Nach 56 Jahren im Dienst „in Rente“ Löschfahrzeug demnächst in Ägypten im Einsatz

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Warnmeldungen
Weltkriegsbombe in Trier-Euren wird am Sonntag entschärft
Die Stadt Trier bittet um folgende Durchsage:
Die Weltkriegsbombe auf dem Sportplatz der Bezirkssportanlage Trier-West in Trier-Euren wird am Sonntag, 22. September, gegen 12.30 Uhr durch Mitarbeiter des Kampfmittelräumdienstes entschärft. Dazu müssen rund 2.300 Bewohnerinnen und Bewohner ab 11:00 Uhr ihre Häuser im Gefahrenbereich in einem Radius von etwa 500 Metern um die Fundstelle für circa drei Stunden verlassen.
Der Gefahrenbereich umfasst folgende Straßen (alphabetisch sortiert):
Am Irminenwingert (dort von Nr. 37 bis 43), Am Irrbach, An der Lokrichthalle, Eifelstraße, Eurener Straße (dort von Nr. 51 bis 169 und Nr. 170a, 172, 174 und 176), Holbeinstraße, Im Geimersfeld (dort von Nr. 1 bis 10), Im PI Park, Im Schankenbungert, Im Speyer (dort von Nr. 3 bis 11), Jägerstraße, Jahnstraße, Lenus-Mars-Straße, Ludwig-Steinbach-Straße (dort von Nr. 2 bis 4), Martha-Bach Straße, Mohrenkopfstraße, Nikolaus-Theis-Straße, Ottostraße (dort von Nr. 1 bis 19a), Reichertsberg, Schalkenbachstraße, Schweringstraße, Spirostraße, Tempelweg, Udostraße (dort von Nr. 2 bis 46 gerade und von Nr. 9 bis 29 ungerade) und Werner-Siemens-Straße.
Der Gefahrenbereich wird am Sonntagvormittag von den Einsatzkräften von Polizei und Feuerwehren gesperrt. Ab 10:00 Uhr wird die Einfahrt nicht mehr möglich sein. Die Stadtbusse werden umgeleitet.
Für Bewohnerinnen und Bewohner, die nicht bei Freunden oder Verwandten unterkommen können, steht die Halle im Messepark als Aufenthaltsmöglichkeit zur Verfügung. Für betroffene Bürgerinnen und Bürger fahren zwei Sonderbusse von 10:30 Uhr bis 11 Uhr durch das gesperrte Gebiet zum Messepark.
Das Altenheim in Euren im Randbereich des Evakuierungsbezirkes muss nicht evakuiert werden, die Sicherheit der Bewohner wird anderweitig gewährleistet.
Für Bürgerinnen und Bürger richtet die Stadtverwaltung ein Infotelefon ein, das ab Donnerstag, 19.09. ab 09:00 Uhr erreichbar ist. Telefonnummer: 0651/718-1817
Für weitere Fragen und Probleme wird ab 19.09. - 09:00 Uhr ein Bürgertelefon eingerichtet. - 0651-718-1817
Integrierte Leitstelle Trier, Rheinland-Pfalz
18.09.2019 18:02

Abkochanordnung - Keime im Trinkwasser Heimberggruppe
Wichtige Information für folgende Gemeinden bzw. Gemeindeteile:
Ammerfeld, Asbrunn, Attenfeld, Bergen, Bertoldsheim, Burgmannshofen, Ellenbrunn, Erlbach, Joshofen, Hatzenhofen, Hütting, Kienberg, Mauern, Rennertshofen, Riedensheim, Rohrbach, Stepperg, Treidelheim, Trugenhofen, Unterstall
Bei einer Routinebeprobung des Trinkwassers der Heimberggruppe wurden am Montag, 16. September 2019 im Wassernetz Bakterien (Enterokokken) nachgewiesen. In den nächsten Wochen wird das Wasser zusätzlich gechlort, um das Wasser überall im Verteilungsgebiet wirksam zu entkeimen. Das Abkochgebot wird aufgehoben sobald die Chlorung aufgebaut ist.
Die Bevölkerung in den entsprechenden Gemeinden und Ortsteilen wird per Handzettel informiert.
Durch den Nachweis von Enterokokken (Darmbakterien) ist die Übertragung von Krankheiten wie z.B. Durchfall über das Trinkwasser nicht ausgeschlossen. Laut Gesundheitsamt soll deshalb ab sofort das Trinkwasser der Heimberggruppe unbedingt nur noch in abgekochtem Zustand benutzt werden. Das Abkochgebot kann voraussichtlich im Laufe der kommenden Woche wieder aufgehoben werden.
Zweckverband zur Wasserversorgung der Heimberggruppe - 08434/484
Integrierte Leitstelle Ingolstadt
16.09.2019 16:06

