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Warnmeldungen
Feuerwehreinsatz
Die Feuerwehr der Stadt Zahna-Elster gibt bekannt:
In der Stadt Zahna-Elster, Ortsteil Mühlanger, Landkreis Wittenberg, werden die Bewohner aufgrund eines Feuerwehreinsatzes gebeten Fenster und Türen geschlossen zu halten!
Integrierte Leitstelle Landkreis Wittenberg
10.12.2018 20:59

Kreisfreie Stadt Mönchengladbach
Entwarnung: Kampfmittelfund in Mönchengladbach
Dies ist die Entwarnung zur Warnung "Kampfmittelfund in Mönchengladbach" vom 08.12.2018 gesendet durch Feuerwehr Mönchengladbach. Die Warnung ist aufgehoben.
Es folgt eine wichtige Information der Stadt Mönchengladbach!
In Mönchengladbach Ortsteil Gladbach kommt es aufgrund einer Entschärfung eines Blindgängers am Montag ab 15:00 Uhr zu weitreichenden Evakuierungsmaßnahmen.
Halten Sie die Notrufnummern von Feuerwehr und Polizei für Notrufe frei.
Weitere Informationen erhalten Sie im Internet unter www.notfallmg.de oder unter 02161/25-54321.
Feuerwehr Mönchengladbach
10.12.2018 20:56

Starke Beeinträchtigung der Trinkwasserversorgung
Die Gemeinde Ramerberg informiert:
Die Wasserversorgung in Ramerberg-Sendling ist bis voraussichtlich mindestens morgen, Dienstag, den 11.12.2018 wegen technischer Probleme stark beeinträchtigt. Es wird an der Schadensbehebung gearbeitet.
Gemeinde Ramerberg von 7:00 Uhr bis 22:00 Uhr unter den Telefonnummern:
0171/2254728 oder 08039/906831
Leitstellenbereich Rosenheim
10.12.2018 20:54

Abkochgebot und Beendigung der Chlorung, Stadtgebiet Bobingen, Bobingen Siedlung und Stadtteil Straßberg
Die Stadtwerke Bobingen haben seit Freitag, 22.06.2018 das Trinkwasser im Stadtgebiet Bobingen, Bobingen Siedlung und Stadtteil Straßberg gechlort. Gemeinsam mit dem Gesundheitsamt Augsburg wurde am 27.11.2018 vereinbart, die Chlorung noch bis zum Sonntag, 02.12.2018 um 18:00 Uhr aufrecht zu erhalten, so dass zu diesem Zeitpunkt die Anordnung der Chlorung aufgehoben wird. Es ist damit zu rechnen, dass das Trinkwasser noch ca. eine Woche einen Chlorgeruch/-geschmack aufweisen kann. In diesem Zeitraum darf das Wasser auch noch nicht für Aquarien verwendet werden.
Gleichzeitig tritt in Absprache mit dem Gesundheitsamt Augsburg am Sonntag, 02.12.2018 um 18:00 Uhr ein erneutes Abkochgebot in Kraft. Diese Maßnahme ist erforderlich, da es direkt nach Beendigung der Chlorung zu einer kurzzeitigen Überschreitung des Grenzwertes für koloniebildende Einheiten (KBE) von 100/ml kommen kann. Hiervon nicht betroffen sind die Stadtteile Waldberg, Kreuzanger, Reinhartshausen und Burgwalden (Versorgung durch Staudenwasser).
Um Gefahren für Ihre Gesundheit auszuschließen, bitten wir Sie, das Wasser mindestens einmal sprudelnd aufzukochen und dann langsam 10 Minuten abkühlen zu lassen, sofern Sie es zum Trinken oder zur Zubereitung von Speisen und Getränken verwenden.
Für Körperpflege, also für Waschen, Duschen und Baden kann das Leitungswasser unbehandelt verwendet werden, allerdings sollte es nicht in offene Wunden und nicht in Mund, Nase und Ohren gelangen. Für Haare und Gesicht sollte man das Wasser nicht verwenden, da die Keime durch die Körperöffnungen eindringen könnten. Zähne sollen nur mit abgekochtem Wasser bzw. Mineralwasser geputzt werden. Für die Handhygiene reicht es aus, Leitungswasser und Seife zu verwenden.
Das Abkochgebot gilt bis auf weiteres. Sobald die Möglichkeit einer Grenzwertüberschreitung nicht mehr gegeben ist, werden wir Sie über Rundfunk, Presse und Internet wieder informieren. Wir gehen aktuell von einer Dauer von ca. 2 bis 3 Wochen und somit einer Beendigung des Abkochgebotes noch vor Weihnachten aus.
Für Fragen stehen wir Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung. Bitte wenden Sie sich bei Rückfragen an uns, Tel. 0 82 34 / 80 02 – 37. Für weitere Informationen nutzen Sie bitte auch unsere Internetseite www.stadt-bobingen.de.
Stadtwerke Bobingen
- Tel. 0 82 34 / 80 02 – 37
Integrierte Leitstelle Augsburg
30.11.2018 12:21

