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Warnmeldungen
Entwarnung: Starke Rauchentwicklung durch Brand
Dies ist die Entwarnung zur Warnung "Starke Rauchentwicklung durch Brand" vom 18.09.2019 22:21:35 gesendet durch LS Augsburg vS/E, Kreis (DEU, BY). Die Warnung ist aufgehoben.
Wegen eines größeren Brandereignis im Stadtgebiet Nördlingen kommt es zu einer starken Rauchentwicklung.
Integrierte Leitstelle Augsburg
19.09.2019 15:38

Entwarnung: Blaualgenvorkommen im Lech
Dies ist die Entwarnung zur Warnung "Blaualgenvorkommen im Lech" vom 13.09.2019 12:06:41 gesendet durch LS Fürstenfeldbruck vS/E, Kreis (DEU, BY). Die Warnung ist aufgehoben.
Blaualgenvorkommen am Lech
Warnung für Schwimmer, Wassersportler und Hundebesitzer
Im Zuge des Blaualgenvorkommnisses am Mandichosee (Landkreis Aichach- Friedberg) wurden in Zusammenarbeit mit dem Umweltbundesamt von der Forschungsstation der TU München weitere Gewässer südlich des Mandichosees auf Blaualgen untersucht. Das Landratsamt Landsberg am Lech ist soeben darüber informiert worden, dass an den Lechstaustufen 18, 19, 20 und 21 Blaualgen bereits mit dem bloßen Auge festgestellt wurden. Durch eine anschließende mikroskopische Untersuchung konnte der Verdacht bestätigt werden.
Vom Landratsamt Landsberg am Lech wird wohl in Kürze ein Badeverbot und eine Nutzungsuntersagung für Wassersportler erlassen. Auch vor dem offiziellen Inkrafttreten der Verbote wird dringend geraten diese Gewässer zu meiden.
Des Weiteren sollten Hundebesitzer darauf achten, ihre Hunde nicht in die Nähe des Gewässers zu lassen. Das von den Blaualgen ausgeschüttete Toxin ist für Hunde bei Aufnahme tödlich.
Der Gefährdungshinweis vom 13.09.2019, 12:55:15 bleibt weiter bestehen.
Integrierte Leitstelle Fürstenfeldbruck
19.09.2019 15:36

Entwarnung: Kampfmittelfund Stadt Hamm; Der Kampfmittelfund konnte entschärft werden, die Straßensperrungen werden aufgehoben.
Dies ist die Entwarnung zur Warnung "Kampfmittelfund Stadt Hamm" vom 19.09.2019 gesendet durch LS Stadt Hamm. Die Warnung ist aufgehoben.
Es folgt eine wichtige Information der Stadt Hamm.
In Hamm , Stadtteil Heessen, kommt es aufgrund eines Bombenfundes zu Evakuierungsmaßnahmen. Es ist mit Verkehrsbehinderungen im Bereich der Heessener Str. zu rechnen. (Sperrung zwischen Ahlener Str. und Sandstr.) Die betroffene Bevölkerung wird durch die Einsatzkräfte vor Ort direkt angesprochen. Informieren Sie bei Bedarf Ihre Nachbarn. Eine Betreuungsstelle ist in der Sachsenhalle, Piebrockskamp eingerichtet.
Informationen zum Evakuierungsbereich finden Sie unter www.feuerwehr-hamm.de
Nach Abschluss der Entschärfung erfolgt eine Entwarnung.
Blockieren Sie nicht den Notruf von Feuerwehr und Polizei durch Nachfragen.
LS Stadt Hamm
19.09.2019 15:05

Fund eines Blindgängers aus dem 2. Weltkrieg in der Lohestraße
Fund eines Blindgängers aus dem 2. Weltkrieg in der Lohestraße; Eavkuierungsbeginn ab 17:00 Uhr; geplante Entschärfung ab 20:00 Uhr; es besteht keine akute Gefahr
Informationen unter www.nuernberg.de;
0911/64375-888
Integrierte Leitstelle Nürnberg
19.09.2019 14:52

