Mehr Sicherheit für München dank Warn-App
Fehler beim Zugriff auf die Datenbank
Feuerwehr-Forum


News


Einsätze


Feuerwehr-Markt


Fahrzeug-Markt


BOS-Firmendatenbank


News aus der Industrie


TV-Tipps


Jobbörse


p

Datenschutzerklärung Impressum

Fehler beim Zugriff auf die Datenbank

p

Datenschutzerklärung

Impressum

Fehler beim Zugriff auf die Datenbank

Katwarn-Einführung in München

Mehr Sicherheit für München dank Warn-App

Die Stadt München hat am Donnerstag, 4. September, offiziell das Warn- und Informationssystem Katwarn eingeführt. In der Integrierten Leitstelle der Berufsfeuerwehr München drückten Oberbürgermeister Dieter Reiter, Oberbranddirektor Wolfgang Schäuble, Barbara Schick, Vorstandsmitglied der Versicherungskammer Bayern, und Ortwin Neuschwander, Leiter Verbindungsbüro Politik und Wirtschaft bei Fraunhofer Fokus, gemeinsam den symbolischen Startknopf.

So sah die erste Test-Warnung in München aus.

Katwarn ist ein kommunales Warn- und Informationssystem. Die Stadt München warnt nach Abschaffung der öffentlichen Sirenen großflächig über Lautsprecher und Medien. Mit Katwarn hat die Stadt sich nun neben der Möglichkeit von Sozialen Medien für eine weitere Ergänzung entschieden. Mit Katwarn möchte man Bürgerinnen und Bürger im Not- und Katastrophenfall gezielt nach Standort mit Warnungen und Verhaltenshinweisen versorgen. Besonders vorteilhaft: Das System ist auch für Gehörgeschädigte geeignet und somit ein wichtiger Schritt in Richtung Barrierefreiheit. „Wir wollen allen Münchnerinnen und Münchnern und natürlich auch den Besucherinnen und Besuchern unserer Stadt die größtmögliche Sicherheit bieten“, sagte Oberbürgermeister Dieter Reiter bei der offiziellen Einführung. „Wir hoffen, dass die Münchnerinnen und Münchner das Angebot von Katwarn nutzen und sich zahlreich anmelden – gleichzeitig hoffen wir aber auch, dass es möglichst selten zum Einsatz kommt.“

Mit einer einmaligen Gebühr von 15.000 Euro und einem jährlichen Betrag von 3.000 Euro bietet Katwarn der Stadt für einen geringen Preis jede Menge Möglichkeiten und Vorteile gegenüber herkömmlichen Warnsystemen. Katwarn ist so kostengünstig, weil der Verband öffentlicher Versicherer hinter dem Projekt des Instituts Fraunhofer Fokus steht und die technische Plattform zur Verfügung stellt. „Wir sehen uns dem Gemeinwohl besonders verpflichtet und Katwarn entspricht nun einmal den Bedürfnissen der Menschen“, sagte Barbara Schick von der Versicherungskammer Bayern. „Katwarn ist uns eine Herzensangelegenheit.“ Das System wird zwar vorrangig von anderen finanziert und technisch gepflegt, gehört aber im Stadtgebiet München ausschließlich der Stadt. „Sie allein entscheidet, wann und was sie an die Bevölkerung herausgibt“, sagte Ortwin Neuschwander vom Fraunhofer Fokus.

Katwarn wird in München von der Leitstelle der Berufsfeuerwehr bedient. Bei einer Bombenentschärfung, einem Großbrand oder auch einer drohenden Giftwolke können die betroffenen Postleitzahlengebiete ausgewählt werden. Dann wird eine entsprechende Warnungen oder ein Verhaltenshinweis verfasst und nur an die sich im Gebiet aufhaltenden Menschen geschick. Überhören kann man diese Warnungen nicht. Die App macht mit einem sehr lauten Warnton auf eine neue Nachricht aufmerksam. Gehörlose erkennen an der Vibration ihres Handys, dass etwas passiert ist. Jeder der von außerhalb in das Gefahrengebiet fährt, bekommt die Nachricht noch so lange auf sein Handy gespielt bis die Leitstelle Entwarnung gibt.

