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Warnmeldungen
Amtliche Gefahrenmitteilung des Schwarzwald-Baar-Kreises: Vorübergehende Änderung der Trinkwasserqualität im Bereich Villingen-Schwenningen
In Teilen des Versorgungsgebiets von Villingen-Schwenningen muss ab sofort das Trinkwasser abgekocht werden. Außerdem beginnt die Stadtwerke Villingen-Schwenningen GmbH (SVS) umgehend mit einer Desinfektion des Wassers durch Chlorung, nach den Vorgaben der Trinkwasserverordnung.
Die bisherige Trinkwasserqualität kann momentan in folgenden Stadtteilen nicht garantiert werden:
Villingen-Schwenningen-Zentralbereich sowie die Teilorte Villingen, Marbach, Zollhaus, Weilersbach, Obereschach, Nordstetten (Straßen: siehe www.lrasbk.de oder www.svs-energie.de) und die Gemeinde Dauchingen.
Handlungsanweisungen: Abkochgebot
Zum Abtöten von Krankheitserregern muss Trinkwasser sprudelnd für drei Minuten am besten mit aufliegendem Deckel aufgekocht und langsam über mindestens zehn Minuten abgekühlt werden. Die Verwendung eines Wasserkochers ist aus praktischen Gründen zu empfehlen. Eine Alternative zu abgekochtem Trinkwasser ist die Versorgung mit Flaschenwasser aus dem Handel.
Informationsquellen: Hotline Gesundheitsamt: 07721 913 7190 (Sonntag, 20. Oktober, 8 bis 16 Uhr, ab Montag reguläre Öffnungszeiten).
Hotline SVS: 07721 4050 4446
Landratsamt Schwarzwald-Baar-Kreis, Gesundheitsamt
- 07721 913 7190
Innenministerium Baden-Württemberg durch Auslösestelle Lagezentrum der Landesregierung
19.10.2019 21:38

Vorübergehende Änderung der Trinkwasserqualität: Abkochanordnung für die zentrale Wasserversorgung der Stadt Gersthofen
Derzeit wird im Trinkwasser des Versorgungsgebietes der Stadt Gersthofen ein in der Trinkwasserverordnung festgelegter Grenzwert überschritten, Keime wurden festgestellt. Die Ursache für die Belastung ist derzeit noch nicht bekannt, daher werden bis auf weiteres begleitend Wasserproben an mehreren Stellen im Netz, verteilt über das gesamte Stadtgebiet, genommen. Gemeinsam mit dem staatlichen Gesundheitsamt des Landratsamtes Augsburg wird intensiv an der Ursachenfindung gearbeitet.
Die bisherige Trinkwasserqualität kann momentan in Gersthofen, den Ortsteilen Hirblingen, Batzenhofen, Edenbergen, Rettenbergen sowie Peterhof und in Holzhausen (Ortsteil von Gablingen) nicht garantiert werden. Um eine Gefahr für die Gesundheit auszuschließen wird darum gebeten, Wasser vorsorglich abzukochen, sofern es für die Zubereitung von Speisen, zum Kochen oder Trinken verwendet wird.
Hierfür muss das Wasser einmalig sprudelnd aufkochen und dann langsam über mindestens 10 Minuten abkühlen. Die Verwendung eines Wasserkochers ist aus praktischen Gründen zu empfehlen. Für die Zubereitung von Nahrung, zum Zähneputzen und zum Reinigen offener Wunden soll ausschließlich abgekochtes Leitungswasser verwendet werden. Für Toilettenspülungen und andere Zwecke kann nicht abgekochtes Leitungswasser ohne Einschränkungen genutzt werden.
Die Stadtverwaltung informiert alle Bürgerinnen und Bürger über neue Entwicklung stetig. Über das Radio, die Tagespresse und die Website (www.gersthofen.de) werden weitere Informationen veröffentlicht.

Falls Bürgerinnen und Bürger weitere Fragen haben, wurde eine „Servicehotline Wasser“ eingerichtet. Diese ist 24 Stunden unter 0821/2491-333 erreichbar. - 0821/2491-333
Integrierte Leitstelle Augsburg
21.08.2019 15:00


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Kreis Paderborn

Einsatzleitung für Großschadenslagen gut gerüstet

Drei Tage lang übten 27 Führungskräfte der Feuerwehren aus dem Kreis Paderborn am Institut der Feuerwehr (IdF) des Landes Nordrhein-Westfalen die Bewältigung von Großschadenslagen in der Stabsarbeit. Alle Teilnehmer gehören dem Führungsstab der Einsatzleitung auf Kreisebene an. Als Leiter des Stabes fungierte der stellvertretende Kreisbrandmeister Christoph Müller, und die Einsatzleitung hatte Peter Kesselmeier, Leiter der Feuerwehr Hövelhof, inne. Kesselmeier gehört zum kleinen Kreis der amtlich bestellten Einsatzleiter im Kreis Paderborn.