Entwarnung: Kampfmittelfund in Hürtgenwald-Vossenack
Dies ist die Entwarnung zur Warnung "Kampfmittelfund in Hürtgenwald-Vossenack" vom 19.09.2019 gesendet durch Kreis Düren, Amt für Bevölkerungsschutz. Die Warnung ist aufgehoben.
Kreis Düren, Amt für Bevölkerungsschutz
19.09.2019 14:13

Kampfmittelfund
Es folgt eine wichtige Information der Stadt Neuss.
Im Bereich Neuss-Norf / Derikum ist bei Bauarbeiten eine 10-Zentner Fliegerbombe gefunden worden. Die Beseitigung der Bombe erfolgt gegen 20:00 Uhr..
Die Evakuierung des Bereichs erfolgt ab 18:45 Uhr.
Halten Sie die Notrufnummern von Feuerwehr (112) und Polizei (110) für Notrufe frei.
Das Bürgertelefon der Stadt Neuss ist geschaltet und unter 02131 / 90 90 90 zu erreichen.
Es ist mit erheblichen Verkehrsbehinderungen zu rechnen.
Folgen Sie den Anweisungen des Ordnungsamtes und der Einsatzkräfte.
Bettlägrige und Hilfsbedürftige Personen melden sich bei der Kreisleitstelle unter der Rufnummer 02131 / 135-0.
Bürgertelefon Stadt Neuss 02131 / 90 90 90
Leitstelle Rhein-Kreis Neuss
19.09.2019 13:59

Weltkriegsbombe in Trier-Euren wird am Sonntag entschärft
Die Stadt Trier bittet um folgende Durchsage:
Die Weltkriegsbombe auf dem Sportplatz der Bezirkssportanlage Trier-West in Trier-Euren wird am Sonntag, 22. September, gegen 12.30 Uhr durch Mitarbeiter des Kampfmittelräumdienstes entschärft. Dazu müssen rund 2.300 Bewohnerinnen und Bewohner ab 11:00 Uhr ihre Häuser im Gefahrenbereich in einem Radius von etwa 500 Metern um die Fundstelle für circa drei Stunden verlassen.
Der Gefahrenbereich umfasst folgende Straßen (alphabetisch sortiert):
Am Irminenwingert (dort von Nr. 37 bis 43), Am Irrbach, An der Lokrichthalle, Eifelstraße, Eurener Straße (dort von Nr. 51 bis 169 und Nr. 170a, 172, 174 und 176), Holbeinstraße, Im Geimersfeld (dort von Nr. 1 bis 10), Im PI Park, Im Schankenbungert, Im Speyer (dort von Nr. 3 bis 11), Jägerstraße, Jahnstraße, Lenus-Mars-Straße, Ludwig-Steinbach-Straße (dort von Nr. 2 bis 4), Martha-Bach Straße, Mohrenkopfstraße, Nikolaus-Theis-Straße, Ottostraße (dort von Nr. 1 bis 19a), Reichertsberg, Schalkenbachstraße, Schweringstraße, Spirostraße, Tempelweg, Udostraße (dort von Nr. 2 bis 46 gerade und von Nr. 9 bis 29 ungerade) und Werner-Siemens-Straße.
Der Gefahrenbereich wird am Sonntagvormittag von den Einsatzkräften von Polizei und Feuerwehren gesperrt. Ab 10:00 Uhr wird die Einfahrt nicht mehr möglich sein. Die Stadtbusse werden umgeleitet.
Für Bewohnerinnen und Bewohner, die nicht bei Freunden oder Verwandten unterkommen können, steht die Halle im Messepark als Aufenthaltsmöglichkeit zur Verfügung. Für betroffene Bürgerinnen und Bürger fahren zwei Sonderbusse von 10:30 Uhr bis 11 Uhr durch das gesperrte Gebiet zum Messepark.
Das Altenheim in Euren im Randbereich des Evakuierungsbezirkes muss nicht evakuiert werden, die Sicherheit der Bewohner wird anderweitig gewährleistet.
Für Bürgerinnen und Bürger richtet die Stadtverwaltung ein Infotelefon ein, das ab Donnerstag, 19.09. ab 09:00 Uhr erreichbar ist. Telefonnummer: 0651/718-1817
Für weitere Fragen und Probleme wird ab 19.09. - 09:00 Uhr ein Bürgertelefon eingerichtet. - 0651-718-1817
Integrierte Leitstelle Trier, Rheinland-Pfalz
18.09.2019 18:02