Oberbürgermeister Dieter Reiter möchte für München die größtmögliche Sicherheit und Katwarn soll künftig seinen Beitrag dazu leisten.

Katwarn steht Bürgerinnen und Bürgern kostenlos zur Verfügung. Mit einem Smartphone kann sich jeder die entsprechende App herunterladen. Alternativ dazu ist eine Warnung per SMS oder E-Mail ebenfalls möglich. So dass man nicht zwangsweise auf ein Smartphone angewiesen ist, um den Service nutzen zu können.

Die App hat insgesamt vier Leistungsmerkmale:

Schutzengelfunktion:

Diese arbeitet georeferenziert und orientiert sich am jeweiligen Postleitzahlen-Gebiet, in dem sich der Handybesitzer aufhält. Man erhält dementsprechend alle Warnmeldungen für dieses Gebiet – diese bleiben so lange stehen, bis es eine Entwarnung gibt.

Zwei festgelegte Orte:

Neben der Schutzengelfunktion kann sich jeder noch für zwei Postleitzahlen-Gebiete seiner Wahl entscheiden. Beispielsweise die von seinem Wohn- und von seinem Arbeitsplatz. Oder alternativ den Wohnort seiner Eltern oder den Urlaubsort. Die Auswahl ist jederzeit austauschbar.

Stadtplan:

Im Gefahrenfall zeigt die App nicht nur die Meldung an sondern gibt zusätzlich auch eine Karte mit dem betroffenen Gebiet heraus. Hier ist markiert, wo man sich selbst in dem Gefahrenbereich befindet.

Wetterwarnungen:

Zusätzlich zu den Warnhinweisen der Stadt liest die Katwarn-App auch bundesweite Unwetterwarnungen aus, die sie für das jeweilige angegebene Postleitzahlengebiet verbreitet. Diese Funktion steht deutschlandweit zur Verfügung, auch wenn die Kommune oder der Landkreis noch nicht bei Katwarn registriert sind.

 

Wolfgang Schäuble, Leiter der Branddirektion, hat schon konkrete Ideen, wie er Katwarn künftig einsetzen möchte.

Die Feuerwehr München freut sich besonders, dass die Einbindung der Stadt München ins Katwarn-System noch vor dem Oktoberfest möglich gewesen ist. „Wir haben mit Katwarn in diesem Jahr die Möglichkeit, die Aussteller und Wiesn-Wirte auf einem weiteren Weg gezielt zu warnen und zu informieren“, sagte Wolfgang Schäuble, Leiter der Branddirektion München. Es wurde eine Benutzergruppe „Oktoberfest“ angelegt, die von der Leitstelle alle notwendigen Informationen übers Handy erhält. Diesen Service möchte die Branddirektion im kommenden Jahr weiter ausbauen: „Mit dem selben System soll dann eine Informationsplattform für Wiesn-Besucherinnen und Besucher geschaffen werden."

Ortwin Neuschwander hofft nach dem offiziellen Start von Katwarn in München auf eine Signalwirkung in anderen Landkreisen und kreisfreien Städten. "Wolfgang Schäuble ist bei der Feuerwehr einer der Vordenker", sagte er bei der Pressekonferenz am Donnerstag. "Es war sehr leicht, ihn für unser Anliegen zu gewinnen, das wünschen wir uns auch von anderen."

Katwarn-Registrierung

Katwarn ist in einer Kommune nur so gut wie es verbreitet ist: Helfen Sie mit, möglichst viele Menschen zu erreichen und registrieren Sie sich kostenlos.

Alle Informationen über Katwarn und die bisher registrierten Orte

Katwarn-Smartphone-App:

Die App gibt es kostenlos für iPhones und alle gängigen Android-Smartphones. Das Fraunhofer-Institut Fokus arbeit zusätzlich an der App für Windows-Geräte.

Die App bietet ortsbasierte Warnungen und Verhaltenshinweise zum aktuellen Standort und zusätzlich zu zwei frei wählbaren Postleitzahlengebieten im Katwarn-System.
     