Konzentriert: Die einzelnen Stabsmitglieder bei der Arbeit im Stabsraum des IdF. Foto: Ralph Meyer

Ausbilder und Dozenten des IdF konfrontierten die Stabsmitglieder mit zwei unterschiedlichen Lagen, die jeweils in mehrstündigen Übungen abgearbeitet werden mussten. Simuliert wurden sich ausbreitende Waldbrände im Bereich der Städte Bad Wünnenberg und Büren sowie eine Hochwasserlage nach Starkregenfällen im nördlichen Kreisgebiet in den Kommunen Altenbeken, Bad Lippspringe, Delbrück, Hövelhof und Paderborn. Die meisten Teilnehmer hatten solche Situationen bereits real erlebt, und der jüngste Waldbrand in Bad Wünnenberg, bei dem Führungsunterstützung nötig wurde, lag gerade einige Tage zurück.

Bei der operativ-taktischen Arbeit kam dem Stab zugute, dass im Kreis Paderborn fertige Konzepte für Sammel- und Bereitstellungräume, die Kommunikation und die Einbindung der Örtlichen Einsatzleitungen (ÖEL) vorhanden sind. Bei der Abarbeitung der einzelnen Szenarien ließen sich die einzelnen Stabsbereiche von Personal (S1) über Lage (S2), Einsatz (S3), Versorgung und Logistik (S4), Presse- und Medienarbeit (S5) bis hin zum Informations- und Kommunikaltionswesen (S6) nicht von eingespielten Schadensfällen blenden, die sich im Nachhinein eher als Bagatelleinsätze entpuppten. Ein vermeintlicher ICE-Unfall im Bereich Paderborn stellte sich als harmlose Kollision des Schienenfahrzeugs mit einem umgestürzten Baum dar, bei dem keine Personenschäden zu verzeichnen waren. Die wichtigen Schadenstellen wurden jeweils richtig priorisiert und anschließend mit den erforderlichen Kräften abgearbeitet.

Realitätsnah waren in Münster auch die örtlichen Fachberater von Polizei, Hilfsorganisationen und des Technischen Hilfswerks (THW) im Stab vertreten, so dass auch auf dieser Ebene realitätsnah gearbeitet werden konnte. Ebenfalls simuliert wurde das Zusammenspiel mit dem Krisenstab im Kreishaus. In einer weiteren Stabsübung möchte Kreisbrandmeister Elmar Keuter beide Gruppierungen parallel an Großschadenslagen üben lassen. Im Lehrsaalgebäude C des IdF, dem Trainingszentrum für Führungs- und Krisenstäbe, sind entsprechende Räumlichkeiten und Kommunikationsmöglichkeiten vorhanden.

Bewährt hat sich auch der Einsatz der elektronischen Lagekarte, die die Schadenbereiche in unterschiedlichen Maßstäben gut visualisieren kann. Die Möblierung im Stabsraum des Idf wurde den Größenverhältnissen des Führungsraums in der Ahdener Leitstelle angepasst.

Mit den gezeigten Leistungen des Stabes waren die Dozenten mehr als zufrieden und zollten der professionellen Arbeit aus dem Kreis Paderborn großes Lob. Das sahen auch Stabschef Christoph Müller und Kreisbrandmeister Elmar Keuter, der die Übung kritisch verfolgte, ähnlich. Für Müller ist vor allem die große Zahl von freiwilligen Kräften im Kreis Paderborn "ein Pfund, mit dem man wuchern könne". Der Sturm Friederike habe im Frühjahr 2018 gezeigt, dass im Kreis innerhalb kürzester Zeit mehr als tausend Einsatzkräfte mobilisiert werden können. Das Fazit der Übung: Der Stab ist sowohl als Führungsunterstützung für Örtliche Einsatzleitungen oder als Einsatzleitung für die nächste Großschadenslage gut gerüstet.

Im Stabsraum: Die Mitglieder des Stabes nach der Übung im IdF in Münster. Foto: Ralph Meyer

Zufrieden: Die beiden Kreisbrandmeister Elmar Keuter (r.) und Christoph Müller zollen der Arbeit der Einsatzleitung hohes Lob. Foto: Ralph Meyer



Verband der Feuerwehren im Kreis Paderborn
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