch Drohnen aus der Luft eigne sich hierfür besonders und könne Einsatzkräfte bei der Suche nach Verschütteten entlasten.

Vier Module sollen Einsatzkräfte unterstützen

Die Projektpartner entwickeln bis Ende Dezember 2022 ein modulares System mit vier verschiedenen Sensorpaketen für eine Drohne. An diese sollen die Module „Bioradar“ zur Erkennung von Atembewegungen Verschütteter, „Handyortung“, „Laser-Gasmessung“ zur Ferndetektion von explosiven Atmosphären und „Trümmerstrukturanalyse“ zur Bewertung der Stabilität von Trümmern angebracht werden können. Damit die Drohne nicht zu schwer wird und länger in der Luft bleiben kann, kommen die Sensorpakete einzeln zum Einsatz.

Das Institut für Rettungsingenieurwesen und Gefahrenabwehr der TH Köln ist im Projekt unter anderem für die Ermittlung der funktionalen und technischen Anforderungen, die Einbindung in bestehende Einsatzkonzepte sowie für die operative und einsatztaktische Umsetzung zuständig. Die Endanwenderanalyse hat das Team bereits abgeschlossen. „Wir haben in enger Zusammenarbeit mit dem Technischen Hilfswerk ermittelt, was das System hinsichtlich der Flugzeit und anderer Parameter leisten muss und in welcher Reihenfolge die Module am besten zum Einsatz kommen. Dazu haben wir verschiedene repräsentative und realistische Szenarien erstellt, anhand derer Einsatzkräfte im Rahmen von Interviews und Umfragen auf die Anforderungen an ein solches System eingehen konnten“, erläutert Lennart Landsberg, wissenschaftlicher Mitarbeiter von Prof. Dr. Mudimu.

Zurzeit arbeitet das Institut an der Einbindung der neuen Technologie innerhalb der Einsatzorganisationsstruktur. In einem weiteren Schritt wird das Team das Gesamtsystem sowie die einsatztaktische Implementierung durch Labor- und Realübungen evaluieren und validieren. So soll zum Beispiel erprobt werden, ob die von den Einsatzkräften geforderte Flugzeit von 30 bis 45 Minuten und ein Modultausch in unter fünf Minuten realisierbar sind und ob ein gleichzeitiger Einsatz anderer Ortungsmethoden möglich ist, ohne dass sich die Geräte gegenseitig stören.

Projektpartner

In dem Projekt arbeiten die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg (Projektleitung), die TH Köln, das Fraunhofer-Institut für Physikalische Messtechnik (Freiburg), die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, die Universität der Bundeswehr (München) und die Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (Bonn) zusammen. Da Erdbeben sich vor allem im Ausland ereignen, kooperiert das deutsche Projektkonsortium mit Partnern aus Indien. „Die internationale Kooperation ermöglicht uns einen gewinnbringenden Erfahrungs- und Wissenstransfer. Dadurch können wir ein gutes Werkzeug entwickeln, das sich für verschiedene Einsatzszenarien eignet“, so Mudimu, der das Teilprojekt der TH Köln leitet. Projektpartner aus Indien sind das Indian Institute of Technology, das Indian Institute of Science, die private Universität Amrita Vishwa Vidyapeetham, das indische Innenministerium, das National Institute of Disaster Management und das National Fire Service College.

Das internationale Forschungsprojekt „Sensorsysteme zur Lokalisierung von verschütteten Personen in eingestürzten Gebäuden“ (SORTIE) wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen des Programms „Forschung für die zivile Sicherheit“ über einen Zeitraum von drei Jahren mit 2,63 Millionen Euro gefördert.

Die TH Köln zählt zu den innovativsten Hochschulen für Angewandte Wissenschaften. Sie bietet Studierenden sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus dem In- und Ausland ein inspirierendes Lern-, Arbeits- und Forschungsumfeld in den Sozial-, Kultur-, Gesellschafts-, Ingenieur- und Naturwissenschaften. Zurzeit sind rund 27.000 Studierende in etwa 100 Bachelor- und Masterstudiengängen eingeschrieben. Die TH Köln gestaltet Soziale Innovation – mit diesem Anspruch begegnen wir den Herausforderungen der Gesellschaft. Unser interdisziplinäres Denken und Handeln, unsere regionalen, nationalen und internationalen Aktivitäten machen uns in vielen Bereichen zur geschätzten Kooperationspartnerin und Wegbereiterin.



TH Köln
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