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Vorübergehende Änderung der Trinkwasserqualität: Sicherheitschlorung wurde begonnen, Abkochgebot besteht derzeit weiterhin.
Am 28. Oktober startete die Sicherheitschlorung des Trinkwassers in Gersthofen mit seinen Ortsteilen und dem Gablinger Ortsteil Holzhausen. Aktuell kann der Chlorgehalt im gesamten Versorgungsnetz noch nicht konstant nachgewiesen werden (Stand 10. Dezember 2019), weshalb das Abkochgebot noch nicht aufgehoben werden kann. Häufige Fragen und Antworten zum Thema „Chloren“ finden sie auf der Homepage der Stadt Gersthofen unter www.gersthofen.de
Beim Abkochen muss das Wasser einmalig sprudelnd aufkochen und dann langsam über mindestens 10 Minuten abkühlen. Die Verwendung eines Wasserkochers ist aus praktischen Gründen zu empfehlen. Für die Zubereitung von Nahrung, zum Zähneputzen und zum Reinigen offener Wunden soll ausschließlich abgekochtes Leitungswasser verwendet werden. Für Toilettenspülungen und andere Zwecke kann nicht abgekochtes Leitungswasser ohne Einschränkungen genutzt werden.
Die Stadtverwaltung informiert alle Bürgerinnen und Bürger stetig über neue Entwicklungen. Über das Radio, die Tagespresse und die Webseite (www.gersthofen.de) werden weitere Informationen veröffentlicht. Falls Bürgerinnen und Bürger weitere Fragen haben, ist die „Servicehotline Wasser“ unter 0821/2491-333 erreichbar. - 0821/2491-333
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13.12.2019 12:16


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News aus der Industrie

Rosenbauer präsentiert weltgrößte Drehleiter mit 62 m Rettungshöhe

  • Vollautomatisches Hightech-Höheneinsatzgerät nach EN 14043
  • Korblift für raschen Personentransport entlang des Leiterparks
  • Elektronisches 3-D-Lastmesssystem inklusive Stützbreitenerfassung

Sie gehören zum Standardprogramm von Metz Aerials, dem Hubrettungsspezialisten im Rosenbauer Konzern, wenngleich sie für außergewöhnliche Einsätze gemacht sind. Die Rede ist von Hubrettungsgeräten jenseits der 50 m-Bauhöhe. Metz Aerials  produziert in diesem Bereich sowohl Feuerwehrdrehleitern als auch Hubrettungsbühnen und mit der L62 die höchste vollautomatische, hydraulische Drehleiter der Welt. Eines dieser seltenen Exemplare ist Ende Juni im Rahmen der Eröffnung des neuen Produktionswerkes II in Leonding zu sehen, zwei Fahrzeuge werden für asiatische Feuerwehren gebaut.

Optimiert für rasche Rettung
Bei Drehleitern für Einsatzstellen über 50 m haben Rettungskapazität, Liftgeschwindigkeit und Sicherheitstechnik höchste Priorität. Die Rettungskapazität hängt wesentlich vom Zusammenspiel Rettungskorb und Korblift ab, die Hochdrehleitern aus dem Hause Rosenbauer beweisen hier unerreichte Performance. Der Überklappkorb bietet drei Personen Platz, und auch der Korblift befördert drei Personen auf einmal. Insgesamt vier Personen können sich gleichzeitig am Gerät aufhalten, einer im Korb und drei im Lift. So kann immer ein Feuerwehrmann im Korb bleiben und den Geretteten bei Übersteigen vom Korb in den Lift behilflich sein. Mit 1,4 m/sec. fährt der Fahrstuhl voll besetzt von Leiterspitze bis Leiterfuß, innerhalb von 12 Minuten können zwölf Personen evakuiert und am Boden in Sicherheit gebracht werden.

Beim Korb-Design setzt Metz Aerials konsequent auf Leichtbau und erreicht dadurch eine für Hochdrehleitern optimale Nutzlast von 300 kg. Drei aufrecht begehbare Zugänge an der Front, einer davon als Klappleiter zum Übersteigen von Balkonbrüstungen ausgeführt, erleichtern den Einstieg. Über den heckseitigen Zugang besteigt man den Fahrstuhl. Starklicht-LED leuchten den Korb aus, verstellbare LED-Scheinwerfer im Korbboden, an der Korbfront und am Leiterpark dienen zur Ausleuchtung der Einsatzstellen. Zum Selbstschutz wird der Rettungskorb mit Frontsprühdüsen ausgestattet, Wasserwerfer können fix oder abnehmbar an der Korbreling befestigt werden, für Krankentragen gibt es ebenfalls eine eigene Halterung.

