Empfehlung zum Transport von Atemluftflaschen durch Feuerwehrangehörige im Privat-PKW

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Brand auf dem Gelände einer Recyclinganlage - Cottbus
Derzeit kommt es zu Geruchsbelästigungen aufgrund eines Brandes auf dem Gelände einer Recyclinganlage.
Regionalleitstelle Lausitz Dresdener Straße 46 03050 Cottbus
20.09.2026 06:34

Trinkwasserverunreinigung - Winzerhausen Holzweiler Hof
Im Rahmen von Untersuchungen wurden im Wasserversorgungsnetz des Ortsteils Winzerhausen Pseudomonas aeruginosa (Bakterien) nachgewiesen. Pseudomonas aeruginosa stellen für die gesunde Bevölkerung in aller Regel nur ein geringes Risiko dar. Für bestimmte Patientengruppen kann ein höheres Risiko bestehen, das jedoch durch Beachtung von selbst durchführbaren Schutzmaßnahmen beherrscht werden kann.
Ausführliche Informationen finden Sie hier:
https://www.grossbottwar.de/news/1/1286479/nachrichten/wichtige-information-des-wasserwerks-warnung.html
Integrierte Leitstelle Ludwigsburg Marienstraße 22 71634 Ludwigsburg
16.09.2026 16:17

1. AKTUALISIERUNG: Bakteriologische Beeinträchtigung des Trinkwassers - Chlorung - Biringen, Fürweiler, Gerlfangen und Oberesch - Gde. ReSi
UPDATE zur Pressemitteilung vom 01.09.2026
04.09.2026 | Bakteriologische Beeinträchtigung des Trinkwassers
Schutzchlorung für den Ortsteil Hemmersdorf der Gemeinde Rehlingen
Siersburg aufgehoben
Im Bereich der Gemeinde Rehlingen-Siersburg – in den Ortsteilen Biringen, Fürweiler, Gerlfangen,
Hemmersdorf und Oberesch – wurde im Rahmen von Routinekontrollen des Trinkwassers eine
mikrobiologische Verunreinigung festgestellt.
Für den Ortsteil Hemmersdorf konnte eine Beeinträchtigung des Trinkwassers durch eine Nachprobe
ausgeschlossen werden: Für den Ortsteil Hemmersdorf sind daher alle Maßnahmen aufgehoben.
Auch nach Aufhebung der Schutzchlorung kann das Trinkwasser noch einige Tage weiterhin leicht
nach Chlor riechen. Von dem Chlorgehalt geht jedoch keine Gesundheitsgefährdung aus – das Wasser
kann uneingeschränkt genutzt werden.
Für die Ortsteile Biringen, Fürweiler, Gerlfangen und Oberesch bleibt die Schutzchlorung bestehen.
Die Ursache der Verunreinigung wird geklärt und Maßnahmen zur Behebung der Störung sind
eingeleitet. Unter anderem werden engmaschige bakteriologische Kontrollen durchgeführt.
Für Rückfragen erreichen Sie uns jederzeit unter folgender Telefon-Notrufnummer:
06835 501933
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Im Bereich der Gemeinde Rehlingen-Siersburg – in den Ortsteilen Biringen, Fürweiler, Gerlfangen,
Hemmersdorf und Oberesch – wurde im Rahmen von Routinekontrollen des Trinkwassers eine
mikrobiologische Verunreinigung festgestellt.
Es sind nur die genannten Ortsteile betroffen!
Die Ursache der Verunreinigung wird geklärt und Maßnahmen zur Behebung der Störung sind
eingeleitet. Unter anderem werden engmaschige bakteriologische Kontrollen durchgeführt.
In Abstimmung mit dem Gesundheitsamt Saarlouis wurde, gemäß dem bestehenden Maßnahmenplan
nach Trinkwasserverordnung, eine Schutzchlorung angeordnet.
Infolge der Schutzchlorung kann das Trinkwasser in den betroffenen Ortsteilen leicht nach Chlor
riechen. Von dem Chlorgehalt geht jedoch keine Gesundheitsgefährdung aus – das Wasser kann
uneingeschränkt genutzt werden.
Die Babynahrung sollte bis zum Ende der Schutzchlorung mit abgepacktem Wasser
zubereitet werden.
Da weiterhin – u. a. in den Nachtstunden – Spülvorgänge im Netz stattfinden mit dem Auftreten von
Trübung im Trinkwasser gerechnet werden.
Die Trübung des Trinkwassers ist gesundheitlich unbedenklich.
Es erfolgt eine erneute Information an die Bevölkerung, sobald die vorsorgliche Schutzchlorung
beendet wird.
Für Rückfragen erreichen Sie uns jederzeit unter folgender Telefon-Notrufnummer:
06835 501933
TWRS Technische Werke der Gemeinde Rehlingen-Siersburg GmbH
06835 501933
Katastrophenschutzbehörde LK Saarlouis Kaiser-Wilhelm-Straße 4-6 66740 Saarlouis
04.09.2026 13:05

