Krisen ohne Ende - Einsatzkräfte sehen sich an der Grenze ihrer Belastbarkeit

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Warnmeldungen
Entwarnung: Kampfmittelfund mit Kontrollierter Sprengung - Dülmen
Dies ist die Entwarnung zur Warnung "Kampfmittelfund mit Kontrollierter Sprengung - Dülmen" vom 10.09.2026 18:01:56 gesendet durch Feuerwehr-Leitstelle Coesfeld. Die Warnung ist aufgehoben.
Es folgt eine wichtige Information der Stadt Dülmen.
Im Bereich der Bauernschaft Rödder auf Höhe der B474 kommt es aufgrund eines Blindgängers zu Evakuierungsmaßnahmen. Es ist mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen.
Folgen Sie den Anweisungen der Einsatzkräfte.
Der Blindgänger wird kontrolliert gesprengt. Die Sprengung findet frühsten um 18:45 Uhr statt.
Die Sprengung kann auch in einiger Entfernung noch vernommen werden.
Die von der Evakuierung betroffenen Bürger wurden bereits informiert.
Halten Sie die Notrufnummern von Feuerwehr und Polizei für Notrufe frei.
Weitere Informationen erhalten Sie im Internet unter www.duelmen.de oder bei Radio Kiepenkerl.
Feuerwehr-Leitstelle Coesfeld Alte Münsterstraße 2 48653 Coesfeld
10.09.2026 20:46

Entwarnung: Vermuteter Kampfmittelfund - Herma-Kramm-Weg - Münster - Herma-Kramm-Weg - Münster
Dies ist die Entwarnung zur Warnung "Vermuteter Kampfmittelfund - Herma-Kramm-Weg - Münster - Herma-Kramm-Weg - Münster" vom 10.09.2026 14:49:29 gesendet durch Feuerwehr-Leitstelle Münster. Die Warnung ist aufgehoben.
Aufgrund eines vermuteten Kampfmittelfundes kommt es im Bereich Herma-Kramm-Weg/ Hoher Heckenweg zu Evakuierungsmaßnahmen.
Der Kampfmittelbeseitigungsdienst ist alarmiert. Nach Begutachtung erfolgt eine Anpassung des Evakuierungsbereiches sowie der Maßnahmen oder eine Entwarnung.
Feuerwehr-Leitstelle Münster York-Ring 25 48159 Münster
10.09.2026 16:32

Entwarnung: Ausfall Notruf 112 in Gersfeld - Gersfeld
Dies ist die Entwarnung zur Warnung "Ausfall Notruf 112 in Gersfeld - Gersfeld" vom 10.09.2026 08:59:01 gesendet durch Zentrale Leitstelle Fulda. Die Warnung ist aufgehoben.
Derzeitig ist der Notruf 112 aus dem Bereich Gersfeld (Rhön) nicht erreichbar. Es sind Fest- und
Mobilfunknetz nicht erreichbar.
Die Feuerwehrhäuser Gersfeld-Mitte und Gersfeld-Hettenhausen sind als Notfallmeldestellen besetzt.
Kreissausschuss des Landkreises Fulda Otfrid-von-Weißenburg-Straße 3 36043 Fulda
10.09.2026 16:30

