Krisen ohne Ende - Einsatzkräfte sehen sich an der Grenze ihrer Belastbarkeit

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Warnmeldungen
starke Rauchentwicklung
Aufgrund eines Brandes kommt es im Moment zu einer starken Rauchentwicklung im Gemeindegebiet Hollenbach
BBK-ISC-001 BBK-ISC-087 shortCode:BBK-ISC-001
27.06.2022 23:57

Entwarnung: Kampfmittelfund in Elsdorf-Giesendorf
Dies ist die Entwarnung zur Warnung "Kampfmittelfund in Elsdorf-Giesendorf" vom 27.06.2022 18:28:18 gesendet durch LS Rhein-Erft-Kreis (DEU, NW, Kerpen). Die Warnung ist aufgehoben.
Es folgt eine wichtige Information der Stadt Elsdorf.
In der Stadt Elsdorf im Ortsteil Elsdorf-Giesendorf kommt es aufgrund eines Kampfmittelfundes (5-Zentner-Bombe) zu Evakuierungsmaßnahmen. Der Evakuierungsradius beträgt aktuell 500 Meter. Bitte verlassen Sie den betroffenen Bereich. Als Anlaufstelle dient die Festhalle Elsdorf (Gladbacher Str. 100, 50189 Elsdorf).
Es ist mit erheblichen Verkehrsbehinderungen zu rechnen.
Folgen Sie den Anweisungen der Einsatzkräfte.
BBK-ISC-001 BBK-ISC-002 BBK-ISC-004 BBK-ISC-009 BBK-ISC-012 BBK-ISC-017 BBK-ISC-022 shortCode:BBK-IS
27.06.2022 22:51

ausgedehnter Waldbrand auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz Jüterbog
Auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz Jüterbog ist ein ausgedehnter Waldbrand ausgebrochen. Das Feuer ist derzeit nicht unter Kontrolle. Die Feuerwehr ist mit etlichen Kräften vor Ort und bekämpft den Brand. Der Brandrauch zieht aufgrund des Windes in verschiedene Richtungen, vorrangig jedoch in Richtung Luckenwalde. Beachten Sie unsere Hinweise.
BBK-ISC-015 BBK-ISC-016 BBK-ISC-001 BBK-ISC-004 BBK-ISC-087 BBK-ISC-083 BBK-ISC-009 BBK-ISC-012 BBK-
27.06.2022 16:50

Brand im LK Elbe-Elster
Im Landkreis Elbe-Elster befindet sich die Feuerwehr im Einsatz und ist bei der Brandbekämpfung tätig. Es handelt sich um einen Waldbrand mit großem Ausmaß und einer massiven Geruchsbelästigung bis in den Landkreis Teltow-Fläming.
Bitte schließen Sie sofort Fenster und Türen. Schalten Sie Lüftungs- und Klimaanlagen ab. Ermögli
25.06.2022 00:19

Coronavirus: Informationen des Landes Nordrhein-Westfalen
Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales Nordrhein-Westfalen hat die Coronaschutzverordnung zunächst bis zum 30. Juni 2022 verlängert.
Alle Regeln, den genauen Wortlaut sowie Antworten auf häufig gestellte Fragen finden Sie unter: www.land.nrw/corona
Damit gelten in Nordrhein-Westfalen folgende Regelungen:
Maskenpflicht
Die Maskenpflicht gilt weiterhin im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). Auch in medizinischen und pflegerischen Einrichtungen bleibt die Maskenpflicht bestehen.
Infektionsschutzmaßnahmen in Krankenhäusern und Pflegeheimen
Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen dürfen von Besucherinnen und Besuchern nach wie vor nur mit einem aktuellen negativen Testnachweis betreten werden.
Quarantäneregelungen
Die Regelungen zur Isolierung bei einem positiven Coronatest bleiben unverändert:
Wer positiv getestet ist, muss grundsätzlich 10 Tage in Isolation, kann sich aber nach 5 Tagen freitesten. In Nordrhein-Westfalen ist hierfür weiterhin ein negativer offizieller Coronaschnelltest oder ein PCR-Test (negativ mit einem Ct-Wert >30) erforderlich, ein Coronaselbsttest ist nicht ausreichend.
Bürgertelefon des Landes Nordrhein-Westfalen - 0211/9119-1001
http://www.land.nrw/corona
0211/9119-1001
Handlungsempfehlungen Es wird weiterhin dringend empfohlen, das Angebot einer Corona-Impfung sowie e
23.06.2022 10:00