Blaualgenvorkommen am Lech
Blaualgenvorkommen am Lech
Warnung für Schwimmer, Wassersportler und Hundebesitzer
Im Zuge des Blaualgenvorkommnisses am Mandichosee (Landkreis Aichach- Friedberg) wurden in Zusammenarbeit mit dem Umweltbundesamt von der Forschungsstation der TU München weitere Gewässer südlich des Mandichosees auf Blaualgen untersucht. Das Landratsamt Landsberg am Lech ist soeben darüber informiert worden, dass an den Lechstaustufen 18, 19, 20 und 21 Blaualgen bereits mit dem bloßen Auge festgestellt wurden. Durch eine anschließende mikroskopische Untersuchung konnte der Verdacht bestätigt werden.
Dem Landratsamt Landsberg am Lech wird in Kürze ein Badeverbot und eine Nutzungsuntersagung für Wassersportler und Angler erlassen. Auch vor dem offiziellen Inkrafttreten der Verbote wird dringend geraten diese Gewässer und den Uferbereich zu meiden.
Des Weiteren sollten Hundebesitzer darauf achten, ihre Hunde nicht in die Nähe des Gewässers zu lassen. Das von den Blaualgen ausgeschüttete Toxin ist für Hunde bei Aufnahme tödlich.
Herr Tobias Reinhold, Landratsamt Landsberg am Lech - 08191/129-1200
Integrierte Leitstelle Fürstenfeldbruck
13.09.2019 12:55

Vorübergehende Änderung der Trinkwasserqualität: Abkochanordnung für die zentrale Wasserversorgung der Stadt Gersthofen
Derzeit wird im Trinkwasser des Versorgungsgebietes der Stadt Gersthofen ein in der Trinkwasserverordnung festgelegter Grenzwert überschritten, Keime wurden festgestellt. Die Ursache für die Belastung ist derzeit noch nicht bekannt, daher werden bis auf weiteres begleitend Wasserproben an mehreren Stellen im Netz, verteilt über das gesamte Stadtgebiet, genommen. Gemeinsam mit dem staatlichen Gesundheitsamt des Landratsamtes Augsburg wird intensiv an der Ursachenfindung gearbeitet.
Die bisherige Trinkwasserqualität kann momentan in Gersthofen, den Ortsteilen Hirblingen, Batzenhofen, Edenbergen, Rettenbergen sowie Peterhof und in Holzhausen (Ortsteil von Gablingen) nicht garantiert werden. Um eine Gefahr für die Gesundheit auszuschließen wird darum gebeten, Wasser vorsorglich abzukochen, sofern es für die Zubereitung von Speisen, zum Kochen oder Trinken verwendet wird.
Hierfür muss das Wasser einmalig sprudelnd aufkochen und dann langsam über mindestens 10 Minuten abkühlen. Die Verwendung eines Wasserkochers ist aus praktischen Gründen zu empfehlen. Für die Zubereitung von Nahrung, zum Zähneputzen und zum Reinigen offener Wunden soll ausschließlich abgekochtes Leitungswasser verwendet werden. Für Toilettenspülungen und andere Zwecke kann nicht abgekochtes Leitungswasser ohne Einschränkungen genutzt werden.
Die Stadtverwaltung informiert alle Bürgerinnen und Bürger über neue Entwicklung stetig. Über das Radio, die Tagespresse und die Website (www.gersthofen.de) werden weitere Informationen veröffentlicht.