1. AKTUALISIERUNG: Bakteriologische Beeinträchtigung des Trinkwassers - Chlorung - Biringen, Fürweiler, Gerlfangen und Oberesch - Gde. ReSi
UPDATE zur Pressemitteilung vom 01.09.2026
04.09.2026 | Bakteriologische Beeinträchtigung des Trinkwassers
Schutzchlorung für den Ortsteil Hemmersdorf der Gemeinde Rehlingen
Siersburg aufgehoben
Im Bereich der Gemeinde Rehlingen-Siersburg – in den Ortsteilen Biringen, Fürweiler, Gerlfangen,
Hemmersdorf und Oberesch – wurde im Rahmen von Routinekontrollen des Trinkwassers eine
mikrobiologische Verunreinigung festgestellt.
Für den Ortsteil Hemmersdorf konnte eine Beeinträchtigung des Trinkwassers durch eine Nachprobe
ausgeschlossen werden: Für den Ortsteil Hemmersdorf sind daher alle Maßnahmen aufgehoben.
Auch nach Aufhebung der Schutzchlorung kann das Trinkwasser noch einige Tage weiterhin leicht
nach Chlor riechen. Von dem Chlorgehalt geht jedoch keine Gesundheitsgefährdung aus – das Wasser
kann uneingeschränkt genutzt werden.
Für die Ortsteile Biringen, Fürweiler, Gerlfangen und Oberesch bleibt die Schutzchlorung bestehen.
Die Ursache der Verunreinigung wird geklärt und Maßnahmen zur Behebung der Störung sind
eingeleitet. Unter anderem werden engmaschige bakteriologische Kontrollen durchgeführt.
Für Rückfragen erreichen Sie uns jederzeit unter folgender Telefon-Notrufnummer:
06835 501933
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Im Bereich der Gemeinde Rehlingen-Siersburg – in den Ortsteilen Biringen, Fürweiler, Gerlfangen,
Hemmersdorf und Oberesch – wurde im Rahmen von Routinekontrollen des Trinkwassers eine
mikrobiologische Verunreinigung festgestellt.
Es sind nur die genannten Ortsteile betroffen!
Die Ursache der Verunreinigung wird geklärt und Maßnahmen zur Behebung der Störung sind
eingeleitet. Unter anderem werden engmaschige bakteriologische Kontrollen durchgeführt.
In Abstimmung mit dem Gesundheitsamt Saarlouis wurde, gemäß dem bestehenden Maßnahmenplan
nach Trinkwasserverordnung, eine Schutzchlorung angeordnet.
Infolge der Schutzchlorung kann das Trinkwasser in den betroffenen Ortsteilen leicht nach Chlor
riechen. Von dem Chlorgehalt geht jedoch keine Gesundheitsgefährdung aus – das Wasser kann
uneingeschränkt genutzt werden.
Die Babynahrung sollte bis zum Ende der Schutzchlorung mit abgepacktem Wasser
zubereitet werden.
Da weiterhin – u. a. in den Nachtstunden – Spülvorgänge im Netz stattfinden mit dem Auftreten von
Trübung im Trinkwasser gerechnet werden.
Die Trübung des Trinkwassers ist gesundheitlich unbedenklich.
Es erfolgt eine erneute Information an die Bevölkerung, sobald die vorsorgliche Schutzchlorung
beendet wird.
Für Rückfragen erreichen Sie uns jederzeit unter folgender Telefon-Notrufnummer:
06835 501933
TWRS Technische Werke der Gemeinde Rehlingen-Siersburg GmbH
06835 501933
Katastrophenschutzbehörde LK Saarlouis Kaiser-Wilhelm-Straße 4-6 66740 Saarlouis
04.09.2026 13:05

Abkochverfügung und Chlorgebot für versorgte Ortsteile der Trinkwasserversorgung - Ortsteile der Gemeinde Riedering
Beim Trinkwasser der gemeindlichen Wasserversorgung Riedering wurde eine Verkeimung des Wassers festgestellt.
Aufgrund der mikrobiologischen Belastung muss das Netz einer Desinfektion mittels Chlor unterzogen werden. Bis die geforderte Chlorkonzentration von 0,1 mg/l an den entferntesten Entnahmestellen erreicht ist, muss das Trinkwasser abgekocht werden.
Leitstellenbereich Rosenheim Wittelsbacherstraße 53 83022 Rosenheim
28.08.2026 12:56

Abkochgebot Trinkwasser - Ehrenberg-Wüstensachsen und Melperts
Die Gemeinde Ehrenberg (Rhön) teilt mit, dass bei Kontrollen der Trinkwasseranlagen im Versorgungsbereich Wüstensachsen und Melperts Überschreitungen des Grenzwertes für Coliforme Bakterien festgestellt worden sind. Die Untersuchungen haben ergeben, dass es sich um einen umwelt-coliformen Keim handelt.
Es gilt für die normal gesunde Bevölkerung als unwahrscheinlich, dass er eine Krankheit hervorruft.
Als Vorsorgemaßnahme wird in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt Fulda das Abkochen des Wassers empfohlen.
Wir bitten darum das Trinkwasser vorsorglich einmal sprudelnd aufzukochen (~100°C). Anschließend ist eine Abkühlzeit von ca. 10 Minuten vor der weiteren Verwendung des Trinkwassers einzuhalten. Handelsübliche Wasserkocher sind für die Durchführung dieser Maßnahme gut geeignet. Über die Aufhebung des Abkochgebotes werden wir Sie rechtzeitig informieren.
Kurzfristig umsetzbare Lösungen zur Ursachenbehebung werden derzeit bereits erarbeitet.
Wir werden umgehend bekannt geben, sobald die Abkochempfehlung aufgehoben werden kann.
Bei Rückfragen können Sie sich an das Rathaus unter der Telefonnummer 06683/9601-10 oder per E-Mail an info@ehrenberg-rhoen.de wenden.
Weitere Informationen und Updates erhalten Sie auf www.ehrenberg-rhoen.de
06683/9601-10
Kreissausschuss des Landkreises Fulda Otfrid-von-Weißenburg-Straße 3 36043 Fulda
24.08.2026 18:52