Coronavirus: Informationen des Bundesministeriums für Gesundheit
Das Infektionsgeschehen in Deutschland unterscheidet sich regional sehr stark. Flächendeckend ist eine Überlastung der Krankenhäuser aktuell nicht zu befürchten, daher gelten die Corona-Schutzmaßnahmen seit dem 3. April 2022 mit einer Ausnahme nicht mehr bundesweit.
Die einzige Schutzmaßnahme, die auch weiterhin bundesweit gilt, ist die
- Maskenpflicht im öffentlichen Personenfernverkehr sowie im Luftverkehr.
Die Länder können in eigener Zuständigkeit eigene Basis-Maßnahmen beschließen.
Dazu gehören:
- Maskenpflicht im Personennahverkehr
- Masken- und Testpflichten in Pflegeeinrichtungen, Krankenhäusern und weiteren Einrichtungen des Gesundheitswesens
- Testpflichten in Schulen und Kindertagesstätten.
Abhängig von der Situation vor Ort sind auch weitreichendere Maßnahmen möglich.
Informationen hierzu finden Sie auf den Webseiten der Landesregierung Ihres Bundeslandes und auf den Webseiten der zuständigen Gesundheitsämter.
- Helfen Sie mit! Schützen Sie sich und andere durch die Einhaltung der bewährten Maßnahmen: Abstand
07.04.2022 12:30

Geruchsbelästigung und Verunreinigung durch wassergefährdenden Stoffen - Fluss Rodach
+++ Akutalisierung vom 18.01.2022 ++++
Nach aktueller Meldung des Wasserwirtschaftsamtes besteht für Gartenbrunnen keine Gefahr mehr.
Bestehende Warnhinweise behalten ihre Gültigkeit.
Aktualisierte Meldung vom 27.09.21:
Auf Grund einer Gewässerverunreinigung an der Rodach am 27.09.21 im Bereich Erlabrück, kommt es zu Beeinträchtigungen der Gewässerqualität stromabwärts in der Rodach sowie im Bereich des Mains nach Zufluss der Rodach.
Die Schadstoffwelle konnte bisher mindestens bis an die Mündung der Rodach in den Main festgestellt werden .
Es handelt sich um ein Teeröl-Stoffgemisch, es riecht stark, verbreitet sich über das abfließende Flusswasser, setzt sich aber auch auf der Gewässersohle ab. Aufgrund der teilw. unbekannten Zusammensetzung kann nicht ausgeschlossen werden, dass es sich um einen gesundheitsgefährdenden oder krebserregenden Stoff handelt.
Daher empfehlen wir bis zum Vorliegen neuerer Erkenntnisse folgendes für den gesamten Bereich der Rodach von Erlabrück bis zur Mainmündung sowie für den Main im Landkreis Lichtenfels inklusive angeschlossener Seen, Fischteiche, ect.:
- Verzehrverbot für Fische
- Kontakt zum Gewässer meiden (Menschen und Tiere)
Nach Einschätzung des Wasserwirtschaftsamtes Kronach besteht für Gartenbrunnen inzwischen keine Gefahr mehr.
Quelle der Meldung:
Wasserwirtschaftsamt Kronach
Teichbesitzer werden gebeten die Teiche zu kontrollieren und diese umgehend gegen eine Frischwasserz
18.01.2022 16:45


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Bevölkerungsschutz: „Jetzt muss die Politik handeln!“

Krisen ohne Ende - Einsatzkräfte sehen sich an der Grenze ihrer Belastbarkeit

Feuerwehren und Rettungsdienste sehen sich an der Grenze ihrer Belastbarkeit. "Die Corona-Pandemie, die Hochwasserkatastrophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz und andere Naturkatastrophen haben die Einsatzkräfte in den vergangenen Jahren immer stärker gefordert", sagte der Präsident der Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes (vfdb), Dirk Aschenbrenner am Mittwoch zum Abschluss der jährlichen Fachtagung der vfdb in Würzburg, an der fast 600 Experten teilnahmen.

Mit der steigenden Belastung jedoch habe weder die Ausstattung der Einsatzkräfte Schritt gehalten, noch gebe es zukunftsweisende Konzepte. "Die Politik muss jetzt endlich handeln", so Aschenbrenner. Neben einer operativ-taktischen Führungseinrichtung auf Bundesebene sei beispielsweise auch die Entwicklung eines staatlichen Krisenmanagements notwendig.

Unter dem Motto "Schutz, Rettung, Sicherheit - Gestärkt aus Katastrophen?" hatten sich drei Tage lang Fachleute von Feuerwehren, Rettungsdiensten und aus der Forschung zu Katastrophenschutz in mehr als 50 Vorträgen und Diskussionsrunden mit aktuellen Fachthemen beschäftigt. "Es fehlt nicht an der Erkenntnis, dass der Bevölkerungsschutz in Deutschland modernisiert werden muss, sondern an der Umsetzung", so der vfdb-Präsident weiter. Das sei auch eine der Erkenntnisse der Starkregen-Expertenkommission, die von der vfdb nach der Katastrophe im vergangenen Jahr ins Leben gerufen worden war. Wie der Leiter des Gremiums, Ulrich Cimolino, in einem der Vorträge berichtete, wurden inzwischen 15 Problempunkte, "Big Points", ausgemacht, von denen viele nicht neu seien.