Falls Bürgerinnen und Bürger weitere Fragen haben, wurde eine „Servicehotline Wasser“ eingerichtet. Diese ist 24 Stunden unter 0821/2491-333 erreichbar. - 0821/2491-333
Integrierte Leitstelle Augsburg
21.08.2019 15:00


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Bedburg-Hau

Nach 56 Jahren im Dienst „in Rente“ Löschfahrzeug demnächst in Ägypten im Einsatz

Es war das älteste Fahrzeug im Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr Bedburg-Hau. Nach 56 Dienstjahren geht es jetzt aber in den "Un-Ruhestand". Über ein Exportunternehmen gelangt es in den nächsten Wochen von Till-Moyland an den Nil. Ab dann wird das LF8 der Marke Faun in Ägypten seinen Dienst leisten. Wieder bei einer Feuerwehr.

Bei seiner Indienststellung wies das Löschfahrzeug (LF8) den größten Einsatzwert unter allen, den Einheiten der Freiwilligen Feuerwehren des Amtes Till zur Verfügung stehenden Einsatzfahrzeugen auf. Im Jahre 1969 investierte die Gemeinde neuerlich viel Geld in die Ausstattung der Feuerwehr, hinter dem LF8 wurde fortan ein Tragkraftspritzenanhänger (TSA) zum Einsatz mitgeführt, sodass nun zusätzlich zu der fest eingebauten Frontpumpe eine Tragkraftspritze (TS 8/8), außerdem noch ein Notstromaggregat mit der erforderlichen Ausstattung in den Einsatz gebracht werden konnten.

Unzählige Großbrände, zumeist auf landwirtschaftlichen Anwesen, hatte das Löschfahrzeug in den 1960er und 1970er Jahren zu meistern und tat dies, ohne die Kameraden auch nur ein einziges Mal im Stich zu lassen. 1979 hielt man seitens der Gemeinde dann den Zeitpunkt für gekommen, das zwar noch in bestem technischen Zustand befindliche Fahrzeug durch ein neues, moderneres LF 8 zu ersetzen. Doch auf einhelligen Wunsch der Kameraden verblieb auch das alte LF 8 bei der Einheit und leistete weiterhin treue Dienste. Insbesondere seine Fahreigenschaften und die Geländefähigkeit beeindrucken bis heute.

Auch als 2003 das im Jahre 1979 beschaffte LF 8 ausgemustert und durch ein modernes Hilfsleitungslöschfahrzeug (HLF10) ersetzt wurde, blieb der Oldie weiterhin erhalten und leistete ohne nennenswerte Pannen weiter seinen Dienst. Zuletzt im März dieses Jahres half er einen Großbrand in Hau zu bekämpfen, indem die Wasserversorgung über dieses Fahrzeug sichergestellt wurde.

Nach 56 Jahren Einsatzdienst war der Zeitpunkt erreicht, dass auch das robusteste Fahrzeug irgendwann einen Zustand erreicht, an dem man feststellen muss, dass die Zeit gekommen ist, über eine Neubeschaffung nachzudenken. Zudem trägt die alte Technik dem Sicherheitsbedürfnis der Einsatzkräfte nur noch sehr unzureichend Rechnung. Es verfügt weder über Sicherheitsgurte noch über Kopfstützen, und durch die, im Jahre 1963 völlig ausreichende, heute aber längst unzureichende Motorleistung, war im Straßenverkehr unserer Tage selbst auf Einsatzfahrten nur ein schwerliches Vorankommen möglich

Nach dem für die Freiwillige Feuerwehr Bedburg-Hau gültigen Fahrzeugkonzept ist für die Einheit Till-Moyland neben dem vorhandenen HLF10 ab dem Jahre 2019 ein Mannschaftstransportfahrzeug (MTF) vorgesehen. Dieses MTF ist derzeit in der Beschaffung und wird in den nächsten Wochen ausgeliefert werden.



Freiwillige Feuerwehr Bedburg-Hau
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