Abkochanordnung - Keime im Trinkwasser Heimberggruppe
Wichtige Information für folgende Gemeinden bzw. Gemeindeteile:
Ammerfeld, Asbrunn, Attenfeld, Bergen, Bertoldsheim, Burgmannshofen, Ellenbrunn, Erlbach, Joshofen, Hatzenhofen, Hütting, Kienberg, Mauern, Rennertshofen, Riedensheim, Rohrbach, Stepperg, Treidelheim, Trugenhofen, Unterstall
Bei einer Routinebeprobung des Trinkwassers der Heimberggruppe wurden am Montag, 16. September 2019 im Wassernetz Bakterien (Enterokokken) nachgewiesen. In den nächsten Wochen wird das Wasser zusätzlich gechlort, um das Wasser überall im Verteilungsgebiet wirksam zu entkeimen. Das Abkochgebot wird aufgehoben sobald die Chlorung aufgebaut ist.
Die Bevölkerung in den entsprechenden Gemeinden und Ortsteilen wird per Handzettel informiert.
Durch den Nachweis von Enterokokken (Darmbakterien) ist die Übertragung von Krankheiten wie z.B. Durchfall über das Trinkwasser nicht ausgeschlossen. Laut Gesundheitsamt soll deshalb ab sofort das Trinkwasser der Heimberggruppe unbedingt nur noch in abgekochtem Zustand benutzt werden. Das Abkochgebot kann voraussichtlich im Laufe der kommenden Woche wieder aufgehoben werden.
Zweckverband zur Wasserversorgung der Heimberggruppe - 08434/484
Integrierte Leitstelle Ingolstadt
16.09.2019 16:06

Blaualgenvorkommen am Lech
Blaualgenvorkommen am Lech
Warnung für Schwimmer, Wassersportler und Hundebesitzer
Im Zuge des Blaualgenvorkommnisses am Mandichosee (Landkreis Aichach- Friedberg) wurden in Zusammenarbeit mit dem Umweltbundesamt von der Forschungsstation der TU München weitere Gewässer südlich des Mandichosees auf Blaualgen untersucht. Das Landratsamt Landsberg am Lech ist soeben darüber informiert worden, dass an den Lechstaustufen 18, 19, 20 und 21 Blaualgen bereits mit dem bloßen Auge festgestellt wurden. Durch eine anschließende mikroskopische Untersuchung konnte der Verdacht bestätigt werden.
Dem Landratsamt Landsberg am Lech wird in Kürze ein Badeverbot und eine Nutzungsuntersagung für Wassersportler und Angler erlassen. Auch vor dem offiziellen Inkrafttreten der Verbote wird dringend geraten diese Gewässer und den Uferbereich zu meiden.
Des Weiteren sollten Hundebesitzer darauf achten, ihre Hunde nicht in die Nähe des Gewässers zu lassen. Das von den Blaualgen ausgeschüttete Toxin ist für Hunde bei Aufnahme tödlich.
Herr Tobias Reinhold, Landratsamt Landsberg am Lech - 08191/129-1200
Integrierte Leitstelle Fürstenfeldbruck
13.09.2019 12:55