Einrichtung von Schutzzonen zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) - Süd-westlicher Bereich des Landkreises Waldeck-Frankenberg
Informationen über die Afrikanische Schweinepest und der Schutzzonen finden Sie unter https://www.landkreis-waldeck-frankenberg.de/schweinepest/
Leitstelle Waldeck-Frankenberg Südring 2 34497 Korbach
04.03.2026 10:32

giftige Rauchwolke duch brennenden LKW mit Batterieschrott - Rastplatz Marienborn Süd
durch den Brand eines LKW, beladen mit Batterien, zoieht eine Rauchwolke in Rtg Westen
Feuerwehr und Rettungsleitstelle Helmstedt Dieselstrasse 24 38440 Wolfsburg
26.09.2025 04:14

Sirenentest der Städte Weinheim, Hemsbach und der Gemeinde Laudenbach - Weinheim, Hemsbach, Laudenbach
Sirenentest in den Städten Weinheim, Hemsbach und der Gemeinde Laudenbach.
In den Städten Weinheim, Hemsbach und der Gemeinde Laudenbach ein Sirenentest durchgeführt. Es besteht keine Gefahr und es ist keine Handlung erforderlich!
Freiwillige Feuerwehr Weinheim / Freiwillige Feuerwehr Hemsbach / Freiwillige Feuerwehr Laudenbach
Innenministerium Baden-Württemberg durch Auslösestelle Lagezentrum der Landesregierung Willy-Brandt-
11.07.2025 18:08


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Bevölkerungsschutz: „Jetzt muss die Politik handeln!“

Krisen ohne Ende - Einsatzkräfte sehen sich an der Grenze ihrer Belastbarkeit

Feuerwehren und Rettungsdienste sehen sich an der Grenze ihrer Belastbarkeit. "Die Corona-Pandemie, die Hochwasserkatastrophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz und andere Naturkatastrophen haben die Einsatzkräfte in den vergangenen Jahren immer stärker gefordert", sagte der Präsident der Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes (vfdb), Dirk Aschenbrenner am Mittwoch zum Abschluss der jährlichen Fachtagung der vfdb in Würzburg, an der fast 600 Experten teilnahmen.

Mit der steigenden Belastung jedoch habe weder die Ausstattung der Einsatzkräfte Schritt gehalten, noch gebe es zukunftsweisende Konzepte. "Die Politik muss jetzt endlich handeln", so Aschenbrenner. Neben einer operativ-taktischen Führungseinrichtung auf Bundesebene sei beispielsweise auch die Entwicklung eines staatlichen Krisenmanagements notwendig.

Unter dem Motto "Schutz, Rettung, Sicherheit - Gestärkt aus Katastrophen?" hatten sich drei Tage lang Fachleute von Feuerwehren, Rettungsdiensten und aus der Forschung zu Katastrophenschutz in mehr als 50 Vorträgen und Diskussionsrunden mit aktuellen Fachthemen beschäftigt. "Es fehlt nicht an der Erkenntnis, dass der Bevölkerungsschutz in Deutschland modernisiert werden muss, sondern an der Umsetzung", so der vfdb-Präsident weiter. Das sei auch eine der Erkenntnisse der Starkregen-Expertenkommission, die von der vfdb nach der Katastrophe im vergangenen Jahr ins Leben gerufen worden war. Wie der Leiter des Gremiums, Ulrich Cimolino, in einem der Vorträge berichtete, wurden inzwischen 15 Problempunkte, "Big Points", ausgemacht, von denen viele nicht neu seien.

