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Entwarnung: Abkochgebot - Bollschweil: OT Bollschweil
Dies ist die Entwarnung zur Warnung "Abkochgebot - Bollschweil: OT Bollschweil" vom 07.10.2026 17:31:51 gesendet durch Integrierte Leitstelle Freiburg - Breisgau-Hochschwarzwald. Die Warnung ist aufgehoben.
Entwarnung: Amtliche Gefahreninformation des Gesundheitsamtes für die Gemeinde Bollschweil: OT Bollschweil
Gefahr durch Trinkwasserverunreinigung.
In Teilen von Bollschweil: OT Bollschweil ist das Trinkwasser mikrobiologisch verunreinigt und entspricht nicht den Anforderungen der Trinkwasserverordnung.
Das Trinkwasser muss abgekocht werden.
Gemeinde Bollschweil
Stadt Freiburg Eschholzstraße 118 79115 Freiburg
09.10.2026 11:29

Entwarnung: Warnung vor Wasserkontakt am südlichen Bleilochstausee - Südlicher Bleilochstausee
Dies ist die Entwarnung zur Warnung "Warnung vor Wasserkontakt am südlichen Bleilochstausee - Südlicher Bleilochstausee" vom 01.10.2026 21:29:57 gesendet durch Zentrale Leitstelle Gera. Die Warnung ist aufgehoben.
Aufgrund des Austritts bislang unbekannter Stoffe in die Saale besteht im Bereich des Bleilochstausee zwischen Harra und der Saalebrücke Saaldorf möglicherweise eine Gesundheits- und Umweltgefahr. Für diesen Bereich wurde vorsorglich ein Badeverbot erlassen. Die Untersuchung von Wasserproben dauert an.
Zentrale Leitstelle Gera Berliner Straße 153 07546 Gera
09.10.2026 09:15

AKTUALISIERUNG: Abkochgebot für Trinkwasser in Teilen von Ilmtalgruppe - Teile von Wolnzach, Geisenfeld und Rohrbach (siehe Karte)
Abkochgebot für Teile des Versorgungsgebiets der Ilmtalgruppe bleibt - Für Waaler Gruppe und Biburger Gruppe gibt es Entwarnung
Bei fortlaufenden Probenahmen im Leitungsnetz im Bereich des Hochbehälters wurden erneut coliforme Keime nachgewiesen. Das Abkochgebot muss daher auch über das Wochenende bestehen bleiben.
Es laufen weiterhin Reinigungsmaßnahmen, Ursachenfindung und engmaschige Untersuchungen im Hinblick auf die neu festgestellte Grenzwertüberschreitung im Trinkwasser.
Für die Bereiche der Waaler Gruppe und Biburger Gruppe kann das Abkochgebot hingegen ab sofort aufgehoben werden. Das Trinkwasser kann dort wieder uneingeschränkt verwendet werden. Wie das Gesundheitsamt Pfaffenhofen mitteilt, entsprechen die vorliegenden Untersuchungsergebnisse in diesen Bereichen wieder den Vorgaben der Trinkwasserverordnung.
Karte im Bereich Rohrbach aktualisiert.
Landratsamt Pfaffenhofen a.d.Ilm
08441 27-0
Integrierte Leitstelle Ingolstadt Dreizehnerstraße 1 85049 Ingolstadt
09.10.2026 08:57

Entwarnung: Geruchsbelästigung durch Brandereignis - Frankfurt-Stadtgebiet
Dies ist die Entwarnung zur Warnung "Geruchsbelästigung durch Brandereignis - Frankfurt-Stadtgebiet" vom 09.10.2026 04:10:53 gesendet durch Feuerwehr Frankfurt am Main. Die Warnung ist aufgehoben.
In Frankfurt-Dornbusch, in der Fritz-Tarnow-Straße brennt ein Gebäude. Die Feuerwehr Frankfurt ist im Einsatz. Infolge des Brandes kommt es zu einer Geruchsbelästigung. Es besteht aktuell keine Gesundheitsgefahr!
Mehr Informationen so bald wie möglich auf www.feuerwehr-frankfurt.de und auf www.twitter.com/feuerwehrffm
Feuerwehr Frankfurt am Main Feuerwehrstraße 1 60435 Frankfurt am Main Tel.: +49 69 212-723110
09.10.2026 08:04


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Bergisch Gladbach

Eil-Hilfstransport mit Stromaggregaten, Laptops und Thermokleidung für Butscha

Zwei große Stromaggregate, zwei Paletten Thermounterwäsche, Winterbekleidung,Büromöbel, Fahrräder sowie 16 Laptops für Bergisch Gladbachs Partnerstadt Butscha hat ein Eil-Hilfstransport aus Bergisch Gladbach in den vergangenen Tagen in die Ukraine gebracht, wo die Temperaturen derzeit auch am Tag nicht über den Gefrierpunkt steigen. „Durch russische Raketen sind Strom- und Wasserversorgung schwer beschädigt, viele Heizungsanlagen ausgefallen“, sagt Timo Stein, der den Eil-Hilfstransport gemeinsam mit Niklas Habers aus Overath und Ralph Lütz aus Burscheid für den Verein zur Förderung der Städtepartnerschaft Bergisch Gladbach – Butscha e.V. in die Ukraine gebracht hat. „Das, was wir an Hilfe bekommen konnten, musste jetzt einfach schnell nach Butscha.“ 