Trinkwasserverunreinigung - Abkochverfügung
Der Landkreis Miesbach informiert.
In den Bereichen der Gemeinde Gmund: Siedlung Ostin ist die Trinkwasserqualität beeinträchtigt.
Es wurde eine Abkochverfügung angeordnet.
Leitstellenbereich Rosenheim
27.11.2018 11:09


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Forschung

Deutschlands Feuerwehrsystem als Gegenstand eines neuen BMBF-Forschungsprojekts

Mit „FORTESY“ ist an der Universität Paderborn ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördertes Projekt gestartet, das neue Ansätze zur Effizienz und Sicherheit im Feuerwehrwesen untersucht. Bei dem Vorhaben geht es insbesondere um Integration und sozialen Zusammenhalt angesichts einer zunehmenden Diversität der Bevölkerung. Ein zentrales Problem in vielen Feuerwehren: Frauen und Migranten sind nicht nur unterrepräsentiert, sondern häufig auch unerwünscht.

Bei FORTESY werden mittels Technik-, Diversity-, Organisations- und Resilienzforschung sowie mithilfe der Ingenieurswissenschaften diejenigen Faktoren herausgearbeitet, die effektive Kooperationen in heterogenen Teams fördern oder behindern. Es soll auch aufgedeckt werden, unter welchen Bedingungen sich die Organisationen gegenüber gemischten Einsatztruppen öffnen und welche Rolle Technik bei der Integration spielt.

„Wir beziehen Daten zu Ausbildung, Mitgliedschaft und Funktion in unsere Studien ein“, erklärt Jun.-Prof. Dr. Ilona Horwath, Inhaberin der Professur für „Technik und Diversität" an der Universität Paderborn und Leiterin der Studie. „Außerdem analysieren wir, welche Herausforderungen es aus Sicht der Feuerwehrleute gibt und weshalb Interkulturalität überhaupt als Problem empfunden wird.“ Dabei gelte es auch zu bedenken, welche Kompetenzen Feuerwehrleute in heterogenen Teams mitbringen müssten, um zu einer erfolgreichen Umsetzung beizutragen. Letztendlich sollen Gestaltungsempfehlungen entstehen, die auch anderen Organisationen an die Hand gegeben werden können. „Einrichtungen, die im Bereich der Migrations- und Flüchtlingsarbeit tätig sind, können von den Ergebnissen profitieren“, so die Wissenschaftlerin weiter.

„Änderungen von lange praktizierten Routinen oder Arbeitsabläufen werden dann als kritisch angesehen, wenn zugrunde liegende Orientierungen und Werte infrage gestellt werden“, weiß Horwath. Der Spagat zwischen etablierten Verfahren, die gerade in Gefahrensituationen wichtig sind, und neuen Methoden sowie einer situationsspezifischen Ausgestaltung der Routinen sei schwierig, sagt die Expertin und ergänzt „Dabei könnten die interkulturellen Kompetenzen gewinnbringend eingesetzt werden, insbesondere vor dem Hintergrund unserer multikulturellen Gesellschaft“. Aber: In der Forschungsliteratur gelten Feuerwehren als besonders veränderungsresistent. „Weiße, heterosexuelle Männer aus der Arbeiterschicht stellen die Mehrheit dar und prägen das Bild des typischen Feuerwehrmannes. Die Aufrechterhaltung des Ideals beeinflusst die Chancen auf soziale und kulturelle Integration.“

Zwar existiere bereits eine Vielzahl an Handreichungen im Bereich diverser sozialer Gruppen, allerdings bisher ohne empirische Untersuchungen unter Einbeziehung von Migrantinnen und Migranten sowie den eigenen Dynamiken des Feuerwehrwesens. Horwath: „Diversitätsförderung geht mit einem hohen Innovationspotential einher, das sich in einer sichereren und effektiveren Einsatztechnologie manifestiert. Mit FORTSY wollen wir genau das herausarbeiten und zur allgemeinen Umsetzung beitragen.“ Das Vorhaben läuft vom 1. Januar 2019 bis 31. Dezember 2020.



Universität Paderborn

Dazu auch die Diskussion im Feuerwehr-Forum:
Jürg7en 7M., Weinstadt
Tors7ten7 D.7, Gaiberg
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