Neben Themen wie Naturkatastrophen gehörten auch verschiedene Projekte aus der zivilen Sicherheitsforschung zu den Programm-Schwerpunkten, die vom Bundesforschungsministerium (BMBF) gefördert werden. Dazu zählt das Projekt "BRAWA", in dem es um einen verbesserten Brandschutz für Kulturgüter geht. Es soll beitragen, die Brandfrüherkennung zu verbessern und zugleich ein Konzept zu erarbeiten, nach dem Helfer vor Ort durch schnelles und qualifiziertes Eingreifen eine frühe Brandbekämpfung einleiten und größere Schäden verhindern können. Ferner ging es um die Evaluierung und Weiterentwicklung der Sicherheitskonzepte für Eisenbahntunnel (SIKET). Berichtet wurde außerdem über das Projekt INSPIRE - "auf dem Weg von der Idee zum Praxisbetrieb".

Noch ein weiteres BMBF-gefördertes Projekt stand auf dem Programm - das A-DRZ/Deutsches Rettungsrobotik-Zentrum, das im vergangenen Jahr ein LivingLab eingeweiht hat. Hier werden mobile Robotersysteme für die zivile Gefahrenabwehr erforscht, entwickelt und getestet. Für eine dort eingerichtete TaskForce gab es in den vergangenen Monaten bereits mehrere Einsätze, so auch im Katastrophengebiet im Ahrtal. Die dortigen unterschiedlichen Erfahrungen und Beobachtungen wurden auch in einem Bericht zum vfdb-GeoHUB unter den Titel "Vom Drohnenflug bis zur digitalen Lagekarte" dargestellt.

vfdb-Vizepräsidentin Dr. Anja Hofmann-Böllinghaus, die für die Programmgestaltung verantwortlich war, betonte zusammenfassend: "Die Antwort auf unser Tagungsmotto auf die Frage, ob wir gestärkt aus Katastrophen gehen, kann - wie sich in vielen Vorträgen erwies - leider nur sehr eingeschränkt mit einem Ja beantwortet werden." Jedoch sei es schon ein Gewinn, wenn das Problem inzwischen nicht nur erkannt sei, sondern auch von Seiten der Politik angepackt werde. "Der Zeitpunkt ist jetzt günstig. Und wir sollten nicht bis zur nächsten Katastrophe warten."

Auszeichnungen für Wissenschaftler

Im Verlauf der Fachtagung wurden drei Wissenschaftler mit dem vfdb-Excellence Award für ihre herausragenden Leistungen im Bereich der nicht-polizeilichen Gefahrenabwehr geehrt: Für 2022 wurden Dr. Marvin Michel aus Mülheim an der Ruhr und Denis Drosdzol aus Gelsenkirchen ausgezeichnet. Jürgen Winkler aus Waldbrunn erhielt den Excellence Award für 2021. Darüber hinaus wurde Dr. Gesine Hofinger mit der von der vfdb gestifteten Heinrich-Henne-Medaille ausgezeichnet, die für hervorragende wissenschaftliche, technische oder praktische Leistungen auf dem Gebiet des Brandschutzes vergeben wird.

INTERSCHUTZ 2022 vor dem Start

Einen Vorgeschmack auf die Weltleitmesse INTERSCHUTZ 2022, die vom 20. bis 25. Juni in Hannover stattfindet, vermittelte am Rande des Kongresses eine Fachausstellung zahlreicher Firmen und Institutionen aus unterschiedlichen technischen Bereichen. Wie INTERSCHUTZ-Projektleiter Bernd Heinold mitteilte, werden in der niedersächsischen Landeshauptstadt mehr als 1.200 Firmen aus mehr als 50 Ländern ihre Dienstleistungen und Produkte vorstellen. Auch mehrere Weltneuheiten werden dort präsentiert. Darüber hinaus wird die gesamte 'Blaulicht-Szene' vertreten sein. "Ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm bietet ferner Spannung, Unterhaltung und interessante Trainingsmöglichkeiten. Ob Teilnehmer oder Besucher: Dabeisein lohnt sich, wenn es zum Beispiel bei den Firefit European Championships und der Holmatro Rescue Challenge um Ehre und Preise geht oder bei der S-Gard Safteytour Einsatzszenarien unter realitätsnahen Bedingungen live und hautnah trainiert werden." Die gesamte Branche, so Heinold weiter, warte schon mit Spannung auf dieses erste große Event nach langer Zwangspause. Die vfdb-Jahresfachtagung in Würzburg habe gezeigt, wie sehr sich die Menschen wieder auf persönlichen Informationsaustausch und auf Möglichkeiten zum Netzwerken in Präsenz freuen.



Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes (vfdb)
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