giftige Rauchwolke duch brennenden LKW mit Batterieschrott - Rastplatz Marienborn Süd
durch den Brand eines LKW, beladen mit Batterien, zoieht eine Rauchwolke in Rtg Westen
Feuerwehr und Rettungsleitstelle Helmstedt Dieselstrasse 24 38440 Wolfsburg
26.09.2025 04:14

Sirenentest der Städte Weinheim, Hemsbach und der Gemeinde Laudenbach - Weinheim, Hemsbach, Laudenbach
Sirenentest in den Städten Weinheim, Hemsbach und der Gemeinde Laudenbach.
In den Städten Weinheim, Hemsbach und der Gemeinde Laudenbach ein Sirenentest durchgeführt. Es besteht keine Gefahr und es ist keine Handlung erforderlich!
Freiwillige Feuerwehr Weinheim / Freiwillige Feuerwehr Hemsbach / Freiwillige Feuerwehr Laudenbach
Innenministerium Baden-Württemberg durch Auslösestelle Lagezentrum der Landesregierung Willy-Brandt-
11.07.2025 18:08


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DFV-Publikation

Empfehlung zum Transport von Atemluftflaschen durch Feuerwehrangehörige im Privat-PKW

DFV-Publikation gibt Hinweise zu Rahmenbedingungen und Ladungssicherheit

Nach Einsätzen oder Übungen müssen die leeren Atemluftflaschen zum Befüllen in die nächste Atemschutzwerkstatt oder feuerwehrtechnische Zentrale transportiert werden. In der Regel geschieht dies mit Feuerwehrfahrzeugen, in denen fachgerechte Transporthalterungen für die Atemluftflaschen vorhanden sind und somit ein sicherer Transport durchgeführt werden kann. In Ausnahmefällen werden leere Atemluftflaschen aber auch von Feuerwehrangehörigen mit ihren Privat-PKW transportiert. Zu den dann vorliegenden Rahmenbedingungen und nötigen Maßnahmen gibt es nun eine Empfehlung des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV).
 
Hintergrund: Prinzipiell ist ein solcher Transport auch in privaten PKW möglich. Der Transport der leeren Atemluftflaschen, das heißt Atemluftflaschen mit einem Restdruck kleiner 2 bar, ist kein Gefahrguttransport und kann, wenn die Regeln zur Ladungssicherung eingehalten werden, jederzeit vorgenommen werden. Der Transport der gefüllten Flaschen zum Beispiel von der Atemschutzwerkstatt in das Feuerwehrgerätehaus unterliegt jedoch den Vorschriften des Gefahrgutrechts und ist nur dann zulässig, wenn die Regeln der Ladungssicherung und des Gefahrgutrechts eingehalten werden.
 