Sicheres Arbeiten in großer Höhe
Größtmögliche Betriebssicherheit gewährleistet das patentierte, elektronische 3-D-Lastmesssystem. Das computergestützte System ermittelt unter Berücksichtigung der Stützposition den jeweils optimalen Bereich, in dem der Hubrettungssatz sicher bewegt werden kann. Lastmessbolzen an den Verbindungsstellen zwischen Leitersatz und Drehgestell erfassen alle Kräfte, die gleichzeitig auf Leitersatz und Rettungskorb einwirken. Dazu gehören unter anderem Windlast, Drehanstöße, Torsion und jene Kräfte, die durch eine Wasserabgabe über den Korbmonitor verursacht werden.

Festen Stand sichert bei Hochdrehleitern die gleiche hydraulische Waagrecht-Senkrecht-Abstützung wie bei Standarddrehleitern. Sie lässt sich horizontal und vertikal stufenlos einstellen, Bodendrucksensoren ermitteln die exakte Restlast. Eine millimetergenaue Stützbreitenerfassung sorgt in jeder Einsatzsituation dafür, dass immer die optimale Ausladung zur Verfügung steht. Aufgrund der patentierten Kastenknotenbauweise werden die auf die Drehleiter einwirkenden Kräfte gleich-mäßig in die Ober- und Untergurte verteilt, was dem gesamten Leitersatzes eine sehr hohe Torsions- sprich Verwindungssteifigkeit verleiht.

Neben der L62 produziert Metz Aerials auch die L56 in diesem Höhenbereiche, beide mit gleicher Technik, gleichen Features und Einsatzmöglichkeiten, und beide auch als First Attack-Fahrzeuge mit kompletter Löschtechnik erhältlich.

Premiere für die B55

Anlässlich der Eröffnung von Werk II Leonding wird auch die erste B55 aus Karlsruher Fertigung präsentiert. Sie gehört zu einer neuen Baureihe von Feuerwehr-Hubrettungsbühnen im Höhenbereich 50 m und darüber, die in der Folge noch um eine B51 und B62 ergänzt wird. Die B55 erreicht eine Arbeitshöhe von 55 m und wird auf ein vierachsiges Fahrgestell aufgebaut. Der teleskopierbare Hauptarm ist fünfteilig, der Korbarm einteilig, über das letzte Element lässt sich der Rettungskorb vertikal um 180° bewegen und so gezielt zum Beispiel an der hinteren Seite eines Gebäudes absenken.

Entscheidend für die Performance von Hubrettungsgeräten ist die Ausladung, deshalb bietet Metz Aerials für die Bühnen über 50 m Arbeitshöhe zwei Abstützvarianten an: die Standard-Abstützung Waagrecht-Senkrecht mit max. 6,20 m Breite, sowie eine Variante mit bis zu 8,70 m Abstützbreite, bei der die Stützen in waagrechter Richtung teleskopiert werden können. So kommt die B55 auf eine Ausladung von bis zu 32 m bei einer Korblast von bis zu 500 kg.

Auch die neue Hubrettungsbühne B55 lässt sich mit Löschtechnik (Pumpe, Tanks, Wasserhochführungen, Korbmonitore etc.) ausstatten und so zum universal einsetzbaren Löschfahrzeug machen. Die Werfer werden dabei in der Regel ferngesteuert und bringen es, aufgesteckt auf den Korb, auf eine Leistung von bis zu 6.000 l/min. Auch die Bedienphilosophie ist für alle Metz Höhenrettungsgeräte gleich: klar gegliederte Displays an jedem Steuerstand, handschuhtaugliche Joysticks und Tasten und Anzeigen, die sich auf das für den Einsatz Notwendige beschränken.

Technische Daten L62

  • vollautomatische, hydraulische Drehleiter
  • aufgebaut auf MB Actros 2641 6x4
  • Arbeitshöhe: 62 m
  • Ausladung: 18,5 m
  • Korblast: 300 kg (3 Personen)
  • Fahrstuhltragkraft: 3 Personen
  • Sechsteiliger Leiterpark
  • elektronisches 3-D-Lastmesssystem
  • Stromhochführung 24/230/400 V (optional)
  • Korbmonitor (fix verbaut oder aufsteckbar)
  • Telescopic Waterway in der Oberleiter (optional)
  • inkl. Feuerlöschpumpe und Löschmitteltank (optional)
  • L x B x H: 13,2 x 2,5 x 2,96 m
  • Gesamtgewicht: 28 t

 

Technische Daten B55

  • vollautomatische, hydraulische Hubrettungsbühne
  • aufgebaut auf MAN TGS 41.400 8x4
  • Arbeitshöhe: 55 m
  • Ausladung: 32 m
  • Korblast: 500 kg (5 Personen)
  • auch als First-Attack-Gerät (Pumpe, Tank, Monitore, Hochführungen)
  • L x B x H: 12,0 x 2,5 x 4,0 m
  • Gesamtgewicht: 34 t


Rosenbauer International AG
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