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Entwarnung: Alarm zur Warnung der Bevölkerung im Landkreis Gifhorn
Dies ist die Entwarnung zur Warnung "Alarm zur Warnung der Bevölkerung im Landkreis Gifhorn" vom 19.01.2020 gesendet durch Warnzentrale Niedersachsen. Die Warnung ist aufgehoben.
Die Warnung für die Gemeinde Brome ist aufgehoben.
Warnzentrale Niedersachsen
19.01.2020 15:24

Vorübergehende Änderung der Trinkwasserqualität: Sicherheitschlorung wurde begonnen, Abkochgebot besteht derzeit weiterhin.
Am 28. Oktober startete die Sicherheitschlorung des Trinkwassers in Gersthofen mit seinen Ortsteilen und dem Gablinger Ortsteil Holzhausen. Aktuell kann der Chlorgehalt im gesamten Versorgungsnetz noch nicht konstant nachgewiesen werden (Stand 10. Dezember 2019), weshalb das Abkochgebot noch nicht aufgehoben werden kann. Häufige Fragen und Antworten zum Thema „Chloren“ finden sie auf der Homepage der Stadt Gersthofen unter www.gersthofen.de
Beim Abkochen muss das Wasser einmalig sprudelnd aufkochen und dann langsam über mindestens 10 Minuten abkühlen. Die Verwendung eines Wasserkochers ist aus praktischen Gründen zu empfehlen. Für die Zubereitung von Nahrung, zum Zähneputzen und zum Reinigen offener Wunden soll ausschließlich abgekochtes Leitungswasser verwendet werden. Für Toilettenspülungen und andere Zwecke kann nicht abgekochtes Leitungswasser ohne Einschränkungen genutzt werden.
Die Stadtverwaltung informiert alle Bürgerinnen und Bürger stetig über neue Entwicklungen. Über das Radio, die Tagespresse und die Webseite (www.gersthofen.de) werden weitere Informationen veröffentlicht. Falls Bürgerinnen und Bürger weitere Fragen haben, ist die „Servicehotline Wasser“ unter 0821/2491-333 erreichbar. - 0821/2491-333
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13.12.2019 12:16


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Fahrzeughistorie

Urahn der Feuerwehr‐D‐Frontlenker LF 8‐TS von Magirus

Ein besonders Stück der Deutschen Feuerwehr‐Fahrzeuggeschichte konnte erst kürzlich vor dem Umbau zu einem Pritschen‐LKW gerettet werden.

Magirus‐Deutz entwickelte 1964 (vermutlich schon seit 1963) einen Prototypen des LF 8‐TS mit Heckbeladung auf dem erst ab 1963 verfügbaren D‐Frontlenkerfahrgestell 95 D7 F. Es ist anzunehmen, dass dieses Fahrzeug das erste Feuerwehrfahrzeug ist, welches auf dem neuen Fahrgestell mit der kubischen Frontlenkerkabine aufgebaut wurde.

Mit diesem Fahrzeug wurde bei Magirus‐Deutz eine neue Ära eingeläutet. Zwar war man seit Beginn mit der Produktion von LF 8 von Anfang an dabei, konnte aber mangels geeigneter Fahrgestelle dem Slogan „Alles aus einer Hand“ hier nicht gerecht werden. So wurden zuvor hunderte LF 8 auf den Fahrgestellen von Faun, Ford oder Opel aufgebaut. Mit der Anhebung des zulässigen Gesamtgewichtes für LF 8 von 5400 kg auf 7500 kg durch den FNFW 1965 und die Einführung der neuen Frontlenkerfahrgestelle, konnten nunmehr das schwere LF 8‐TS (oftmals LF 8 s bezeichnet) als Komplettfahrzeuge aus eigener Fahrgestell‐ und Aufbauproduktion angeboten werden.

Der Prototyp unterscheidet sich von den ab 1965 angebotenen Serienmodellen in vielen Details. Dies wird den Änderungen im Normenwesen und dem Bedarf, sowie im Produktionsaufwand begründet sein.