Katwarn per SMS oder E-Mail:

Für Warnungen per SMS müssen Sie eine Kurznachricht an die Nummer 0163-755 88 42 mit folgendem Inhalt schicken:
    1. Stichwort "KATWARN"
    2: Postleitzahl
    3. und falls gewünscht die E-Mail-Adresse

Das könnte dann folgendermaßen aussehen:

    KATWARN 80331
    oder
    KATWARN 80331 muenchen@xy.de

Katwarn bietet den Service per SMS oder E-Mail nur für registrierte Gebiete an. Bei der App gibt es auch in nicht registrierten Gebieten zumindest die Unwetterwarnungen.

 



Feuerwehr München

Themengruppe: Katastrophenschutz


Dazu auch die Diskussion im Feuerwehr-Forum:

Warning: fgets(): 5 is not a valid stream resource in /var/www/clients/client0/web6/web/news.php on line 240

Warning: fclose(): 5 is not a valid stream resource in /var/www/clients/client0/web6/web/news.php on line 243
weitere News:

Gebäudebrand des Feuerwehrgerätehauses

Schwer verletzt nach Stromunfall // 16-Jähriger kletterte auf Regionalzug und erlitt Stromschlag

htw saar entwickelt klimafreundliche Energieversorgung für kritische Infrastruktur

Urteil in Dessau: Pressefotografen haben Brände gelegt

Rems-Murr-Kreis startet mit allen 31 Städten und Gemeinden eine gemeinsame Kampagne zum Bevölkerungsschutz

Beamte nach Brand angegriffen

Mehrere Verletzte und hoher Sachschaden nach Unfall mit US-Feuerwehrfahrzeug auf Einsatzfahrt

Der neue BÜFFEL B 10 ALU setzt Maßstäbe im hydraulischen Heben

Portable Stromversorgung nicht nur für Profis

„United by Fire“ – 100 % bereit, zusammen durchs Feuer zu gehen

Rosenbauer liefert 100. Tanklöschfahrzeug mit MT Aufbau nach Deutschland

Neue Unimogs mit Ladekran

Forschungsteam der Ohm entwickelt intelligentes Sonarsystem

Kind „Hals über Kopf“ in Toilettensitz eingeklemmt - Feuerwehr sorgt für Happy End

Feuerwehr bekommt neue Drehleiter

In Brandenburg eskaliert der Streit zwischen AfD und Feuerwehr

Großbrand vernichtet Feuerwehrhaus – Totalschaden an Gebäuden und Fahrzeugen

Verkehrsunfall mit Notarzteinsatzfahrzeug

EU-Waldbrandeinheit unterwegs zur Unterstützung bei ausgedehnten Waldbränden

Einbruch in Feuerwache - Täter ohne Beute

Applaus für schnelles Handeln - Feuer am Altenheim glimpflich ausgegangen

Feuerwehr passt Zeitschiene für Bauprojekte an - Vollversammlung ebnet Weg für Investitionen

Fall der schweren Brandstiftung aus dem Jahr 2024 wird bei Aktenzeichen XY...ungelöst! vorgestellt

Mann mit Schusswaffe bedroht Feuerwehrleute

Ultraleichtflugzeug überschlägt sich

Musterfeuerwehrhaus-Programm: Startschuss für 58 Gerätehäuser

Verkehrsunfall bei Einsatzfahrt mit tödlichem Ausgang

Sachbeschädigung während Rettungseinsatz - Polizei ermittelt

Besonders schwerer Fall des Diebstahls - Unbekannte entwenden Rettungsgeräte

Beinaheunfall während Feuerwehreinsatz

Roboter sollen Feuerwehrleute künftig ersetzen

Rüstwagen überschlägt sich bei Bewegungsfahrt

Drohnen spüren Glutnester in Wäldern auf

Stadt geht mit hoher Wahrscheinlichkeit von einem externen Angriff auf das System aus

Einsätze von Feuerwehren am Jahreswechsel 2025/2026

BMA-Alarm: Einbrecher bohren Loch in Tresorraum

Feuerwehreinsätze an Weihnachten 2025

Schwerer Fahrzeugbrand auf der A2

Feuerwehrmann entdeckt Zimmerbrand an Heilig Abend

Magirus prüft Hinweise auf Brandereignisse bei älteren Feuerwehrfahrzeugen

Kreisfeuerwehr Oldenburg erhält neuen mobilen Großlüfter

Dachstuhlbrand Einfamilienhaus

Selbstverteidigung für Einsatzkräfte

Feuerwehr übernimmt neuen Anhänger „Grubenrettung“

Mainz stellt eigene Katastrophenschutzeinheit SEG Verpflegung in Dienst

Wechsellader auf Einsatzfahrt verunfallt

Sportwagen rast gegen Baum

80-Jährige nach Tagen lebend gefunden

Brand eines Vollernters zwischen den Weinreben

Verkehrsunfall mit Rettungswagen - Zwei Menschen verletzt

Durchsuchung nach Verdacht der Amtsanmaßung - umfangreiche Beweismittel sichergestellt