Vorübergehende Änderung der Trinkwasserqualität: Abkochanordnung für die zentrale Wasserversorgung der Stadt Gersthofen
Derzeit wird im Trinkwasser des Versorgungsgebietes der Stadt Gersthofen ein in der Trinkwasserverordnung festgelegter Grenzwert überschritten, Keime wurden festgestellt. Die Ursache für die Belastung ist derzeit noch nicht bekannt, daher werden bis auf weiteres begleitend Wasserproben an mehreren Stellen im Netz, verteilt über das gesamte Stadtgebiet, genommen. Gemeinsam mit dem staatlichen Gesundheitsamt des Landratsamtes Augsburg wird intensiv an der Ursachenfindung gearbeitet.
Die bisherige Trinkwasserqualität kann momentan in Gersthofen, den Ortsteilen Hirblingen, Batzenhofen, Edenbergen, Rettenbergen sowie Peterhof und in Holzhausen (Ortstei l von Gablingen) nicht garantiert werden. Um eine Gefahr für die Gesundheit auszuschließen wird darum gebeten, Wasser vorsorglich abzukochen, sofern es für die Zubereitung von Speisen, zum Kochen oder Trinken verwendet wird.
Hierfür muss das Wasser einmalig sprudelnd aufkochen und dann langsam über mindestens 10 Minuten abkühlen. Die Verwendung eines Wasserkochers ist aus praktischen Gründen zu empfehlen. Für die Zubereitung von Nahrung, zum Zähneputzen und zum Reinigen offener Wunden soll ausschließlich abgekochtes Leitungswasser verwendet werden. Für Toilettenspülungen und andere Zwecke kann nicht abgekochtes Leitungswasser ohne Einschränkungen genutzt werden.
Die Stadtverwaltung informiert alle Bürgerinnen und Bürger über neue Entwicklung stetig. Über das Radio, die Tagespresse und die Website (www.gersthofen.de) werden weitere Informationen veröffentlicht.

Falls Bürgerinnen und Bürger weitere Fragen haben, wurde eine „Servicehotline Wasser“ eingerichtet. Diese ist 24 Stunden unter 0821/2491-333 erreichbar. - 0821/2491-333
Integrierte Leitstelle Augsburg
21.08.2019 15:00


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Brandenburg

Gemeinsam vorbeugen und löschen: Innenstaatssekretärin stellt Waldbrandbericht 2018 vor

Die Waldbrandsaison 2018 hat von den Einsatzkräften in Brandenburg alles gefordert – und sie wirkt nach. Innenstaatssekretärin Katrin Lange und der Präsident des Landesfeuerwehrverbandes Brandenburg, Werner-Siegwart Schippel, haben heute den Waldbrandbericht 2018 vorgestellt. In dem Bericht werden die Folgen der Großwaldbrände des vergangenen Sommers ausgewertet und Schwerpunkte für den vorbeugenden und abwehrenden Waldbrandschutz skizziert. Das Kabinett hatte den Bericht auf seiner Sitzung am Dienstag zur Kenntnis genommen.

Innenstaatssekretärin Lange: „Die Einsatzkräfte im Brand- und Katastrophenschutz sind in der vergangenen Waldbrandsaison bis an ihre Grenzen gegangen und teilweise auch darüber hinaus. Dank ihres großartigen Engagements konnte Schlimmeres verhindert werden. Aber zur Wahrheit gehört auch: An einigen Stellen können und müssen wir noch besser werden. Das hat auch die Aufbereitung der Waldbrandsaison 2018 gezeigt, für die ich allen Beteiligten herzlich danke. Der vorliegende Waldbrandbericht wird dabei helfen, kommende Einsätze noch erfolgreicher zu bewältigen. Klar ist: Die Menschen in Brandenburg können sich auf die Kameradinnen und Kameraden im Brand- und Katastrophenschutz verlassen. Dass die Zahl der aktiven Mitglieder bei den Freiwilligen Feuerwehren 2018 sogar wieder leicht gestiegen ist, freut mich sehr. Ich hoffe, dass daraus ein stabiler Trend in den kommenden Jahren wird.“

Werner-Siegwart Schippel: „Im vorliegenden Bericht werden konkrete Vorschläge gemacht, wie der Waldbrandschutz in Brandenburg verbessert werden kann. Dazu müssen alle Beteiligten an einem Strang ziehen. Die Aufarbeitung der vergangenen Waldbrandsaison zeigt mir, dass das geht. Nur gemeinsam können wir aus den Erfahrungen aus 2018 lernen und in der kommenden Waldbrandsaison besser werden. Denn eines ist leider auch klar: Der nächste Großbrand kommt bestimmt.“