Wurde beim Prototypen die Beladung hauptsächlich heckseitig hinter einer Doppeltüre untergebracht (LF 8‐TS mit Heckbeladung), wurde bei den Serienmodellen auf Seitenbeladung gesetzt. Dieser Trend spiegelte sich auch in der 1969 überarbeiteten Norm DIN 14 530 wider. Der die Heckbeladung beschreibende Teil 6 wurde nur als Vornorm veröffentlicht, 1972 dann aber zurückgezogen.

Damit wanderte bei den Serienmodellen auch die Aufstiegsleiter auf die Rückseite.

Auch die Fahrerkabine und der Mannschaftsraum des Prototyen weisen interessante Einzelmerkmale auf: Kabine mit großem Mittelfenster, heruntergezogene Fahrerraumtür zur Verkleidung der Trittstufe und aufgenietetes Lüftergitter im Frontbereich.

Das Serienmodell wurde hauptsächlich als Allradfahrzeug produziert. Der Prototyp hingegen verfügt über ein Straßenfahrgestell mit Heckantrieb.
1969 wurde das Fahrzeug bei der Feuerwehr Pogeez im Kreis Herzogtum Lauenburg (Schleswig‐ Holstein) erstzugelassen. In den Verkaufsunterlagen ist das Fahrzeug als Ausstellungsfahrzeug mit einer Laufleistung von 3000 km deklariert. Der Kaufpreis ohne Feuerwehrtechnische Beladung betrug damals 40.529,43 DM.

In der aktiven Dienstzeit bis im Jahre 2001 erfuhr das Fahrzeug einige Veränderungen. So wurden die Radabdeckungen und Stoßfänger von tiefschwarz in reinweiß lackiert, wie es ab 1971 der Normung entsprach. Mindestens in den frühen Dienstjahren wurde eine fahrbare Zweimannhaspel heckseitig angebracht. Dabei handelt es sich um eine Magirus‐Vollstahlhaspel. Aus den Verkaufsunterlagen geht nicht hervor, dass diese schon zum Auslieferungsstand gehörte. Die TS 8/8 wurde ebenfalls nach wenigen Jahren durch einen 1000 Liter fassenden GFK‐Löschwassertank ersetzt. Dieser wurde später nochmals gegen einen 1200 Liter fassenden Alu‐Löschwassertank mit einem seitlichen Abgang ausgetauscht. Ein auf dem Dach mitgeführter formstabiler Schlauch diente im Einsatzfall für die nötige Verbindung zwischen Tank und Vorbaupumpe. Weiterhin wurden Umbauten für die Unterbringung von Atemschutzgeräten, einem hydraulischen Rettungssatz und einem Stromerzeuger vorgenommen. Im Aufbau hinten wurde eine ausziehbare Aufnahme für eine Kennleuchte „Einsatzleitstelle“ nebst Stromanschluss eingebaut. Auf Grund des geänderten einsatztaktischen Werts wurde das Fahrzeug als TLF 16 mit dem Funkrufnahmen Florian Lauenburg 72/21/1 geführt.

Nach einem Motorschaden im Herbst 2001 wurde das Fahrzeug ausgemustert und 2003 an einen Fahrzeugsammler in Schleswig‐Holstein verkauft. Dieser ließ den Motorschaden beheben, trennte sich 2006 allerdings wieder von dem Fahrzeug. Der nächste Besitzer verfolgte die Absicht, den Aufbau gegen eine Pritsche zu ersetzen. Glücklicherweise stellte sich das Unterfangen noch vor Umbaubeginn als zu Aufwändig dar, so dass das Fahrzeug im September 2015 abermals den Besitzer wechselte. Auf eigener Achse wurde das Fahrzeug über 750 km ohne nennenswerte Probleme überführt. Die Überführungsfahrt wurde gleich für einen Zwischenstopp bei einem Oldtimertreffen in NRW genutzt. Anschließend ging es dann in den Main‐Taunus‐Kreis (Hessen), wo das Fahrzeug bei einem Feuerwehr‐Oldtimersammler erhalten wird.

Neben dem technischen Erhalt und der Aufarbeitung des Fahrzeuges soll auch die Fahrzeuggeschichte weiter dokumentiert werden. Informationen zu dem Fahrzeug selbst oder zu den Entwicklungen der ersten Serienmodelle sind daher gerne gesehen.

Thomas Wild 

thwild24(at)gmail.com

 

Literaturverzeichnis

 


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