Löschfahrzeug kollidiert bei Einsatzfahrt mit Straßenbahn

Unfall mit Joggerin bei Feuerwehreinsatz

PKW kollidiert mit Löschfahrzeug

Leeres Storchennest brennt auf Hochspannungsmast

Großbrand einer Turnhalle

Lkw-Brand auf Autobahn

Zoll stoppt Feuerwehr-Oldtimer auf der BAB 5

Start frei für Würstle-Wild Fahrzeugbau!

Festnahme nach Diebstahl aus Rettungswagen der Feuerwehr

Verkehrsunfall fordert ein Todesopfer

Farbenfrohe Hingucker am Arnsberger Bahnhof

Verkehrsunfall mit mehreren Verletzten - Rettung durch unbefugte Personen erheblich behindert

Brand einer Lagerhalle eines Entsorgungsunternehmen

Feuerwehr Huntlosen widmet sich besonderem Hobby und veranstaltet ersten Blaulichtspottertag

Feuerwehrunterricht als Schulfach

Eigenunfall bei Einsatzfahrt

Einbruch in Feuerwache - Ermittlungen eingeleitet

Zugführung mit System und Klarheit: Das Handwerkszeug für den Einsatz

Regionalexpress entgleist - Tote und Verletzte

Feuerwehr-Azubi Jonas Eberhard spendet Stammzellen für einen unbekannten Patienten

Sirenen heulen, aber werden nicht überall in voller Lautstärke wahrgenommen

Verkehrsunfall mit Rettungswagen

Neubau in Stuttgart-Münster beschlossen

Sparkasse Bodensee als „Partner der Feuerwehr“ ausgezeichnet

Realbrandausbildung zum Thema „Elektrische Gefahren an der Einsatzstelle“

Hausbesitzer muss für sieben Jahre ins Gefängnis

Brand einer Lagerhalle auf einer Industrie-Brache - Feuerwehrmann verletzt

Feuerwehrmann und Notarzt retten drei Personen aus der Hunte - Strömung wird zur Gefahr für Paddler

Löschfahrzeug bei Einsatzfahrt verunglückt

Notrufmissbrauch nach misslicher Lage

Zerknall eines Druckgasbehälters der Rauchabzugsanlage

Laubenbrand entwickelt sich zum Großfeuer - Ausfall des Digitalfunk erschwert den Einsatz

Rettungssanitäter bei körperlicher Auseinandersetzung schwer verletzt

Fahrrad vor Fahrzeughalle der Feuerwehr entwendet

Brennender Heuballen im Wasser sorgt für Feuerwehreinsatz

Mobile Retter ab sofort im Einsatz

Start des Telenotarzt-Systems „Bergisches Land“

LKW-Brand auf der A7 - Aufwändiger Feuerwehreinsatz

Feuerwehr geht auf Bevölkerung zu

Feuerwehrauto während Einsatz mit Sprühfarbe beschmiert

Rekordsumme für Feuerwehren

CTIF-Wettbewerbe 2026 in Berlin abgesagt

Großbrand - ehemalige Staatsoperette steht in Flammen

Leverkusen übergibt Feuerwehrfahrzeuge an Ukraine

Feuerwehrmann im Einsatz attackiert: Zahn abgebrochen

Verdacht auf radioaktiven Fund - Feuerwehren und ABC-Zug im Gefahrguteinsatz

Schwerer Arbeitsunfall in Wohnhochhaus - Arbeiter von Betonteil eingeklemmt und reanimiert

Modellflugzeug abgestürzt - Brand und Schäden an Autos und Hausfassade

Sehr hoher Sachschaden nach Unfall mit Drehleiter bei Einsatzfahrt