Raimund Engel, Waldbrandschutzbeauftragter des Landes Brandenburg: „Das Jahr 2018 war mit mehr als 500 Waldbränden und einer betroffenen Waldfläche von fast 1.700 Hektar ein Ausnahmejahr. Bereits in diesem Jahr hat der Landesbetrieb Forst schon mehr als 100 Waldbrände in der Mark verzeichnet. Der Landkreis Elbe-Elster führt die Statistik mit 17 Waldbränden an, gefolgt von den Landkreisen Dahme-Spreewald mit 14 und Ostprignitz-Ruppin mit zwölf Waldbränden. Dabei wurden schon mehr als 36 Hektar Wald geschädigt.“

Der Waldbrandbericht 2018 betrachtet zunächst die Großbrände der vergangenen Waldbrandsaison und teilt die erarbeiteten Vorschläge in unterschiedliche Kategorien auf. Die wichtigsten Punkte lassen sich wie folgt zusammenfassen:

Führung, Einsatz und Organisation

Die Einsatzerfahrungen haben deutlich gemacht, dass die kontinuierliche personelle Besetzung von Führungsstrukturen verbessert werden muss. Dazu wird der Aufbau von mobilen Führungsunterstützungsstäben angeregt. Außerdem wird vorgeschlagen, ein landesweites Konzept zur Organisation und Funktion von mobilen Führungsunterstützungsstäben zu erarbeiten. Alternativ wird empfohlen, dass Personal aus nicht betroffenen Landkreisen Stäbe der betroffenen Kreise und Städte verstärkt.

Brandbekämpfung auf Kampfmittelverdachtsflächen

Auf den Kampfmittelverdachtsflächen besteht für die Einsatzkräfte eine besondere Gefahr. Die Träger des örtlichen Brandschutzes sind aufgefordert, im Rahmen ihrer Gefahren- und Risikoanalyse die notwendigen Maßnahmen zur Gefahrenabwehr und die dafür notwendige Sondertechnik und -ausrüstung zu überprüfen, zu aktualisieren und gegebenenfalls zu erweitern. Dazu stehen den Landkreisen und kreisfreien Städten Karten zu Kampfmittelverdachtsflächen zur Verfügung. Zu Beginn der Waldbrandsaison legen die Landkreise und kreisfreien Städte ihre aktuellen Sonderpläne zur Waldbrandbekämpfung dem Ministerium des Innern und für Kommunales vor.

Zusammenarbeit mit den Forstbehörden

Die Aufgabenteilung zwischen Forst- und Katastrophenschutzbehörden hat sich grundsätzlich bewährt. Der gemeinsame Runderlass zur Vorbeugung und Abwehr von Waldbränden soll überarbeitet werden, um den Erfahrungen aus der zurückliegenden Waldbrandsaison gerecht zu werden. Unter anderem soll dabei die Bewirtschaftung landwirtschaftlicher Flächen während der Waldbrandsaison betrachtet werden.

Personal

Bei der Waldbrandbekämpfung sind Einsatzkräfte der Feuerwehren, der Hilfsorganisationen, der Landkreise, der Kommunen, des Bundes sowie der Landespolizei und von privaten Unternehmen zum Einsatz gekommen.

Vorgeschlagen wird, die bestehenden Brandschutzeinheiten um eine modulare Einsatzeinheit zur Sicherstellung der Versorgung der Kräfte bei längeren Einsatzlagen zu ergänzen. Außerdem sollen gemeinsam mit den Aufgabenträgern Empfehlungen erarbeitet werden, um die Bereitstellung, den Umfang und die Dauer des Einsatzes des Personals landeseinheitlich zu regeln.