„Die beiden Stromaggregate haben wir vom Erftverband bekommen, ebenso wie 20 Computermonitore“, sagt Gladbachs Feuerwehrchef Jörg Köhler, der sich ebenfalls ehrenamtlich im Partnerschaftsverein engagiert. Die Gladbacher Feuerwehr, bei der auch Timo Stein arbeitet, stellte erneut die Logistik für den Hilfstransport. „Mittlerweile haben wir glücklicherweise schon einige Erfahrung, so dass wir wissen, worauf es beispielsweise an der polnisch-ukrainischen Grenze ankommt“, sagt Stein.

Am Dienstagabend sind er und seine Mitstreiter mit einem Feuerwehrfahrzeug und einem Tieflader-Anhänger, den der Overather Unternehmer Niklas Habers zur Verfügung gestellt hatte, Richtung Ukraine aufgebrochen. Auf dem Anhänger: die beiden Stromaggregate; auf der Lkw-Ladefläche: die übrigen Hilfsgüter. Die drei wechselten sich beim Fahren und Schlafen ab, so dass sie bereits am Mittwochnachmittag die ukrainische Grenze erreichten. 

„In gut neun Stunden haben wir es durch die EU-Außengrenze in die Ukraine geschafft“, berichtet Stein. Beim letzten Konvoi hatte die Prozedur noch mehr als 20 Stunden gedauert. „Jetzt wissen wir eben, was wo zu machen ist und wo man welchen Stempel bekommt“, sagt Niklas Habers. „Ja, mittlerweile können wir Grenze“, ergänzt Ralph Lütz lächelnd.

In einem Hotel wenige Kilometer hinter der Grenze verbrachten die drei die Nacht – Stromausfall und nächtliche Ausgangssperre inklusive. „Das Dorf war stockfinster. Für die Menschen dort ganz normaler Alltag“, sagt Timo Stein. An einer Tierfutterfabrik wurden die Hilfsgüter auf einen Abschleppwagen und einen Kleintransporter umgeladen, mit dem vier bekannte Vertreter aus der Partnerstadt angereist waren. Während sich der Bergisch Gladbacher Hilfstransport nach erneut 6,5-stündiger Grenzpassage zurück in die EU noch auf dem Rückweg befand, gingen bereits die ersten Bilder und Nachrichten aus Butscha ein – verbunden mit großem Dank für die Winterhilfe. 

Mit dem größeren der beiden Stromaggregate kann im Dauerbetrieb zerstörte Infrastruktur ersetzt und beispielsweise eine kleine Wohnanlage oder eine Wasserversorgungseinheit wieder mit Elektrizität versorgt werden, das kleinere Aggregat soll mobil eingesetzt werden, wo die Not am größten ist. 

Mit vier großen Schreibtischen vom Landschaftsverband Rheinland, die der Hilfstransport ebenso an Bord hatte, wird im Rathaus von Butscha ein eigenes Büro für internationale Projekte wie die Städtepartnerschaft mit Bergisch Gladbach eingerichtet. Dieses leitet die jüngst erneut in Bergisch Gladbach gewesene Mitarbeiterin des Bürgermeisterbüros, Alina Saraniuk. „Die Hilfsgüter, die wir bringen können, sind das eine; das Bewusstsein aber, dass wir in Bergisch Gladbach und Umgebung an die Menschen in Butscha denken und ihnen auch weiter helfen wollen, ist vielleicht für die Menschen dort noch viel wichtiger“, sagt Jörg Köhler. „Und mittlerweile sind durch die Begegnungen ja auch schon echte Freundschaften entstanden.“ 

Eine Entwicklung, die der Partnerschaftsverein noch ausbauen möchte: Als eines der nächsten größeren Projekte werden Mittel und Wege gesucht, um Schülerinnen und Schüler aus Butscha bereits jetzt zu einem Austausch einzuladen. „Ein hoffentlich erster und kleiner Schritt in die Normalität einer Städtepartnerschaft“, so Bürgermeister Frank Stein.

„Wichtig ist natürlich jetzt auch, dass wir weitere Spenden generieren, um die Hilfe auch fortsetzen zu können“, sagt Timo Stein, nachdem er am Freitagnachmittag mit seinen Mitstreitern zurückgekehrt ist. „Denn Hilfe wird dort noch eine ganze Zeit gebraucht werden“, so Stein unter dem Eindruck des gerade erneut Erlebten.

 

 



Verein zur Förderung der Städtepartnerschaft Bergisch Gladbach – Butscha e.V.
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