Neben Themen wie Naturkatastrophen gehörten auch verschiedene Projekte aus der zivilen Sicherheitsforschung zu den Programm-Schwerpunkten, die vom Bundesforschungsministerium (BMBF) gefördert werden. Dazu zählt das Projekt "BRAWA", in dem es um einen verbesserten Brandschutz für Kulturgüter geht. Es soll beitragen, die Brandfrüherkennung zu verbessern und zugleich ein Konzept zu erarbeiten, nach dem Helfer vor Ort durch schnelles und qualifiziertes Eingreifen eine frühe Brandbekämpfung einleiten und größere Schäden verhindern können. Ferner ging es um die Evaluierung und Weiterentwicklung der Sicherheitskonzepte für Eisenbahntunnel (SIKET). Berichtet wurde außerdem über das Projekt INSPIRE - "auf dem Weg von der Idee zum Praxisbetrieb".

Noch ein weiteres BMBF-gefördertes Projekt stand auf dem Programm - das A-DRZ/Deutsches Rettungsrobotik-Zentrum, das im vergangenen Jahr ein LivingLab eingeweiht hat. Hier werden mobile Robotersysteme für die zivile Gefahrenabwehr erforscht, entwickelt und getestet. Für eine dort eingerichtete TaskForce gab es in den vergangenen Monaten bereits mehrere Einsätze, so auch im Katastrophengebiet im Ahrtal. Die dortigen unterschiedlichen Erfahrungen und Beobachtungen wurden auch in einem Bericht zum vfdb-GeoHUB unter den Titel "Vom Drohnenflug bis zur digitalen Lagekarte" dargestellt.

vfdb-Vizepräsidentin Dr. Anja Hofmann-Böllinghaus, die für die Programmgestaltung verantwortlich war, betonte zusammenfassend: "Die Antwort auf unser Tagungsmotto auf die Frage, ob wir gestärkt aus Katastrophen gehen, kann - wie sich in vielen Vorträgen erwies - leider nur sehr eingeschränkt mit einem Ja beantwortet werden." Jedoch sei es schon ein Gewinn, wenn das Problem inzwischen nicht nur erkannt sei, sondern auch von Seiten der Politik angepackt werde. "Der Zeitpunkt ist jetzt günstig. Und wir sollten nicht bis zur nächsten Katastrophe warten."

Auszeichnungen für Wissenschaftler

Im Verlauf der Fachtagung wurden drei Wissenschaftler mit dem vfdb-Excellence Award für ihre herausragenden Leistungen im Bereich der nicht-polizeilichen Gefahrenabwehr geehrt: Für 2022 wurden Dr. Marvin Michel aus Mülheim an der Ruhr und Denis Drosdzol aus Gelsenkirchen ausgezeichnet. Jürgen Winkler aus Waldbrunn erhielt den Excellence Award für 2021. Darüber hinaus wurde Dr. Gesine Hofinger mit der von der vfdb gestifteten Heinrich-Henne-Medaille ausgezeichnet, die für hervorragende wissenschaftliche, technische oder praktische Leistungen auf dem Gebiet des Brandschutzes vergeben wird.

INTERSCHUTZ 2022 vor dem Start

Einen Vorgeschmack auf die Weltleitmesse INTERSCHUTZ 2022, die vom 20. bis 25. Juni in Hannover stattfindet, vermittelte am Rande des Kongresses eine Fachausstellung zahlreicher Firmen und Institutionen aus unterschiedlichen technischen Bereichen. Wie INTERSCHUTZ-Projektleiter Bernd Heinold mitteilte, werden in der niedersächsischen Landeshauptstadt mehr als 1.200 Firmen aus mehr als 50 Ländern ihre Dienstleistungen und Produkte vorstellen. Auch mehrere Weltneuheiten werden dort präsentiert. Darüber hinaus wird die gesamte 'Blaulicht-Szene' vertreten sein. "Ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm bietet ferner Spannung, Unterhaltung und interessante Trainingsmöglichkeiten. Ob Teilnehmer oder Besucher: Dabeisein lohnt sich, wenn es zum Beispiel bei den Firefit European Championships und der Holmatro Rescue Challenge um Ehre und Preise geht oder bei der S-Gard Safteytour Einsatzszenarien unter realitätsnahen Bedingungen live und hautnah trainiert werden." Die gesamte Branche, so Heinold weiter, warte schon mit Spannung auf dieses erste große Event nach langer Zwangspause. Die vfdb-Jahresfachtagung in Würzburg habe gezeigt, wie sehr sich die Menschen wieder auf persönlichen Informationsaustausch und auf Möglichkeiten zum Netzwerken in Präsenz freuen.



Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes (vfdb)
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