DFV-Experte Klaus Ehrmann hat daher in enger Abstimmung mit dem Fachausschuss Einsatz, Löschmittel und Umweltschutz der deutschen Feuerwehren eine Empfehlung zum Transport von Atemluftflaschen durch Feuerwehrangehörige im Privat-PKW erstellt. Das 25-seitige Dokument umfasst die Rahmenbedingungen zum Transport von Gefahrgut, zum Transport von Atemluftflaschen sowie zum erleichterten Transport. Die Voraussetzungen für den Transport von Atemluftflaschen im Rahmen der Freistellung werden genauso dargestellt wie die Ladungssicherung von Atemluftflaschen und die Unterweisung des Transportpersonals. Hinzu kommt eine umfangreiche Anlage unter anderem mit Vorlagen für die Bescheinigung der Unterweisung sowie für die nötigen Beförderungsdokumente. Die Empfehlung steht unter www.feuerwehrverband.de/fachliches/publikationen/fachempfehlungen/ zum Download zur Verfügung.
 
„Wenn bestimmte Höchstgrenzen nicht überschritten werden, können bei der Beförderung kleinerer Mengen Gefahrgut bestimmte Erleichterungen in Anspruch genommen werden, wie zum Beispiel der Wegfall der Fahrzeugkennzeichnung mit der orangenen Tafel“, erklärt DFV-Experte Klaus Ehrmann. Die begrenzte Gefahrgutmenge, die so transportiert wird, darf bei der Beförderung unter erleichterten Bedingungen 1000 Punkte nicht überschreiten. Bei Druckluft beträgt die höchstzulässige Gesamtmenge pro Transport 1000 Liter (= 1000 Punkte nach ADR 1.1.3.6.3). Die Literanzahl bezieht sich dabei auf das Volumen (Nominalvolumen) der transportierten Atemluftflasche. In der Handreichung gibt es unter anderem Vorlagen für die Beförderungsdokumente, in der die entsprechenden Werte leicht verständlich ausgerechnet und übersichtlich eingetragen werden können.
 
Grundsätzlich gelten folgende Voraussetzungen für den Transport von Atemluftflaschen im Rahmen der Freistellung:

  • Eine besondere gefahrgutrechtliche Zulassung des Transportfahrzeugs, zum Beispiel des Privat-PKWs, ist nicht notwendig.
  • Bei der Gefahrgutbeförderung nach der 1000-Punkte-Regelung ist keine Kennzeichnung (orange Tafel) des Fahrzeugs erforderlich.
  • Während des Transports ist ein Feuerlöscher (mind. 2 kg) mitzuführen.
  • Atemluftflaschen dürfen keine Beschädigungen aufweisen.
  • Die Ladung (Atemluftflaschen) muss entsprechend der anerkannten Regeln der Ladungssicherung verladen sein.
  • ADR-Qualifikation des Fahrers/der Fahrerin: Eine besondere Schulung (ADR-Schulung) des Fahrers/der Fahrerin ist nicht notwendig, jedoch eine Unterweisung gemäß Kapitel 1.3 ADR.
  • Schriftliche Weisungen müssen nicht mitgeführt zu werden.
  • Personen, die nicht Mitglieder der Fahrzeugbesatzung sind, dürfen mitgenommen werden.
  • Die transportierten Atemluftflaschen bzw. die Umverpackungen müssen gekennzeichnet sein (UN-Nummer, technischer Name und Gefahrzettel 2.2), siehe Anlage III.

„Die Empfehlung ist praxisnah aufgebaut: Von grundsätzlichen Hinweisen zur Ladungssicherheit bis hin zu Tipps für den Eigenbau von Atemluftflaschen-Transportbehältern“, lobt DFV-Vizepräsident Karl-Heinz Frank. Mangelnde Ladungssicherung ist gefährlich und wird als Ordnungswidrigkeit mit Bußgeld und Punkten im Fahreignungsregister bestraft.



Deutscher Feuerwehrverband e.V.

Themengruppen: Unfallverhütung, Verbände

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