Technik

Der Bericht arbeitet mehrere Verbesserungsvorschläge für die boden- und luftgebundene Waldbrandbekämpfung heraus. Landkreise, Kommunen und kreisfreie Städte als Aufgabenträger müssen in ihren Vorplanungen die Verfügbarkeit von schwerer Einsatztechnik wie Bergepanzer, Planierraupen aber auch Löschhubschrauber aus den Beständen des Bundes, des Landes oder von privaten Unternehmen erfassen.

Derzeit werden technische Lösungen zur Wasserversorgung über lange Wegestrecken geprüft. Der Einsatz dieser Technologie entlastet die Einsatzfahrzeuge und gewährleistet auch über einen längeren Zeitraum die Löschwasserversorgung in den Brandbekämpfungsabschnitten. Der Pendelverkehr der wasserführenden Einsatzfahrzeuge von der Wasserentnahmestelle zum Einsatzort kann in vielen Fällen entfallen bzw. eingeschränkt werden.

Geprüft werden soll außerdem, ob Löschpanzer zur Brandbekämpfung auf Kampfmittelverdachtsflächen vorgehalten werden sollen. Hier kommt unter Umständen eine länderübergreifende Lösung in Frage. Vorgeschlagen wird darüber hinaus, dass transportable Löschwasserfaltbehälter zentral beschafft werden. Die gewonnenen Einsatzerfahrungen sollen auch in der Förderpolitik des Landes berücksichtigt werden. Unter anderem soll bei der zukünftigen Beschaffung die Geländetauglichkeit der Fahrzeuge einen Schwerpunkt bilden.

Angeregt wird auch die zentrale Beschaffung von Drohnen zur Lageerkundung für die Feuerwehren und Katastrophenschutzeinheiten. Dazu soll die Landesfeuerwehrschule entsprechende Leistungsverzeichnisse erarbeiten und die Ausbildung des Bedienpersonals vorplanen. Die Anschaffung von Löschflugzeugen wird für nicht erforderlich erachtet.

Kommunikation und Taktik

Die Kommunikation von den Führungsstellen zur Einsatzleitung und von der Einsatzleitung zu der jeweiligen integrierten Regionalleitstelle erfordert eine Verbindung mit möglichst hoher Bandbreite, um alle Vorteile digitaler Datenübermittlung nutzen zu können. Die Erfahrungen der vergangenen Waldbrandsaison haben gezeigt, wie wichtig dabei mobile Funktechnik für die Einsatzkräfte ist. Der Aufgabenträger muss diese in seine Alarm- und Einsatzplanung integrieren und mögliche Standorte für Einsatzleitungen planerisch festlegen. Außerdem muss zum Beispiel durch Funkübungen sichergestellt werden, dass alle Einsatzkräfte die vorhandenen Kommunikationsmittel sicher benutzen können.

Persönliche Schutzausrüstung

Einsatzkräfte bzw. Löschmannschaften müssen mit geeigneter persönlicher Schutzausrüstung ausgestattet sein. Hier muss zwischen der optimalen Schutzwirkung und dem höchstmöglichen Tragekomfort abgewogen werden. Der Bericht schlägt eine Prüfung vor, ob zur Bekämpfung von Waldbränden eine spezielle persönliche Schutzausrüstung für die Einsatzkräfte in Brandenburg entworfen und ob besondere Schutzausrüstung beschafft werden soll.

Ausbildung

Das Land wird aufgrund der Vielzahl und Größe der letztjährigen Waldbrände das Lehrgangsangebot an der Landesfeuerwehrschule für eine spezielle Waldbrandausbildung auf allen Verwaltungsebenen erweitern.

Eine ressortübergreifend eingerichtete Arbeitsgruppe Waldbrand beschäftigt sich mit den Anforderungen für die Realisierung der aufgeführten Umsetzungsvorschläge aus dem Waldbrandbericht. Das Land Brandenburg wirkt dazu in entsprechenden Gremien auf Bundesebene mit. Die Arbeitsgruppe besteht aus Vertretern des Innenministeriums, des Umweltministeriums, der Landkreise und kreisfreien Städte, dem Landesfeuerwehrverband sowie externen Beratern.

 



Land Brandenburg
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